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Ökumenisches Friedensgebet 2021

Immer wieder kommt es zu lokalen Konflikten zwischen verschiedenen ethnischen Gruppen, die politische und wirtschaftliche Ursachen haben, für die oft die Religionszugehörigkeit der beteiligten Parteien instrumentalisiert wird. Vor allem der ärmere Norden des Landes leidet unter islamistischem Terror, der rund 2,2 Millionen Menschen (Stand 2019) zu Binnenflüchtlingen gemacht hat. Zugleich herrscht große soziale Ungleichheit und Korruption. Führungspersönlichkeiten und Initiativen aller Religionsgruppen, wie z.B. das Women’s Interfaith Council (WIC) im Bundesstaat Kaduna in der Mitte des Landes, setzen sich für eine friedliche Entwicklung Nigerias ein.

Christliche und muslimische Frauen, die nicht länger hinnehmen wollten, dass ihre Kinder und Familienmitglieder in gewaltsamen ethnisch-religiösen Konflikten sterben, gründeten 2010 in Kaduna/Nigeria das Women’s Interfaith Council (WIC). Insgesamt haben sich 11.500 christliche und muslimische Frauen dort zusammengeschlossen.

 

Aus dem Gebet:

„Schaffe in uns Verständnis und
gegenseitigen Respekt,
ungeachtet der Unterschiede
zwischen uns Menschen,
Völkern und Religionen.”

 

Wir freuen uns, wenn Sie dieses Gebet durch das Jahr begleitet.

Nigerias junge Friedensstifter

Der Nordosten Nigerias ist ein gefährlicher Ort. Anschläge durch Boko Haram und gewalttätige Konflikte zwischen Bauern und Viehhirten sorgen immer wieder für Spannungen zwischen Religionen und Volksgruppen. Kinder und Jugendliche wachsen in einer Atmosphäre der Angst auf. Das SELL-Programm („Sharing Education and Learning for Life”) der Kirchenprovinz Jos hilft jungen Menschen, sich zu starken Persönlichkeiten zu entwickeln, Erlerntes an andere Jugendliche weiterzugeben und so selbst zu Friedensbotschaftern zu werden.

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