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Foto: Hartmut Schwarzbach/missio

Dezember 2022

8. DEZEMBER
HOCHFEST DER JUNGFRAU
UND GOTTESMUTTER MARIA

Zwei Männer haben die Schlagzeilen dieses zu Ende gehenden Jahres beherrscht: Putin und Selenskyj. Während der erste den Einmarsch der russischen Armee in die Ukraine befahl und das Hin und Her der Frontlinien stets als eigenen Erfolg deutete, versuchte der andere sich zu wehren, die Angriffe zurückzuweisen, sein Land zu verteidigen. Beide waren und sind ständig in den Schlagzeilen.

In den Schrifttexten des heutigen Festes sind es zwei Frauen, die sozusagen biblische Schlagzeilen machen: Eva und Maria. Der Text der ersten Lesung endet: „Adam nannte seine Frau Eva – Leben
– denn sie wurde die Mutter aller Lebendigen.“ Im Nennen des Namens wird die bis dahin namenlose Frau ansprechbar, einzigartig. Eva: Leben. Der Name ist Verheißung und Zusage, die Begründung wird gegeben – sie wird die Mutter aller Lebenden sein.

Ganz anders erscheint der so bekannte Text aus dem Lukasevangelium. Auch hier eine Frau im Mittelpunkt: Maria. Wieder ist das Ende entscheidend. Maria antwortet auf die unglaublich scheinende Ansage des Engels mit den einfachen Worten: „Ich bin die Magd des Herrn; mir geschehe, wie du es gesagt hast.“ Maria gibt ihre Zustimmung, Leben zu empfangen, im Dienst des Lebens zu sein. Das verändert die Welt.

(...)

Auszug des Predigttextes von:

Dr. Brigitta Sassin
Frankfurt

2. ADVENTSSONNTAG
MT 3,1-12

Sind wir auch nur eine Schlangenbrut und übertünchte Gräber? Warum ist Jesus so herb? Er will aufrütteln und wach machen. Denn wir sind in der Gefahr, nach außen gut dazustehen, aber innerlich zu verkümmern, müde zu werden, depressiv zu sein. Kehrt um! Eine kurze und klare Botschaft, die eindringlich ist. Aber wie macht man das?

Zwei Geschichten sollen Impulse geben. Die erste ist von Sören Kierkegaard: Auf dem Gänsehof hatten sich die Gänse versammelt und der Gänserich hielt eine tolle Ansprache. Er sprach vom Ideal des Fliegens, dass ihnen geschenkt sei. Von der Freiheit, die sie dadurch gewonnen hätten. Er begeisterte die Zuhörer ungemein. Doch eines taten die Gänse in der Folge nicht. Sie liefen nach der großartigen Rede wieder an ihre Fresstöpfe, jede für sich, doch keine der Gänse kam auf die Idee, zu fliegen!

Wie sieht es mit uns aus? Fliegen wir schon? Sind wir Bewegte, Begeisterte, die ansteckend sind? Kann der, der uns erlebt spüren, dass wir Erfüllte sind? Oder sind wir, wie es Papst Franziskus in seinem apostolischen Schreiben formuliert, zu bequem, zu bürgerlich, zu selbstsicher geworden?

Auszug des Predigttextes von:

Pfarrer Wolfgang Acht

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