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Projekte im Nahen Osten für Flüchtlinge

missio gibt rund 2,24 Millionen Euro für die humanitäre Hilfe

Das Christentum im Maghreb, dem Nahen Osten und den arabischen Golfstaaten ist eine Minderheit. Wegen Gewalt und Terror nimmt die Zahl der Christen vor allem im Irak und in Syrien dramatisch ab, während sie durch Arbeitsmigration, Aufnahme von Flüchtlingen und die demographische Entwicklung in Ägypten, dem Libanon, Jordanien und in den meisten der arabischen Staaten wächst. Insgesamt leben im Maghreb, dem Nahen und Mittleren Osten rund 17,5 Millionen Christen.

  • missio unterstützte 2016 den Maghreb, Nahen und Mittleren Osten durch kirchliche und humanitäre Hilfe mit rund 2,24 Millionen Euro für 56 Projekte.
  • 2016 lag der Schwerpunkt unserer Unterstützung in dieser Region vor allem auf der Hilfe für Christen und Flüchtlinge in Syrien, dem Irak und Libanon. Hier förderten wir 28 Projekte mit etwa 1,55 Milionen Euro.
  • Wir sind auch Partner der Kirche in der Türkei.

Die politische Situation im Maghreb, dem Nahen und Mittleren Osten sowie den Golfstaaten ist schwierig. Vor allem der Kampf zwischen Saudi-Arabien und dem Iran um eine Vormachtstellung in der Region führt dazu, dass die Folgen dieses Konfliktes die Christen als Minderheit in besonderer Weise treffen. Durch den Konflikt verschlechtert sich zudem die wirtschaftliche Situation.

Foto: Andy Spyra/missio
2015 vertrieb der sogenannte Islamische Staat die Christen aus der irakischen Niniveh-Ebene. Auch ein Konvent der Dominikanerinnen musste fliehen. Er fand Aufnahme in Erbil. Auch mit Hilfe von missio wurde eine Art Ersatzkloster aus Containern errichtet.

Wieviele Christen gibt es im Nahen und Mittleren Osten?

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