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Versöhnung fördern auf Mindanao

Mindanao ist die zweitgrößte Insel der Philippinen. 22 Millionen Menschen leben hier. Unterschiedliche Ethnien, Sprachen und Kulturen prägen das Zusammenleben. Die Insel ist reich an Rohstoffen, wie Gold und Kupfer, die von internationalen Konzernen abgebaut werden, ohne dass diese Rücksicht auf die heimische Umwelt oder Bevölkerung nehmen.

Seit den 1950er Jahren gibt es auf Mindanao gewaltsame Konflikte. Politische Machtkämpfe verschärfen ethnische und religiöse Spannungen. Immer wieder kommt es zu terroristischen Übergriffen von Extremisten.

Zwei Frauen auf Mindanao, die sich für den Friedensprozess und den interreligioesen Dialog engagieren. Foto: Hartmut Schwarzbach/missio

Angst, Kummer, Flucht

Durch den Kampf der Regierung gegen die Rebellen wurden 3,5 Millionen Menschen aus ihren Dörfern vertrieben. Frauen und Kinder sind wie so oft die Hauptleidtragenden. Viele von ihnen sind in die Städte geflüchtet, wo sie auf eine Rückkehr in ihre Heimat hoffen. Die philippinische Kirche bemüht sich seit vielen Jahren um Frieden und Versöhnung.

Unter Lebensgefahr im Einsatz

Das Engagement der Jesuitenflüchtlingsdienstes JRS auf den Philippinen reicht zurück bis in die Zeit des Vietnamkriegs und der Öffnung vietnamesischer Flüchtlingslager ab 1979. Seit 2010 arbeitet der JRS in verschiedenen Gemeinden. Die engagierten einheimischen Mitarbeiter gehen seit Jahren ein sehr hohes, auch persönliches, Risiko bei ihrer Arbeit ein. Oft geht es so weit, dass sie selbst fliehen und sich in Sicherheit bringen müssen. Durch ihr geschlechtersensibles Arbeitskonzept versucht der JRS den Frauen eine sichere Rückkehr und Wiedereingliederung in die Gemeinschaft zu ermöglichen. Diesen Programmen ist es ebenfalls zu verdanken, dass sich viele muslimische und christliche Familien gegenseitig unterstützen.

  • 17.820 Euro kosten die Programme zur Friedensstiftung und Versöhnung.
  • Mit 7.720 Euro können die Lebensbedingungen der Menschen durch Lebensmittel und andere dringend benötigte Dinge verbessert werden.

Ihre Spende hilft dabei, eine friedliche Gemeinschaft aufzubauen und die Versöhnung zwischen den verfeindeten Gruppen zu fördern. Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung!

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Fachbereich Gemeindeservice und Projektvermittlung

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