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Kirche in der Mongolei wachsen lassen

Auch wenn seit Anfang der 1990er Jahre in der Mongolei eine stabile Demokratie herrscht, haben viele Menschen in dem rohstoffreichen Land mit Problemen zu kämpfen. Mehr als ein Drittel der Bevölkerung lebt unterhalb der Armutsgrenze. Die noch junge katholische Kirche setzt dem Sozial- und Pastoralarbeit entgegen.

1992 kamen drei Missionare in die Mongolei, um die ersten Missions-stationen mitaufzubauen. Mittlerweile leben rund 1.300 Katholikinnen und Katholiken in der Mongolei. In der Bevölkerung genießt die Kirche ein hohes Ansehen, weil sie etwa Altenheime, Kindergärten, Schulen und Zentren für Straßenkinder aufgebaut hat und sich vor allem um bedürftige Menschen kümmert.

Drei Jungen in der Mongolei.
Foto: Fritz Stark

Der Landflucht entgegenwirken

Die Arbeitslosenquote liegt bei weit über 30 Prozent. Die Zahl der illegal Beschäftigten im Goldabbau ist auf über 20.000 Menschen angestiegen. Die Lebensräume und die Weideflächen für das Vieh werden stetig kleiner. Da viele junge Menschen auf dem Land keine Perspektive mehr sehen, wandern sie ab in die Städte.

Veränderungen beginnen im Kleinen

Nichtregierungsorganisationen, Initiativen und andere Gruppen setzen sich für bessere Lebensverhältnisse auf dem Land ein, etwa in den Bereichen Umweltschutz,
Prävention von familiärer Gewalt oder Jugendarbeit. Die katholische Kirche hat einen Fond eingerichtet, mit dem sie die verschiedenen Maßnahmen fördert. Die Organisationen werden dazu auch inhaltlich beraten, die Akteure weiterqualifiziert sowie die Maßnahmen evaluiert.

Projektpartner ist Bischof Padilla, der 2003 erster katholischer Bischof in der Mongolei wurde. Sein Motto:

Den Menschen das Evangelium nahe bringen, geht am besten durch das eigene Lebenszeugnis.

Die Projektsumme umfasst:

  • 1.500 Euro für Weiterbildung
  • 40.000 Euro für Umweltschutz
  • 50.000 Euro für Migranten, kulturellen und interreligiösen Dialog

Ihre Spende hilft, die Lebensgrundlagen der armen Menschen in der Mongolei stetig zu verbessern. Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung.

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Fachbereich Gemeindeservice und Projektvermittlung

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