Der Bürgerkrieg in Myanmar hat das Leben vieler Menschen zerstört. Seit dem Militärputsch im Jahr 2021 kommt es immer wieder zu Kämpfen, Vertreibungen und militärischen Kontrollen. Viele Familien mussten ihre Dörfer verlassen oder leben in ständiger Angst vor neuer Gewalt.
Als im März 2025 zwei schwere Erdbeben die Regionen Mandalay und Sagaing erschütterten, traf die Katastrophe Menschen, die ohnehin schon alles verloren hatten. Häuser stürzten ein, Schulen und religiöse Gebäude wurden zerstört. Viele Familien standen plötzlich ohne Unterkunft und ohne Einkommen da.
Besonders hart trifft die Krise Tagelöhner, Marktverkäufer und Familien mit geringem Einkommen. Sie leben von dem, was sie täglich verdienen. Wenn Märkte geschlossen bleiben oder Straßen blockiert sind, fehlt ihnen sofort das Geld für Lebensmittel.
Heute kämpfen viele Familien schlicht darum, genug zu essen zu haben.
Ihre Spende für die Menschen in Myanmar
Die Erzdiözese Mandalay bittet um Unterstützung, um besonders gefährdete Haushalte mit dringend benötigten Lebensmittelpaketen versorgen zu können. Insgesamt 1.300 Familien erhalten Hilfe, darunter ältere Menschen, Menschen mit Behinderungen, schwangere Frauen und Familien mit kleinen Kindern.
Die Pakete enthalten Grundnahrungsmittel wie Reis, Nudeln und Speiseöl. Freiwillige und Ordensschwestern organisieren die Verteilung vor Ort. Menschen, die ihr Zuhause nicht mehr verlassen können, werden direkt beliefert.
So erhalten Familien inmitten von Krieg und Naturkatastrophe wenigstens das, was sie zum Überleben brauchen: Nahrung und die Gewissheit, nicht allein zu sein.
- 85 € kostet ein Lebensmittelpaket für eine Familie: Ein Paket mit Reis, Nudeln, Speiseöl und weiteren Grundnahrungsmitteln hilft einer Familie durch die akute Krise.
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