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Mindanao: Für die Rechte der Armen kämpfen

Seit Jahren beuten internationale Konzerne die Bodenschätze der philippinischen Insel Mindanao aus. Mit staatlicher Rückendeckung und der Hilfe so genannter Schutztruppen rücken sie mit schwerem Gerät vor, zerstören die Umwelt und vertreiben die Menschen von ihrem Land. Die Ordensschwestern stellen sich diesem Unrecht mutig entgegen, obwohl sie selbst in Gefahr geraten.

Mindanao ist reich an Bodenschätzen wie Gold und Kobalt, die die Begierde internationaler Konzerne wecken. Ohne Rücksicht auf Umwelt und Bevölkerung und mit der Rückendeckung der philippinischen Regierung wird der Raubbau betrieben. Zurzeit gibt es 23 dieser Großprojekte, die vom Staat Priorität eingeräumt bekommen haben. Die Menschen werden enteignet, zwangsumgesiedelt oder müssen fliehen.

Eine Ordensschwester verteilt auf der philippinischen Insel Mindanao Lebensmittel an Bedürftige. Foto: Projektpartner

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Großes Leid für Ureinwohner

Im Mai 2017 verhängte Präsident Rodrigo Duterte außerdem das Kriegsrecht über Mindanao als Reaktion auf Anschläge islamistischer Terrorgruppen. Dieses wird unter anderem missbraucht, um den Abbau der Bodenschätze voranzutreiben.

Morddrohungen gegen Schwestern

Über 40 katholische Frauenorden haben sich unter dem Namen SAMIN (Sisters Association in Mindanao) zusammengeschlossen, um der indigenen Bevölkerung zu helfen. Die Gründerin der Gruppe, Stella Matutina, musste aufgrund von Morddrohungen das Land mittlerweile verlassen und auch andere Aktivisten werden massiv bedroht. Dennoch setzen sich die Schwestern weiterhin für die Rechte der Ureinwohner ein und kümmern sich um die Opfer von Vertreibung und Katastrophen.

Um die Rechte der Bevölkerung einzufordern und die Ungerechtigkeiten anzuprangern, werden Kampagnen und Seminare zu folgenden Themenbereichen umgesetzt:

  • Rechte von Frauen
  • Landrechte
  • Flüchtlingsarbeit
  • Katastrophenhilfe
  • Friedensinitiativen
  • Umweltschutz

Ihre Spende unterstützt den mutigen Einsatz der Ordensfrauen und Aktivisten für Gerechtigkeit, Menschenwürde und Umweltschutz auf Mindanao. Herzlichen Dank für Ihre Hilfe!

Weitere Informationen?

Sie möchten weitere Informationen zu diesem Projekt? Christoph Tenberken und seine Kolleginnen vom Fachbereich Gemeindeservice und Projektvermittlung sind gerne für Sie da. Schreiben Sie uns eine E-Mail oder rufen Sie uns gerne an.

Alle unsere Projekte werden von einheimischen kirchlichen Partnern organisiert. Dabei legen wir besonderen Wert auf eine solide Planung und einen gewissenhaften Umgang mit Fördermitteln.

Sollte das von Ihnen ausgesuchte Projekt bereits voll finanziert sein, werden wir Ihre Spende für das Folgeprojekt oder ein ähnliches Projekt verwenden.

  • Land: Philippinen
  • Laufzeit: 2020/21
  • Projektnummer:
    MP/329/015/2020/001
  • Projektsumme: 64.000 Euro
  • Benötigte Förderung: 48.000 Euro
  • Schwerpunkt: Pastoral

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