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Menschenrechtsverletzungen bekämpfen

Die Philippinen haben eine lange und unrühmliche Geschichte von Menschenrechtsverletzungen. Kritische Journalisten sind sehr gefährdet. In traumatischer Erinnerung ist immer noch die Zeit des Kriegsrechts unter Präsident Marcos. Seit Anfang der 1960er Jahre setzt sich deshalb der Orden der Association of Major Religious Superiors für das Thema Gerechtigkeit und Menschenrechte ein.

Nach der Wahl von Präsident Rodrigo Duterte im Mai 2016 hatte sich die Bevölkerung zunächst über seinen Sieg und über das Versprechen, Drogenkriminalität stärker zu verfolgen, gefreut. Doch innerhalb von nur einem Jahr haben die Polizei und paramilitärische Gruppen bis Ende 2017 ungefähr 13.000 Menschen (darunter 54 Kinder und Jugendliche) ermordet – angebliche Drogenkuriere und Konsumenten.

Frauen und ihre Kinder leben in Manila auf der Straße. Foto: Hartmut Schwarzbach/missio

Zehntausende Tote unter Rodrigo Duterte

Zahlreiche Opfer hatten jedoch nie etwas mit Drogen zu tun. Die Philippinen gelten international als eine fehlerhafte Demokratie. Wer sich politisch engagiert, läuft ein hohes Risiko, verhaftet, eingesperrt, gefoltert oder im schlimmsten Fall einfach liquidiert zu werden. Opfer sind Journalisten, Mitarbeiter der Kirche, indigene Ethnien und Menschenrechtsaktivisten.

Menschenrechte schützen

Zahlreiche Opfer hatten jedoch nie etwas mit Drogen zu tun. Die Philippinen gelten international als eine fehlerhafte Demokratie. Wer sich politisch engagiert, läuft ein hohes Risiko, verhaftet, eingesperrt, gefoltert oder im schlimmsten Fall einfach liquidiert zu werden. Opfer sind Journalisten, Mitarbeiter der Kirche, indige- ne Ethnien und Menschenrechtsaktivisten.

The Lord’s Inn and Nights’ Watch versteht sich als eine christliche Antwort auf Rechtlosigkeit und Straflosigkeit. Ziel des Projekts ist es, massive Menschenrechtsverletzungen zu dokumentieren, national sowie international anzuzeigen und den Opfern, ihren Angehörigen sowie Zeugen größtmögliche Unterstützung, Sicherheit und Hilfe zu bieten – sowohl materiell als auch durch psychosoziale Unterstützung. In der Folge sollen die wachsende Ungleichheit und Willkürlichkeit eingedämmt werden.

  • 125.000 Euro kostet das gesamte Programm. Davon entfallen ungefähr 30.000 Euro auf Personal, das Menschenrechtsverletzungen dokumentiert und sich um die Opfer kümmert.

Ihre Spende unterstützt die zahlreichen christlichen Orden auf den Philippinen, die sich materiell und psychosozial im Bereich Menschenrechte engagieren. Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung!

Ihre Ansprechpartnerinnen

Haben Sie Fragen zu unseren Projekten? Wir sind gerne für Sie da!

Fachbereich Gemeindeservice und Projektvermittlung

Tel.: +49 (0)241 / 75 07 - 535
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