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Uganda Lebenshaus-Stiftungsfonds

Auf den Weg machen mit „denen ganz unten”

Das „Lebenshaus“ (Revival Home) steht neben dem Buschkrankenhaus und der Kinderstation in Kyamulibwa und wurde aus der Erfahrung heraus gegründet, dass viele erkrankte Kinder und Mütter der Region zwar im Glücksfall eine medizinische Versorgung bekommen, danach aber wieder auf sich alleine gestellt sind, obwohl sie das harte Leben im Dorf noch nicht verkraften können. Elende Hütten, Mangelernährung, schlechtes Wasser und oft noch todkranke oder sterbende Eltern versperren den Kindern eine menschenwürdige Zukunft.

Das Lebenshaus bietet den Kindern und Müttern einen geschützten Raum, um sich körperlich und seelisch zu erholen. Dort geht es um konkrete Lebenshilfe. Neben gesundem Essen und Trinken, Hygiene und Unterkunft erhalten sie Hilfestellungen zur Bewältigung des Alltags. Das gibt ihnen neue Lebensperspektiven, Selbstbewusstsein und Ermutigung, und das gepaart mit gläubig froher Gemeinschaftserfahrung, die als Netzwerk auch in der Folgezeit weiter wirkt. Wo wegen des Todes der Eltern oder Großeltern bereits Kinder Familien leiten müssen, werden Mütter gewonnen, geschult und auch weiter betreut, die mit den Waisen in deren Zuhause eine neue Familie möglich machen und Verletzungen heilen lassen.

Dieses Lebenshaus ist in Trägerschaft der Schwestern der Ordensgemeinschaft der „Bannabikira Töchter Mariens“.

Pfarrer Günter Hirt gründete den Stiftungsfonds, um die Hilfe für Familien in Kyamulibwa auch in Zukunft sicherzustellen. Pfarrer Hirt sucht Menschen, die sich gemeinsam mit Ihm für das Lebenshaus engagieren möchten und den Stiftungsfonds mit einer Zustiftung unterstützen.

Uganda Lebenshaus-Stiftungsfonds Foto: Projektpartner/Stiftung pro missio