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Drei Männer in schwarzer Kleidung stehen vor einem zerstörten Gebäude. Die Fassade ist eingestürzt und Trümmer sind überall zu sehen. Der himmel ist bewölkt, was die düstere Atmosphäre verstärkt. Einer der Männer trägt eine rote Mütze.
Kardinal Pierbattista Pizzaballa besucht im Dezember 2025 den Gazastreifen und macht sich ein Bild vom Ausmaß der Zerstörungen.

Viele Familien im Gazastreifen haben alles verloren und kämpfen jeden Tag um ihr Überleben. Rund 250 Familien leben aktuell auf dem Gelände der katholischen Pfarrei Heilige Familie in provisorischen Unterkünften, nah beieinander, ohne sichere Perspektive. Sie haben ihre Häuser verloren, brauchen dringend Grundversorgung und erleben jeden Tag, wie schwierig das Leben geworden ist. 

Kinder gehen nicht in normale Klassenräume, sondern erhalten Unterricht in Zelten, weil die Schulen zerstört sind. Gemeinschaft, Seelsorge und gegenseitige Hilfe halten den Alltag zusammen, aber sie reichen nicht aus, um Hunger, Krankheit und Erschöpfung zu überwinden.

Nach kirchlichen Angaben ist die Zahl der Christen im Gazastreifen von ehemals über 1.000 auf etwa 600 gesunken. Krieg, mangelnde medizinische Versorgung und Flucht haben tiefe Spuren hinterlassen.

Helfen Sie den Christen in Gaza!

Mit Ihrer Spende versorgen Sie Menschen sofort mit dem, was sie zum Leben brauchen:

  • Grundnahrungsmittel wie Reis, Mehl, Zucker und Konserven,
  • Kinder- und Familienbedarf wie Milchpulver und Kleidung,
  • Decken und Matratzen, damit Menschen nicht auf dem Boden schlafen müssen,
  • Treibstoff für den Generator, der Licht, Wärme und medizinische Geräte am Laufen hält. 

Ihre Hilfe zeigt den Menschen: Sie sind nicht allein. Sie schenkt Sicherheit, Würde und Hoffnung, genau dort, wo der Alltag noch immer jeden Tag neue Herausforderungen bringt.

Jetzt zählt Ihre Hilfe.

Eine große Menschengruppe steht Schlange unter einem Zelt im Freien. Viele Menschen halten Schalen oder Behälter in den Händen. Im Hintergrund sind Wohngebäude und einige grüne Pflanzen sichtbar. Der Himmel ist klar und blau. Die Szene wirkt geschäftig und zeugt von einer Nahrungsverteilung.
Menschen im Gazastreifen stehen an, um Essen zu erhalten.

Jetzt zählt Ihre Hilfe

Eindrücke vom Besuch Kardinal Pizzaballas in Gaza

Eine Gruppe von Fachleuten, darunter ein Kardinal, steht in einem Raum mit Laptop und medizinischen Vorräten. Die Frauen tragen Laborkittel und diskutieren. Der Kardinal gestikuliert, während er spricht. Im Hintergrund sind Regale mit Medikamenten zu sehen.

Im Al-Ahli-Krankenhaus sind immer noch die dringend benötigten Medikamente knapp, wie Pizzaballa (rechts) erfuhr.

Eine Gruppe von Menschen steht draußen zusammen. Ein Kardinal, gekleidet in schwarzer Soutane mit rotem Hut, interagiert freundlich mit Kindern. Die Kinder sind in hellen Jacken gekleidet und wirken erfreut. Im Hintergrund sind Erwachsene zu sehen, die aufmerksam zuschauen.

Herzlich wurde Kardinal Pizzaballa in der katholischen Pfarrei Heilige Familie in Gaza empfangen. Die Menschen schöpfen Zuversicht aus seinem Besuch.

Ein Mann in einem schwarzen Gewand und einer roten Kappe steht am Rande eines Camps im Sand, das von Zelten geprägt ist. Im Hintergrund ist das Meer sichtbar, während er auf die Siedlung schaut. Die Szene vermittelt ein Gefühl von Isolation und Hoffnung.

Zahlreiche Familien leben in provisorischen Zelten an der Küste von Gaza-Stadt. Heftige Regenfälle haben im Dezember die Lebensumstände weiter verschärft.

Ein Geistlicher zündet eine Kerze an und hält eine weitere in der Hand, während er auf einen Tisch mit Sand blickt. Im Hintergrund sind mehrere Männer zu sehen, die dem Geschehen aufmerksam folgen. Die Umgebung scheint eine Kirche oder einen spirituellen Ort zu sein.
Der Lateinische Patriarch von Jerusalem, Patriarch Pierbattista Kardinal Pizzaballa OFM, zündet in Gaza eine Kerze an.

Wenn der bewaffnete Konflikt beendet ist, wird auch auf uns als Kirche viel Arbeit zukommen. Die Arbeiter aus dem Westjordanland werden nicht an ihre Arbeitsplätze zurück können, da arbeiten jetzt Inder, Indonesier und Chinesen. Wir werden helfen müssen, dass sie sich selbst versorgen – auch eine Frage der Würde, die momentan so sehr mit Füßen getreten wird. In Gaza muss alles neu aufgebaut werden – und immer noch ist unklar, welche politische Autorität dafür zuständig sein wird. 

Fragen zum Projekt?

Sie möchten weitere Informationen zu diesem Projekt? Kathrin Pontzen und ihre Kolleginnen vom Fachbereich Projektvermittlung sind gerne für Sie da. Schreiben Sie uns eine E-Mail oder rufen Sie uns gerne an.

Alle unsere Projekte werden von einheimischen kirchlichen Partnern organisiert. Dabei legen wir besonderen Wert auf eine solide Planung und einen gewissenhaften Umgang mit Fördermitteln.

Sollte das von Ihnen ausgesuchte Projekt bereits voll finanziert sein, werden wir Ihre Spende für das Folgeprojekt oder ein ähnliches Projekt verwenden. Außerdem unterstützen wir unsere Partnerinnen und Partner durch Bildungs- und Aufklärungsarbeit in Deutschland.

 

Ihre Ansprechpartnerin

Haben Sie Fragen zu unseren Projekten? Kathrin Pontzen und ihr Team sind gerne für Sie da. 

Ein lächelnde Frau mit langen, glatten Haaren trägt ein grünes Oberteil. Sie wirkt freundlich und offen, was eine positive Ausstrahlung vermittelt.

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