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Haushaltshilfen vor Ausbeutung schützen

Mangelhafte Ausbildung, kaum Arbeit, Gewalt gegen Frauen. Kein Wunder, dass Mädchen auf Sumba nur eines wollen: weg von der indonesischen Insel. Sie sind leichte Beute für Menschenhändler. Und als ahnungslose Hausangestellte im Ausland gehen sie unter. Die mutigen Ordensschwestern der Liebe vom Kostbaren Blut helfen ihnen, aus dem Teufelskreis auszubrechen.

Die kleine, überwiegend christlich geprägte Insel Sumba liegt im Osten des indonesischen Inselreiches. Es gibt kein Geld für Bildung, keine Arbeit, keine Zukunftsperspektive. In der patriarchalen Kultur haben Frauen und Mädchen keine Stimme.

Die 13-jährige Kristina übt mit einer Puppe, ein Baby zu baden. Foto: Friedrich Stark/missio
Ein Baby baden ist für eine 13-Jährige keine leichte Aufgabe: Kristina übt mit einer Puppe.

Menschenhändlern ausgeliefert

Gewalt gegen Frauen, Zwangsehen von Mädchen sowie Vergewaltigungen sind an der Tagesordnung. Außerhalb Sumbas arbeiten die jungen Frauen meist als Haushaltshilfen, um zum Überleben der Familien beizutragen. Dabei sind sie jedoch oft Menschenhändler schutzlos ausgeliefert. Ohne Vorbereitung scheitern viele. Seit über 50 Jahren fördern die Ordensschwestern der Liebe vom Kostbaren Blut Frauen und Mädchen auf Sumba. In ihrer Hauptstation in Weetebula werden junge Frauen in einem einjährigen Intensivkurs zu qualifizierten Haushaltshilfen ausgebildet.

Selbstbewusste Frauen ausbilden

Die Ausbildung umfasst Grundlagen wie Lesen und Schreiben, Haushaltsführung und Kinderbetreuung, die praxisorientiert vermittelt wird, sowie Informationen über die Rechte einer Haushaltshilfe. Während der Ausbildung wohnen die Schülerinnen im Zentrum des Ordens. Da die meisten Gewalt erlebt haben, kümmern sich die Ordensschwestern auch nach dem Unterricht um die jungen Frauen.

  • Mit 33 € kann für eine Schülerin ein Jahr lang Lernmaterialien wie Bücher und Hefte bezahlt werden.

Ihre Spende hilft, junge Frauen, die Opfer von Gewalt wurden, eine gute Ausbildung zu ermöglichen, damit sie auf eigenen Füßen stehen können. Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung!

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