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Umweltzerstörung und -verschmutzung belasten die Menschen und das Ökosystem auf Mindanao, der zweitgrößten Insel der Philippinen.

In der Region Cotabato im Süden der Philippinen leben viele indigene Gemeinschaften im engen Austausch mit ihrer natürlichen Umgebung. Die Wälder, Flüsse und Seen sichern ihre Ernährung, ihr Einkommen – und sind tief mit ihrer Kultur verbunden. Doch dieser Lebensraum ist in Gefahr: Illegale Landnahmen, Umweltzerstörung und soziale Konflikte belasten die Menschen und das Ökosystem.

Wenn aus Bäumen Hoffnung wächst

Das von missio unterstützte Projekt unserer Partnerin Jocelyn Aquiatan zeigt, wie Umweltschutz zum Friedensprozess beitragen kann. Indigene Frauen, Jugendliche und ganze Dorfgemeinschaften engagieren sich für Aufforstung, nachhaltige Landwirtschaft und den Schutz ihrer Flüsse. Gleichzeitig stärken sie ihr Wissen über Menschenrechte und setzen sich für ein faires Miteinander ein.

So entstehen nicht nur neue Wälder – sondern auch neue Formen der Verständigung und Kooperation. Ein Beispiel: In mehreren Dörfern übernehmen Freiwillige die Pflege gepflanzter Bäume und werden dabei zu sogenannten „Nature Guards“. Das stärkt das Bewusstsein für die Umwelt – und für den Zusammenhalt.

Menschen schützen – Heimat erhalten

Viele indigene Familien wurden in den vergangenen Jahren vertrieben – durch Naturkatastrophen oder politische Willkür. Das Projekt unterstützt sie bei der Durchsetzung ihrer Landrechte, bietet psychosoziale Hilfe und hilft beim Wiederaufbau. In Kasunayan entstand so mit Unterstützung der Kirche ein neues Zuhause: ein ganzes Dorf, in dem kulturelle Wurzeln und friedliches Zusammenleben wieder Raum bekommen.

Eine Gruppe von Menschen steht in einem grünen Garten und hält Pflänzchen in den Händen. Sie lächeln und posieren für das Foto. Im Hintergrund sind Pflanzen und eine Hütte sichtbar, was die Umgebung des Pflanzprojekts verdeutlicht.

Unterstützen Sie Umweltschutz und Friedensarbeit auf Mindanao!

Jugendliche als Hoffnungsträger

Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Ausbildung junger Menschen zu Friedensvermittlern. Sie lernen, Konflikte zu lösen, organisieren Veranstaltungen gegen Gewalt und engagieren sich in ihren Gemeinden. Auch die Förderung von nachhaltiger Landwirtschaft spielt eine wichtige Rolle – etwa durch Schulungen in biologischem Anbau und den Aufbau kleiner sozialer Unternehmen.

Ihre Spende bewirkt doppelt Gutes


Mit Ihrer Spende fördern Sie Umweltschutz und Friedensarbeit zugleich. Sie ermöglichen, dass indigene Gemeinschaften auf den Philippinen ihre Lebensweise schützen, ihre Rechte stärken und ihre Zukunft selbst gestalten können.

Jetzt spenden – für eine gerechtere Welt im Einklang mit Mensch und Natur.

 

Weitere Informationen?

Sie möchten weitere Informationen zu diesem Projekt? Kathrin Pontzen und ihre Kolleginnen vom Fachbereich Gemeindeservice und Projektvermittlung sind gerne für Sie da. Schreiben Sie uns eine E-Mail oder rufen Sie uns gerne an.

Alle unsere Projekte werden von einheimischen kirchlichen Partnern organisiert. Dabei legen wir besonderen Wert auf eine solide Planung und einen gewissenhaften Umgang mit Fördermitteln.

Sollte das von Ihnen ausgesuchte Projekt bereits voll finanziert sein, werden wir Ihre Spende für das Folgeprojekt oder ein ähnliches Projekt verwenden.

  • Land: Philippinen
  • Laufzeit: 2023 -2028
  • Projektnummer:
    MP/329/060/2023/001
  • Projektsumme: 129.000 Euro
  • Benötigte Förderung: 129.000 Euro
  • Schwerpunkt: Soziopastoral

Haben Sie Fragen zu unseren Projekten?

Kathrin Pontzen und ihr Team sind gerne für Sie da. Rufen Sie uns an oder schreiben Sie uns.

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