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Hilfe nach Erdrutschen für Familien in Not

Lai Chau liegt im Nordwesten Vietnams und somit im ärmsten Teil des Landes. In abgelegenen Bergregionen leben 39 verschiedene ethnische Minderheiten mit jeweils eigener Sprache und Kultur. Zu ihnen gehört das Volk der H’mong. Durch starken Monsunregen haben sie ihre Lebensgrundlage verloren. Ihre Felder wurden überschwemmt und sie mussten umsiedeln, obwohl sie einen starken Bezug zum Land ihrer Ahnen haben.

Die Bergvölker Vietnams leben in Armut und Unterentwicklung, die hier wesentlich ausgeprägter ist als im Rest des Landes. Sie leben von einer wenig ertragreichen Landwirtschaft sowie von Waldprodukten. Hunger ist weit verbreitet. Schulbildung ist nur eingeschränkt möglich, weil sie zu teuer ist oder die Schulen zu weit entfernt sind. Kinderarbeit ist nicht unüblich.

Hausbau in Vietnam Foto: Hartmut Schwarzbach/missio

Das Leben der Bergvölker

Nur wenige Menschen sprechen Vietnamesisch, von den Einheimischen werden sie oft verachtet. Eine gesundheitliche Versorgung ist ebenfalls kaum vorhanden. In der Diözese Hung Hoa leben rund 700.000 H'mong. Viele H'mong-Ansiedlungen sind staatlich nicht anerkannt. Die Tätigkeit der Kirche ist eingeschränkt und steht unter direkter Beobachtung der staatlichen Behörden. Die rund 15.000 Gläubigen versammeln sich häufig in Privat- häusern. Die liturgischen und pastoralen Tätigkeiten sind oft nur Laien anvertraut.

Verheerende Erdrutsche in Lai Chau

Infolge der Monsunregen im Juni 2018 kam es in der Bergpfarrei Lai Chau zu ver heerenden Erdrutschen. Einige Familien verloren ihre Häuser und wurden gegen ihren Willen umgesiedelt. Der Bau von neuen Häusern ist jedoch dringend erforderlich. Doch es geht nicht nur um die Baumaßnahmen, sondern auch um eine behutsame, jedoch beharrliche Eröffnung einer neuen Lebensperspektive für eine entwurzelte indigene Gemeinschaft, was durch die Mithilfe der Kirche vor Ort ermöglicht wird.

  • 5.930 Euro werden für ein Haus benötigt. Die Kosten pro Quadratmeter betragen 98,83 Euro.

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