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Ökumenisches Friedensgebet 2020

„Frieden leben“ steht 2020 im Fokus der Arbeit der weltkirchlichen Hilfswerke. Auch das Ökumenische Friedensgebet greift das Thema auf. Frieden ist das Ziel, das die Religionen in Westafrika verbindet. Lange Zeit lebten die Menschen dort – ganz gleich welcher Religion – friedlich zusammen. Doch vor allem in der Sahelzone wächst seit einigen Jahren das Misstrauen. An die Stelle eines wertschätzenden Miteinanders tritt Feindseligkeit.

Schwester Marie Catherine Kingbo, die Autorin des Ökumenischen Friedensgebets, setzt weiterhin unermüdlich auf den Dialog als Weg zum Frieden. In Niger bringt sie christliche und muslimische Frauen zusammen. Durch ihren Einsatz für Bildung und bessere Lebensbedingungen zeigt Schwester Marie Catherine, dass Gottes Liebe ausnahmslos allen Menschen gilt. Eindringlich ertönt ihre Bitte an Gott:

„Hilf, die Mauern zwischen Menschen und Völkern zu überwinden, damit Frieden herrscht in der ganzen Welt.“

Wir freuen uns, wenn Sie dieses Gebet durch das Jahr begleitet.

Ökumenisches Friedensgebet 2020: Frauen im Niger Foto: Hartmut Schwarzbach / missio

Niger: Der Weg zu Frieden und Versöhnung

Im interreligiösen Dialog bringt Sr. Marie Catherine, die Autorin des Ökumenischen Friedensgebets, katholische, evangelische und muslimische Frauen zusammen. In Veranstaltungen und Begegnungen mit Imamen, Dorfchefs und dem Sultan von Tibiri bringt sie ausdrücklich die Anliegen und Perspektiven der Frauen ein. In einigen Dörfern des Nigers haben die Versammlungen von Schwester Marie Catherine bereits kleine Veränderungen bewirkt: Die Menschen leiden weniger Hunger und Zwangsheiraten werden nicht mehr praktiziert. Doch vierlerorts besteht noch großer Handlungsbedarf. Deshalb unterstützt missio die Arbeit von Schwester Marie Catherine.

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