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Papua-Neuguinea: Hilfe nach dem schweren Erdrutsch

Die Suche nach Opfern des schweren Erdrutschs im Hochgebirge von Papua-Neuguinea. Foto: Projektpartner / missio
Helfer suchen nach Überlebenden des schweren Erdrutschs in Papua-Neuguinea. Die Verzweiflung ist groß unter den Menschen am Unglücksort. Teilweise suchen sie mit bloßen Händen nach ihren Angehörigen und Freunden.

Nach einem schweren Erdrutsch im Hochland von Papua-Neuguinea sind mehr als 2.000 Menschen gestorben. Die Erde war morgens ins Rutschen gekommen, als viele Bewohner noch schliefen. Mehr als sechs Dörfer sind betroffen, eines wurde komplett verschüttet.

missio Aachen ist Partner der von der Katastrophe betroffenen katholischen Diözese Wabag. „Wir haben der Diözese unsere Hilfe zugesichert”, betont missio-Präsident Pfarrer Bingener.

Kirche an der Seite der Menschen

Bischof Arnold Orowae von Wabag schreibt an missio, dass Gärten, Tiere und Menschen unter dem Geröll begraben liegen. „Als Diözese haben wir schnell reagiert und die von der Katastrophe direkt betroffenen Menschen mit Nahrungsmitteln versorgt. Wir haben auch die Leicht- und Schwerverletzten medizinisch versorgt und sie in unsere Gesundheitszentren und das Wabag-Krankenhaus gebracht, wo sie derzeit behandelt werden. Der Erdrutsch hat auf einer Fläche von 200 Quadratkilometern bis zu 8 Meter tiefe Trümmer hinterlassen und den Zugang zu den Straßen abgeschnitten, was die Hilfsmaßnahmen erschwerte.”

Unsere kirchlichen Partner vor Ort bleiben an der Seite der Überlebenden. Doch sie bitten dringend um Unterstützung, um den Menschen helfen zu können.

Helfen Sie den Menschen in Papua nach der Erdrutsch-Katastrophe

Die Diözese Wabag gehört zu den am wenigsten entwickelten Gebieten von Papua-Neuguinea. Hohe Berge und tiefe Täler mit reißenden Flüssen machen die Gegend schwer zugänglich. Es gibt kaum Straßen, Schulen oder Gesundheitszentren. Die Menschen leben von dem, was sie auf ihren Feldern anbauen. 

Orowae schreibt weiter: 

„1322 Überlebende aus 250 Familien benötigen sofortige Hilfe in Form von Nahrungsmitteln, Kleidung, medizinischer Versorgung, Notunterkünften, Wasser, Decken, Matten, Hygieneartikeln und anderen Haushaltsgegenständen, Kochutensilien und anderen Hilfsgütern wie Gartengeräten, Saatgut, Setzlingen, dauerhaften Häusern, Klassenzimmern, Gesundheitszentren, Wassereinrichtungen, sanitären Anlagen, Kirchen usw., um in naher Zukunft wieder angesiedelt zu werden.“

Wir bitten Sie dringend um Ihre Spende für die Menschen in Papua-Neuguinea. Herzlichen Dank.

Weitere Fragen zum Projekt?

Sie möchten weitere Informationen zu diesem Projekt? Sarah Hentschel und ihre Kolleginnen vom Fachbereich Projektvermittlung sind gerne für Sie da. Schreiben Sie uns eine E-Mail oder rufen Sie uns gerne an.

Alle unsere Projekte werden von einheimischen kirchlichen Partnern organisiert. Dabei legen wir besonderen Wert auf eine solide Planung und einen gewissenhaften Umgang mit Fördermitteln.

Sollte das von Ihnen ausgesuchte Projekt bereits voll finanziert sein, werden wir Ihre Spende für das Folgeprojekt oder ein ähnliches Projekt verwenden.

Überlebende des schweren Erdrutschs in Papua-Neuguinea Foto: Projektpartner/missio

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