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Ausbeutung von Frauen aus Nepal stoppen

Jährlich werden mehr als 20.000 Mädchen und junge Frauen aus dem armen Westen Nepals verschleppt. Etwa 7500 von ihnen landen als Hausmädchen in den Haushalten reicher Nepalesen. Der überwiegende Teil der Opfer wird in den indischen Bundesstaat West-Bengalen gebracht und dort in die Prostitution gezwungen.

Neben den „Kamayas“– den Zwangsarbeitern, die meist aus niederen nepalesischen Kasten oder ethnischen Minderheiten stammen – sind in Nepal auch „Deukis“ weit verbreitet: Mädchen und Frauen, die unter falschen Versprechungen angelockt und dann in den Haushalten reicher Familien als Hausmädchen ausgebeutet werden. In vielen Fällen werden sie auch als Leihmütter kinderloser Paare missbraucht. Sobald sie älter als 30 Jahre alt sind, werden die meisten von ihnen ins Rotlichtmilieu abgeschoben.

Frauen in Nepal lernen nähen. Foto: Projektpartner/missio

Leihmütter und Zwangsprostitution

Der angrenzende indische Bundesstaat West-Bengalen ist ein Hotspot der Zwangsprostitution mit mafiaähnlichen Strukturen, die weit nach Nepal hineinreichen. Neben dem sexuellen Missbrauch sind auch Zwangsehen sowie vielfältige Formen sklavenähnlicher Beschäftigung und kommerzieller Ausbeutung – zum Beispiel in den vielen Teeplantagen der Region – an der Tagesordnung.
 

Alphabetisierung der Mädchen

Die spanischstämmige Schwesternkongregation „Sister Adorers – Handmaids of the Blessed Sacrament of Charity (AASC)“ engagiert sich für die Mädchen und Frauen, die in die Zwangsprostitution geraten sind. Die Schwestern unterhalten mehrere Zentren, darunter auch eines inmitten des Rotlichtbezirks der westbengalischen Stadt Siliguri. Hier erhalten die jungen Frauen psychologische Hilfe und finden ein offenes Ohr für ihre Nöte. Die meisten von ihnen hatten nie die Chance, eine Schule zu besuchen.

In der Obhut der Schwestern lernen sie Lesen und Schreiben und können einen Beruf erlernen, um möglichst bald auf eigenen Füßen stehen zu können. Seit 2018 konnte bislang 99 Mädchen und Frauen individuell geholfen werden. Derzeit betreuen die Schwestern 30 Mädchen und Frauen.

  • 11 Euro werden für die medizinische Betreuung einer jungen Frau benötigt.
  • 440 Euro werden für Bücher, Hefte und Schulkleidung benötigt.

Mit Ihrer Hilfe finden Mädchen und Frauen aus Nepal einen Ausweg aus der Prostitution. Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung!

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