missio - glauben.leben.geben

Weihnachtsgrüße unserer Stiftungsbotschafter/-innen

„Weihnachten ist oft ein lautes Fest: Es tut uns aber gut, ein wenig still zu werden, um die Stimme der Liebe zu hören.“

Papst Franziskus

 

In diesem Sinne senden wir Ihnen ein herzliches Dankschön für Ihre verlässliche Unterstützung unserer Arbeit.

Unsere Stiftungsbotschafterinnen und -botschafter und die Stiftung pro missio wünschen Ihnen ein frohes und gesegnetes Weihnachtsfest und ein von Hoffnung und Zuversicht getragenes neues Jahr 2019!

Foto: Andy Spyra/missio
Schülerinnen in einer Schule in Dohuk (Nordirak). Etwa 200 Jugendliche werden hier in der Ninive-Ebene u.a. in Aramäisch, der alt-syrischen Sprache, die auch Jesus sprach, unterrichtet.

Im Anfang war Gott und Gott ist die Liebe.

Heute ist Gott und heute geschieht Liebe.

An Weihnachten ist die Liebe Gottes sichtbar erschienen,
sie holt dich und mich in diese menschenfreundliche Liebe und Güte hinein.

So wünsche ich uns allen die Erfahrung der Mensch gewordenen Liebe und Güte Gottes heute neu.

Damit wir im Einsatz für die Menschenwürde
Menschenrechte, Gerechtigkeit und Friede
wirklich Weihnachten, wirklich Menschwerdung, wirklich Liebe
erfahrbar, erlebbar, erfassbar machen.

An Weihnachten hinein ins neue Jahr!

Weihnachtliche Liebe und Friede wünscht von Herzen
Schwester Lorena Jenal

Foto: Hartmut Schwarzbach/missio

… weil in der Herberge kein Platz für sie war.

Weihnachten steht vor der Tür. Viele von uns freuen sich auf die Stunden im Kreise der Familie, auf die Lichter am Weihnachtsbaum, auf leckeres Essen und besinnliche Musik. Ja, Weihnachten bringt Menschen zusammen und lässt uns hoffen auf Ruhe und Durchatmen in Zeiten von Hektik und Stress. Aber Weihnachten ist natürlich viel mehr. Wir feiern, dass Gott Mensch geworden ist. Und zwar nicht irgendwie, nicht auf triumphale Weise. Gott wurde Mensch in eine Notlage hinein. Gott wurde Mensch in einem Stall, weil in der Herberge kein Platz war. Die Geburt Jesu zeigt uns, dass Gott nah bei den Menschen sein will; er will gerade nah bei den Menschen sein, die in Not sind, die Leid erfahren, die nicht auf der Sonnenseite des Lebens stehen. Wenn das in Bethlehem geborene Kind drei Jahrzehnte später einen fürchterlichen Tod am Kreuz stirbt, dann wird diese Nähe Gottes zu den Menschen auf eine Weise sichtbar, die mich demütig macht. Ja, auch das Kreuz gehört zu Weihnachten. Und selbstverständlich auch die Auferstehung. Die Weihnachtsgeschichte wäre ohne Kreuz und Auferstehung nur eine schöne Geschichte, ein Märchen aus längst vergangenen Zeiten. Aber die Menschwerdung Gottes, der Tod Jesu am Kreuz, die Auferstehung und Himmelfahrt – all das gehört zu der Botschaft, an die wir uns am Weihnachtsabend erinnern: Gott will den Menschen nah sein, und er will das Leid der Menschen in sich selbst aufnehmen und uns allen damit Hoffnung schenken.

