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Gebetskette „Perlen des Lichts”

Zu jedem Anliegen gehört eine bestimmte Perle des bunten Armbandes, das eigens für diesen Zweck in Indonesien geknüpft wurde.

Einige tausend Menschen sind Monat für Monat in der Gebetskette Perlen des Lichts miteinander verbunden. Sie teilen dabei die Anliegen unserer Partnerinnen und Partner in Afrika, Asien und Ozeanien, ihre Freuden und Erfolge, ihre Sorgen und Nöte. Umgekehrt sind auch wir in deren Gebet und Fürbitten aufgehoben

Für die monatlichen Gebetskarten gibt es kein festes Ritual. Die einen nehmen sich jeden Tag etwas Zeit dafür, andere kommen nur am Sonntag dazu. Viele beten dazu mit ihren Kindern, in ihrer Ordensgemeinschaft oder im Frauenkreis. Die Mehrzahl aber im stillen Kämmerlein.

 

Gebetsanliegen der missio-Partnerinnen und -Partner

Vorgestellt wird dabei immer ein Gebetsanliegen, das die Menschen in einem konkreten missio-Projekt besonders bewegt: Friedensinitiativen im Nahen Osten, ein neues Zuhause für Aids-Waisen, ein Selbsthilfe-Projekt für den Lebensunterhalt von Ordensschwestern.

Juli 2026

Betrügen und betrogen werden

Betrogen zu werden ist so bitter.
Geld gestohlen, Liebe vorgetäuscht.
Vertrauen missbraucht.
Wer tut so was?
Menschen, die nicht betrügen wollen.

Männer und Frauen werden gezwungen, als Cyber-Sklaven in Kambodscha zu arbeiten. Im Akkord müssen sie online Kontakte herstellen und viel Geld für ihre Sklaventreiber ergaunern. Armut und Angst bestimmt ihr Leben. Es sind Tausende. Die Caritas hat in ihrem Schutzzentrum nur Platz für 60. Ein Anfang.

Das Bild zeigt ein einfaches, minimalistisches Symbol von zwei zusammengelegten Händen, die offenbar für das Gebet oder eine Dankesgeste stehen. Die Hände sind in weißer Linie gezeichnet und befinden sich vor einem runden Hintergrund, der von einem warmen Farbverlauf in Orange und Rot geprägt ist. Der Farbverlauf wechselt von einer helleren orangefarbenen Nuance am unteren Rand zu einem tieferen Rotton oben. Diese Darstellung könnte in verschiedenen kulturellen oder spirituellen Kontexten verwendet werden, um Aspekte wie Verbundenheit, Dankbarkeit oder Respekt auszudrücken. Der Gesamtstil ist modern und klar, was das Symbol gut von der farbigen Hintergrundfläche abhebt.

Gott, in allem Zorn und aller Enttäuschung will ich nicht hassen.
Ich will im Feind den Menschen sehen, will helfen, neue Wege zu gehen.
Jesus hat uns gezeigt, wie das geht.
Seinem Beispiel will ich folgen.

Eine ältere Frau mit einem ernsthaften Gesichtsausdruck blickt direkt in die Kamera. Ihre Haut ist braun und zeigt Falten, die Lebenserfahrungen widerspiegeln. Sie trägt ein kariertes Oberteil und hat dunkles, glattes Haar, das am Kopf zurückgesteckt ist.
Zwei farbige Objekte sind abgebildet. Auf der linken Seite befindet sich ein gelbes Stück mit einem zentralen runden Motiv und weißen Verzierungen. Auf der rechten Seite sieht man ein rotes Stück mit weißen, abstrakten Konturen, die an Vögel erinnern.

Die Gebetsperlen für den Monat Juli

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Pauline-Marie Jaricot


Mit der Initiative Perlen des Lichts, die 2007 ins Leben gerufen wurde, hat missio ein grundliegendes Anliegen von Marie-Pauline Jaricot aufgegriffen. Die Französin hatte 1822 in Lyon einen Missionsverein gegründet und damit eine weltweite Missionsbewegung gestartet. Sie hat nicht nur um Spenden für die Mission gebeten, sondern gleichzeitig um Gebete für die Missionare.