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Christen im Irak fördern

130.000 Christen mussten im Sommer 2014 vor den Kämpfern des IS aus ihren Dörfern und Städten in der Ninive-Ebene fliehen. Gut die Hälfte von ihnen hat in den kurdischen Bergen Zuflucht und Schutz gesucht. Hier leben sie teils heute noch in verlassenen Häusern – weit verstreut über die Bergregion.

Ende 2017 kehrten die ersten Geflüchteten wieder in ihre Heimatdörfer zurück. Die Häuser fanden sie in Schutt und Asche, die Kirchen von den Terroristen des IS geschändet.
Flüchtlinge wie auch Rückkehrer der Ninive-Ebene haben jeglichen Besitz und ihre Arbeit verloren. Ihr Leben müssen sie nun buchstäblich neu aufbauen.

Gottesdienst in einer ausgebrannten Kirche in der Niniveh-Ebene, Irak Foto: Projektpartner/missio

Heimat in Schutt und Asche

Die örtlichen Kirchengemeinden sind überlastet und können bei Versorgung und geistigen Beistand nur noch Basisarbeit leisten. Hinzu kommt, dass Priester, Diakone, Schwestern und Laien große Strecken bewältigen müssen, um ihre verstreuten Gemeindemitglieder erreichen zu können.

Kooperieren und helfen

In einer beispiellosen ökumenischen Initiative haben sich die fünf Kirchen, der die Christen im Irak angehören, zusammengeschlossen. Gemeinsam wollen sie die Herausforderungen angehen und ihre Pastoralarbeit sowie die Unterstützung der Flüchtlinge miteinander koordinieren. So sollen die Christen, gleich welcher Konfession sie angehören, ihre Bibelkenntnisse vertiefen und wieder religiöse Feste feiern können. Auch die Vermittlung der syrischen Sprache, die Ausbildung von Flüchtlings-Betreuern und ein Sozialprogramm für Frauen werden durch die Initiative ermöglicht. Im Fokus steht zudem die Vermittlung von menschlichen Werten, Gerechtigkeit, Toleranz und Frieden.

  • 100.000 Euro werden benötigt, um die Pastoral- und Katechesearbeit der ökumenischen Initiative zu ermöglichen.

Ihre Spende hilft dabei, den Christen in der Ninive-Ebene eine Perspektive auf ein friedliches Miteinander zu geben. Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung!

Ihre Ansprechpartnerinnen

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Fachbereich Gemeindeservice und Projektvermittlung

Tel.: +49 (0)241 / 75 07 - 535
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