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Armut trifft auch die Kirche in Syrien

Die Menschen in Syrien kommen nicht zur Ruhe. Nicht alle sind geflüchtet, viele versuchen, in ihrem Land zu überleben. Die Kirche hilft ihnen dabei, doch für die eigenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter fehlen die Mittel. So auch in der Küstenstadt Lattaquié. Bischof Antoine Chbeir bittet um Hilfe für die Helfer.

Die Bilder aus den Medien, die die Zustände in Syrien und von Menschen auf der Flucht zeigen hallen nach. Noch lange wird dort kein normales Leben möglich sein.

Eine im Syrienkrieg durch Bomben zerstörte Kirche. Foto: Harald Suermann/missio

Hilfe für die Helfer

Nicht alle Syrer haben das Land verlassen. Viele haben sich entschlossen, im Land zu bleiben. Sie sind in als sicherer geltende Gebiete wie Lattaquié geflüchtet, um sich und ihren Familien ein neues Leben aufzubauen. Unterstützt werden sie dabei von kirchlichen Mitarbeitern, die den Binnenvertriebenen zur Seite stehen. Jetzt sind die Helfer selbst auf Hilfe angewiesen. Die wirtschaftliche Situation ist kriegs-bedingt äußerst schlecht. Die Ersparnisse aus besseren Zeiten sind aufgebraucht und ein Ende des Grauens ist nicht in Sicht.

Unterhaltskosten sichern

Die Diözese bringt den größten Teil ihrer Mittel für die Unterstützung christlicher Flüchtlinge auf. Das Wenige, das sie ihren eigenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern nach Jahren des Krieges noch zahlen kann, deckt deren Lebensunterhalt nicht mehr. Ist die Miete bezahlt, reicht das Geld nicht mehr für die Verpflegung oder das Schulgeld. Bischof Antoine Chbeir hat sich deshalb an missio gewandt. Er bittet um einen Zuschuss für den Unterhalt von neun Frauen und Männer, die sich im Dienst der Kirche für die Menschen einsetzen, die nach Lattaquié geflüchtet sind.

  • 93 Euro pro Monat werden benötigt, um den Lebensunterhalt eines kirchlichen Mitarbeiters und seiner Familie abzusichern.

Helfen Sie, die Arbeit der Kirche für christliche Flüchtlinge aufrechtzuerhalten. Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung.

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