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Hilfe für inhaftierte Kinder

Straßenkinder riskieren auf den Philippinen immer wieder, inhaftiert zu werden, etwa weil sie aus Hunger stehlen. Werden sie erwischt, sperrt man sie unter unmenschlichen Bedingungen in überfüllte Zellen ein. Die Organisation People's Recovery, Empowerment and Development Assistance (PREDA) befreit diese Kinder und betreut sie psychologisch und rechtlich.

Auf den Philippinen dürfen laut Gesetz Jugendliche unter 15 Jahren nicht ins Gefängnis gesteckt werden. Doch die Realität sieht meist anders aus: Vor allem Straßenkinder werden zu Unrecht festgenommen und teilweise mit Erwachsenen in Massengefängnissen untergebracht. Dort müssen sie auf dem Boden schlafen und erleiden nicht nur illegalen Freiheitsentzug, sondern auch Misshandlungen bis hin zur Prostitution.

Foto: Projektpartner

Unwürdige Verhältnisse für Kinder

PREDA setzt sich seit 1947 dafür ein, Armut, Kinderarbeit sowie die Ausbeutung von Kindern und Frauen zu reduzieren, vor allem deren schlimmste Form: Prostitution und Menschenhandel. In den Gemeinden werden in Seminaren Eltern geschult, um Ursachen von Gewalt und Missbrauch entgegenzuwirken. Kampagnen zu Menschen- und Kinderrechten schärfen das Bewusstsein dafür.

Pater Shay Cullen setzt sich ein

Die Sozialarbeiter von PREDA versuchen, die illegal inhaftierten Kinder aus den Gefängnissen zu holen und in geeigneten Häusern sicher unterzubringen. Während die auf Prozesse warten, werden sie dort versorgt, können zur Schule gehen und erhalten rechtliche Begleitung. Wo möglich, wird auch eine Zusammenführung mit ihren Familien vermittelt. Etwa 50 Kinder kann PREDA und sein Mitbegründer Pater Shay Cullen so jedes Jahr aus den Gefängnissen befreien und individuell fördern.   

Ihre Spende hilft, illegal inhaftierte Kinder und Jugendliche auf den Philippinen psychologisch und rechtlich zu betreuen. Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung.

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Fachbereich Gemeindeservice und Projektvermittlung

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