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Christen im Irak beim Wiederaufbau helfen

2014 mussten Hunderttausende Christen aus der irakischen Ninive-Ebene vor dem IS fliehen. Die Terrormiliz ermordete Tausende Zivilisten, mehr als die Hälfte der Infrastruktur wurde zerstört. Seit der Befreiung der Region vom IS kehren wieder Tausende christliche Familien zurück. Doch sie haben mit vielen Widerständen zu kämpfen.

Ein Großteil der Häuser ist zerstört, viele Menschen sind traumatisiert, berufliche Persepktiven haben nur die Wenigsten. Dem versucht Caritas Irak mit Unterstützung der deutschen katholischen Hilfeswerke, darunter auch missio, zu begegnen.

Rückkehr- und Bleibeperspektiven

Erzbischof Ludwig Schick, Vorsitzender der Kommission Weltkirche der Deutschen Bischofskonferenz, hat im April 2018 gemeinsam mit Prälat Klaus Krämer, Präsident des Internationalen Katholischen Missionswerkes missio Aachen, die Ninive-Ebene besucht, um sich ein Bild von der Lage zu machen. „Wir haben die Caritas Irak gebeten, ein Wiederaufbauprojekt in den christlichen Siedlungsräumen zu konzipieren", so Schick.

Ziel ist es, vor allem Christen und anderen Minderheiten in den ehemals vom IS kontrollierten Gebieten Rückkehr- und Bleibeperspektiven zu eröffnen.

 

Die neu gebaute Siedlung für verfolgte Christen im Irak sieht teilweise noch aus, wie eine Baustelle. Foto: KNA
Christen versuchen in ihren zerstörten Heimatsiedlungen im Irak wieder ihr Leben neu aufzubauen.
Vom IS zerstörte Gräber in Karamlesh, Ninive-Ebene, Nordirak Foto: missio
Vom IS zerstörte Gräber in Karamlesh.

Schulen wiederaufbauen

Im Rahmen des Wiederaufbauprojektes werden Wohnhäuser und Bildungseinrichtungen renoviert. Mehrere Hundert Menschen erhalten psychosoziale Unterstützung, um ihre Traumata überwinden zu können.

Hinzu kommen einkommensschaffende und berufsfördernde Maßnahmen für die meist arbeitslosen Menschen. Das Projekt hat einen Gesamtumfang von 1,7 Millionen Euro und umfasst einen Zeitraum von einem Jahr.

  • 180 Häuser, vier Schulen und ein Kindergarten werden wiederaufgebaut
  • 400 Menschen werden gefördert, um eine berufliche Perspektive zu erhalten

Mit Ihrer Spende helfen Sie den Christen im Irak, ihre Häuser wiederaufzubauen und das im Krieg Erlebte zu verarbeiten. Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung.

Ihre Ansprechpartnerinnen

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Fachbereich Gemeindeservice und Projektvermittlung

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