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Libanon: Hilfe für Christen im Nahen Osten

In einem Dorf im Süden des Libanon läuteten nachts die Kirchenglocken. Nicht zum Gottesdienst. Sondern als Zeichen: Wir bleiben.

Doch viele konnten nicht bleiben.

Der maronitische Priester Pierre al-Rahi wurde bei einem Angriff getötet, als er versuchte, ein verletztes Ehepaar zu retten. Er hatte sich entschieden, bei den Menschen seiner Gemeinde zu bleiben.

Die Schlagzeilen werden weniger. Die Not bleibt.

Viele Familien im Süden des Libanon können nicht einfach in ihr altes Leben zurückkehren. Häuser sind zerstört, Straßen unsicher, ganze Orte schwer beschädigt. Manche Menschen wagen die Rückkehr. Andere wissen nicht, ob sie ihre Heimat je wiedersehen.

Kirchen, Klöster und Schulen bleiben für viele die letzten Orte, an denen sie Schutz finden. Dort erhalten Geflüchtete Lebensmittel, Medikamente, Heizmaterial und einen sicheren Ort für die Nacht.

Jetzt Christen im Nahen Osten helfen

In der Region Deir El-Ahmar haben rund 8.000 Vertriebene Zuflucht gefunden. Doch die Vorräte werden knapp.

„Wir fürchten, dass unsere Vorräte bald nicht mehr ausreichen“, berichtet eine Partnerin vor Ort.

Gemeinsam mit unserem Partner CNEWA unterstützt missio Familien im Libanon mit dem Nötigsten zum Überleben. Die Hilfe wird eng mit kirchlichen Einrichtungen vor Ort abgestimmt, damit sie schnell und gezielt bei den Menschen ankommt.

Bitte helfen Sie jetzt.

Mit Ihrer Spende helfen Sie konkret:

  • Mit 25 € ermöglichen Sie Milch und Windeln für ein Baby für einen Monat.
  • Mit 40 € schenken Sie einer geflüchteten Familie eine Matratze, eine Decke und ein Kissen.
  • Mit 100 € helfen Sie, Heizmaterial für zwei Familien in der kalten Jahreszeit bereitzustellen.
Eine Gruppe von Kindern steht in einer Reihe. Im Vordergrund sind zwei Mädchen zu sehen, eines trägt einen orangenen Kopfschleier und ein braunes Kleid, das andere einen bunten Schal. Die Atmosphäre wirkt freundlich und lebhaft.
Die Kirche organisiert Unterstützung für die verängstigten Menschen.

Jetzt Christen im Nahen Osten helfen

Eine ältere Frau mit grauen Haaren und einem schwarzen Kopftuch sitzt auf einem blauen Plastikstuhl. Sie trägt einen blauen Pullover und hat eine nachdenkliche Miene. Im Hintergrund sind ein weiterer Stuhl und grüne Pflanzen zu erkennen.
Wardé (84) hat im Süden des Libanons ihr Leben lang Krieg erlebt. Heute lebt sie nach der Zerstörung ihres Hauses in einem kirchlichen Zentrum.

Wardé aus Qawzah: ein Leben lang Krieg, Flucht und Rückkehr

Wardé ist 84 Jahre alt. Ihr ganzes Leben hat sie in Qawzah, einem Dorf im Süden des Libanon, verbracht. Krieg hat sie immer wieder erlebt: Angriffe, Flucht, Rückkehr, immer wieder neu anfangen. Trotzdem ist sie geblieben. Weil es ihr Zuhause ist.

Jetzt ist ihr Haus zerstört. Diesmal weiß Wardé nicht, ob sie noch einmal zurückkehren kann. Heute lebt sie in einem kirchlichen Zentrum, das Geflüchteten Schutz bietet.

Ich wünsche mir nur noch, meinen Lebensabend in Frieden und ohne Angst verbringen zu können.

Ordensschwestern über den Krieg im Nahen Osten

Jetzt Christen im Nahen Osten helfen

Fragen zum Projekt?

Sie möchten weitere Informationen zu diesem Projekt? Kathrin Pontzen und ihre Kolleginnen vom Fachbereich Projektvermittlung sind gerne für Sie da. Schreiben Sie uns eine E-Mail oder rufen Sie uns gerne an.

Alle unsere Projekte werden von einheimischen kirchlichen Partnern organisiert. Dabei legen wir besonderen Wert auf eine solide Planung und einen gewissenhaften Umgang mit Fördermitteln.

Sollte das von Ihnen ausgesuchte Projekt bereits voll finanziert sein, werden wir Ihre Spende für das Folgeprojekt oder ein ähnliches Projekt verwenden. Außerdem unterstützen wir unsere Partnerinnen und Partner durch Bildungs- und Aufklärungsarbeit in Deutschland.

 

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Haben Sie Fragen zu unseren Projekten? Kathrin Pontzen und ihr Team sind gerne für Sie da. 

Ein lächelnde Frau mit langen, glatten Haaren trägt ein grünes Oberteil. Sie wirkt freundlich und offen, was eine positive Ausstrahlung vermittelt.

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