Das Leid der Menschen begegnet uns auch heute jeden Tag. Nicht nur in den Nachrichten, wenn die Bilder aus Kriegsgebieten oder von hungernden Kindern in unsere Wohnzimmer drängen. Das Leid begegnet uns auch vor unserer Haustür – wenn Obdachlose keinen Platz in einer Herberge finden, wenn Kinder in schwierigen Verhältnissen aufwachsen, wenn Menschen vor dem Scherbenhaufen ihres Lebens stehen. Dürfen wir uns angesichts dieses Leids überhaupt auf Weihnachten freuen? Dürfen wir es uns an den Feiertagen gut gehen lassen? Ja, das dürfen wir. Wir dürfen die Botschaft des Engels für bare Münze nehmen:

Ich verkünde euch eine große Freude.

Die Geburt Christi ist ein Freudenfest, ein Anlass zu feiern und Gelegenheit sich gegenseitig Gutes zu tun. Aber die Botschaft des Engels geht weiter; sie lautet:

Ich verkünde euch eine große Freude, die dem ganzen Volk zuteilwerden soll.

Die Weihnachtsfreude wäre unvollständig, wenn sie nicht das ganze Volk umfasst, und das meint die ganze Menschheit. Die Weihnachtsbotschaft entfaltet erst dann ihre Kraft, wenn wir sie nicht nur auf uns selbst und unsere Liebsten beschränken. Sie wird erst dann wirklich erlebbar, wenn sie unseren Blick öffnet für den anderen – auch und gerade für diejenigen, die Not leiden. Deshalb sind Organisationen wie missio so wichtig.  misso lässt die Weihnachtsbotschaft, dass Gott den Menschen nahe sein will, Wirklichkeit werden. Allen Unterstützerinnen und Unterstützern von missio wünsche ich ein gesegnetes Weihnachtsfest, dessen Freude allen zuteilwerden soll. Und ich danke allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern von missio weltweit – Hauptamtlichen wie Ehrenamtlichen – für ihren tatkräftigen Einsatz.

Annegret Kramp-Karrenbauer

Foto: CDU / Laurence Chaperon

„Hilfe stoppt nicht vor Grenzen und Kulturen“

In der Adventszeit nimmt man sich gern Zeit für die Familie, für Freunde und Bekannte. Dabei denkt man auch an das zurückliegende Jahr: Was war gut? Was hat mir Freude gemacht? Aber auch Sorgen und Nöte gehören zum Leben dazu. Und gerade als Christen macht uns immer wieder die Not vieler Menschen betroffen, vor allem in Afrika, Asien und Ozeanien.

missio Aachen setzt sich seit Jahrzehnten für Menschen ein, die in vielen Teilen der Welt in Not geraten sind und unterstützt die lokale Arbeit der Kirche vor Ort. Das Handeln unter dem Motto „glauben.leben.geben.” macht deutlich, dass die Hilfe nicht vor Grenzen und Kulturen stoppt, sondern dass der Wunsch nach einem friedlichen und menschenwürdigen Leben uns Menschen verbindet. Dafür braucht missio Ihre Unterstützung.

Den Engagierten von missio Aachen danke ich herzlich für ihren unermüdlichen Einsatz und wünsche Ihnen allen ein friedliches Weihnachtsfest und ein gutes, friedlicheres Jahr 2019.

Armin Laschet

Foto: Staatskanzlei NRW

Weihnachten: Gott, die Liebe hat Fleisch genommen

... und lebt mitten unter uns, in jedem Mensch und ganz besonders mit den Gläubigen, die sich von dieser Gottesliebe bewegen lassen.

Sich von Gottes Liebe bewegen lassen heißt, täglich Zeuge seiner Liebe ohne Grenzen sein und wirken, dass jeder Mensch und ganz besonders die Ärmste dieser Welt diese wohltuende Liebe konkret erfahren dürfen.

pro missio lässt sich als Instrument dieser Gottesliebe bewegen, und versucht Menschen zu motivieren, dass sie weltweit Zeugnis von Gottesliebe über ihre Solidarität ohne Grenzen geben können.

Ein gnadenreiches Weihnachtsfest wünsche ich allen Spendern von pro missio.

Mit Gottes Segen
Abbé Ambrosius Tine

Foto: Friedrich Stark/missio