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PredigtPlus ‒ Predigtvorschläge

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Foto: Hartmut Schwarzbach/missio

November 2021

PREDIGT ZUM 32. SONNTAG B
(MK 12,42)

„Da kam auch eine arme Witwe und warf zwei kleine Münzen in den Opferkasten“ (Mk 12, 42).

Wir kennen die Geschichte in der Jesus die arme Witwe am Tempeleingang beobachtet. Und das, was folgt, ist typisch für Jesu Verhalten und für seine Weise, auf Dinge zu schauen. Er rückt das Unscheinbare, das Nebensächliche, das scheinbar Unwichtige in den Mittelpunkt, weil es so zutiefst menschlich ist und von Gott kündet.

Oft sind es einfache Menschen ohne Titel und Rang, ja mehr noch Menschen am Rande, die ihren Alltag samt den Herausforderungen leben. Sie alle müssen schauen, wie sie über die Runden kommen.

Die biblischen Schrifttexte machen im düsteren Monat November mit seinen Themen rund um Tod, Opfer und schmerzvollem Gedenken, Mut. In den Geschichten setzen Menschen durch ihren Glauben und ihr Vertrauen eine Kraft frei, die auch für uns heute noch eine Botschaft trägt. Sie verweisen auf Gott und künden den Retter an, der selbst in das Dunkle gekommen ist, um es zu erleuchten und die Welt aus allem Leid und Elend zu erlösen.

Dieser vorletzte Sonntag im Jahres­kreis fällt in diesem Jahr auf den 7. November, dem Jahrestag, an dem der 17-Jährige polnische Jude Herschel Grünspan auf den deutschen Botschaftssekretär Ernst vom Rath schießt, der dann am 9. November stirbt.

(...)

Auszug des Predigttextes von Sr. Laura Knäbel - Missionsärztliche Schwester

Dezember 2021

PREDIGT ZUM 3. ADVENT C
PHIL 4,4-7

„Freut euch“

Ehrlich gesagt: So ganz gut kann ich die Worte des Paulus an die Gemeinde in Philippi in diesem Jahr nicht hören, die uns am 3. Advent vorgelesen werden: „Freut euch. … Sorgt euch um nichts.“ (Phil 4,4-7) Die Realität im Jahr 2021 ist: Menschen machen sich Sorgen, wie es mit ihnen, ihren Familienangehörigen oder ihren Betrieben nach Corona finanziell weitergeht. Auch in diesem Advent sind ungezählte Menschen auf der Flucht. Terror und Gewalt erschüttern die Welt immer neu. Und wohl jede und jeder von uns hat im persönlichen Umfeld einen Menschen, der krank ist – oft lebensbedrohlich krank. Und auch die Lage der Kirche lädt nicht gerade zur Sorglosigkeit ein.

Alles das passt so gar nicht in die Zeit des Advents. Da wollen wir es doch harmonisch und friedlich haben. Mit Kerzen und Lichtern. Da mögen wir die Kerzen lockende Dunkelheit, aber keine dunklen Gedanken. Wir mögen die sanften Töne adventlicher Musik, aber keine schrillen und bedrohlichen Schlagzeilen oder Nachrichten.

„Sorgt euch um nichts.“ Wenn das nur so einfach wäre. Sorgen mache ich mir schon in diesen Wochen, in denen oft dunkle Informationen die Nachrichten beherrschen. Vom Frieden ist da oft nichts zu spüren. Immer neu tauchen Krisenherde auf. Im Nahen und Mittleren Osten gibt es keinen Frieden. Und Krankheiten sind nicht wegzureden. Da passt der adventliche Sehnsuchtsruf: „Wo bleibst du, Trost der ganzen Welt?“ Und es bleibt die eindringliche Bitte: „O komm, ach komm vom höchsten Saal, komm, tröst uns hier im Jammertal.“ (GL 231)

Wir brauchen den Trost. Immer neu. Gleichzeitig bleibt die Einladung zur Freude. Das Wort des Paulus wird uns zugesprochen am 3. Advent, der deshalb auch „Gaudete“ heißt: „Freut euch.“

(...)

Auszug des Predigttextes von Weihbischof Ludger Schepers
-Bischofsvikar für Weltkirche, Mission, Orden, Geistliche Gemeinschaften im Bistum Essen-

 

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