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Impulse für eine Predigt, die berührt.
Sie suchen nach inspirierenden Gedanken, die das Evangelium mit dem Leben der Menschen heute verbinden? Predigt Plus+ bietet Ihnen sorgfältig ausgearbeitete Predigtvorschläge, die theologisch fundiert, lebensnah und geistlich tiefgehend sind. Entdecken Sie Anregungen, die Ihre Predigtarbeit erleichtern und bereichern.
Unsere Predigtvorlage erscheint einmal im Monat zu einem der vier Sonntagsevangelien. Nutzen Sie unseren Service und lassen Sie sich die Predigt automatisch per E-Mail zuschicken.
September 2026
Nimm dein Geld und geh! Ich will dem Letzten ebenso viel geben wie dir.
- Mt 20,14
Hier finden Sie den Beginn des Predigttextes für September 2026:
Liebe Schwestern und Brüder,
ich möchte mit einem Wort der Friedensnobelpreisträgerin Aung San Suu Kyi aus Myanmar beginnen: „Ich glaube an die Kraft des Gebets.“ Bei einem Besuch im Pastoralzentrum der Diözese Loikaw sagte sie:
„Ich bin zwar Buddhistin, glaube aber an die Kraft des Gebets. Betet deshalb und denkt immer an mich in euren Gebeten.“ Es beeindruckt, dass sie als Buddhistin die Katholiken um ihr Gebet bat und damit ihren tiefen Glauben an die Kraft des Gebets zum Ausdruck brachte.
Für uns Christen ist das Gebet ein unverzichtbarer Bestandteil unseres Glaubenslebens. Im Gebet treten wir in Beziehung zu Gott. Es schenkt uns Gnade, Kraft und Orientierung. Beten bedeutet, Herz und Geist zu Gott zu erheben und ihm unsere Bitten, Sorgen und Hoffnungen anzuvertrauen.
(…)
Auszug des Predigttextes von:
Father Dominico Nya Reh
Priester in Myanmar
August 2026
Er stürzt die Mächtigen vom Thron und erhöht die Niedrigen.
- Lk 1,52
Hier finden Sie den Beginn des Predigttextes für August 2026:
Liebe Gemeinde,
wir stecken mitten im August, das ist tradi-tionell die Zeit, in der das Land den Atem anhält. Die Autobahnen sind voll, die Büros leerer; wir versuchen, den Kopf frei-zubekommen. Doch wenn wir ehrlich sind, fällt das Abschalten in diesem Jahr schwe-rer als sonst. Wer die Nachrichten verfolgt oder nur genau hinhört, spürt eine tiefe, fast greifbare Gereiztheit. Wir sorgen uns um die Stabilität unserer Wirtschaft, wir streiten erbittert über politische Richtungs-fragen und wir fürchten um die Substanz unseres Wohlstands. Auf allem liegt ein enormer Druck – der Zwang, alles richtig machen zu müssen, und die Sorge, als Gesellschaft den Anschluss zu verlieren.
(…)
Auszug des Predigttextes von:
Ludger Schepers
Weihbischof in Essen