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Ein überfüllter Müllplatz mit Menschen, die zwischen Trümmern und Abfall arbeiten. Im Hintergrund ist ein großer Müllhügel sichtbar. Die Atmosphäre ist rauchig und belastet, und die Umgebung zeigt Schutthaufen und alte Container.
Ein Junge steht an einem Müllberg, umgeben von verstreuten Kleidungsstücken und Abfällen. Im Hintergrund sind Tontöpfe sichtbar. Die Szene verdeutlicht die Herausforderung von Müll und Umweltverschmutzung.
Zwei Personen sortieren eine große Menge leergeschütteter Plastikflaschen vor einem Gebäude. Die Flaschen sind auf einem Haufen angeordnet, während ein dritter Arbeiter in der Nähe einer dreirädrigen Motortaxi steht.
Ein Mann mit einem breiten Lächeln trägt eine Sonnenbrille auf dem Kopf. Er steht in einem lebhaften Umfeld, das an eine städtische Straße erinnert, mit utsichtbaren Wäschestücken und einem weiteren Mann im Hintergrund. Die Atmosphäre wirkt freundlich und einladend.
Wie eine Spendenaktion in Ghana ein Leben veränderte

Yaro hat es geschafft

Eine Spendenaktion von KNA-Redakteur Harald Oppitz und missio ermöglichte Yaro in Ghana einen Neuanfang. Mit einem Lastenmotorrad konnte er sich eine neue Existenz aufbauen. Eine Erfolgsgeschichte darüber, wie Spenden konkret wirken.

Eine Begegnung, die nicht losließ

Die Elektroschrotthalde von Agbogbloshie in Accra gehört zu den gefährlichsten Arbeitsorten der Welt. Hier begegnete der KNA-Redakteur Harald Oppitz dem jungen Familienvater Yaro. Tag für Tag verbrannte dieser alte Kabel, um an das Kupfer zu gelangen. Giftiger Rauch, schwere körperliche Arbeit und ein unsicheres Einkommen bestimmten seinen Alltag.

Doch Yaro wollte die gefährliche Arbeit auf der Elektroschrotthalde hinter sich lassen. Mit einem Lastenmotorrad wollte er sich eine neue Existenz aufbauen und so seine Familie versorgen. Dafür fehlte ihm nur eines: ein Lastenmotorrad.

„Yaro will kein Mitleid, er will eine Chance“

Diese Begegnung ließ Harald Oppitz nicht mehr los. Gemeinsam mit missio entstand eine Spendenaktion mit einem klaren Ziel: Yaro den Weg in ein neues Leben zu ermöglichen.

Viele Menschen haben Yaro eine Chance geschenkt

Der Spendenaufruf bewegte viele Menschen. Innerhalb weniger Wochen kam die benötigte Summe zusammen. Yaro konnte das Lastenmotorrad kaufen und damit den Schritt in ein neues Arbeitsleben wagen. Damit begann für ihn ein neuer Lebensabschnitt.

Ein Wiedersehen mit gutem Ausgang

Im März 2026 reiste Harald Oppitz erneut nach Ghana. Diesmal führte ihn sein Weg nach Tamale im Norden des Landes. Dort traf er Yaro wieder.

Was er sah, bestätigte, dass die gemeinsame Hilfe Wirkung entfaltet hat: Yaro arbeitet heute als Transportfahrer. Mit seinem Lastenmotorrad sammelt und transportiert er Kunststoffabfälle zum Recycling. Jeden Tag bringt er große Mengen Plastikflaschen von den Straßen Tamales zu einer Recyclingstation und verdient damit den Lebensunterhalt für seine Familie.

Inzwischen beschäftigt er sogar einen Freund, der ihn bei der Arbeit unterstützt. Gemeinsam bauen sie sich Schritt für Schritt eine sichere Zukunft auf.

Hilfe, die weiterwirkt

Yaros Geschichte zeigt, wie viel eine gezielte Unterstützung bewirken kann. Aus einer einmaligen Spende ist eine dauerhafte Perspektive geworden. 

Gemeinsam Zukunft schenken

Yaro hat seine Chance bekommen. Doch noch immer leben viele Kinder, Jugendliche und Familien unter schwierigen Bedingungen rund um die Elektroschrotthalde in Accra. Schwester Mercy Benson und ihr Team setzen sich weiterhin für Kinder und Familien rund um die Elektroschrotthalde ein. 

Mehr über das Projekt erfahren Sie hier »

Auch Sie können was bewegen

Yaros Geschichte begann mit einer Idee und vielen Menschen, die gemeinsam geholfen haben.

 

Vielleicht gibt es auch ein Anliegen, das Ihnen am Herzen liegt?

 

Mit einer eigenen Spendenaktion können Sie Familie, Freunde oder Kolleginnen und Kollegen zum Mitmachen einladen und gemeinsam Hilfe möglich machen.

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