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In Gebeten und Fürbitten weltweit verbunden

Gebetskette „Perlen des Lichts”

Einige tausend Menschen sind Monat für Monat in der Gebetskette Perlen des Lichts miteinander verbunden. Sie teilen dabei die Anliegen unserer Partnerinnen und Partner in Afrika, Asien und Ozeanien, ihre Freuden und Erfolge, ihre Sorgen und Nöte. Umgekehrt sind auch wir in deren Gebet und Fürbitten aufgehoben

Für die monatlichen Gebetskarten gibt es kein festes Ritual. Die einen nehmen sich jeden Tag etwas Zeit dafür, andere kommen nur am Sonntag dazu. Viele beten dazu mit ihren Kindern, in ihrer Ordensgemeinschaft oder im Frauenkreis. Die Mehrzahl aber im stillen Kämmerlein.

Gebetsanliegen der missio-Partnerinnen und -Partner

Vorgestellt wird dabei immer ein Gebetsanliegen, das die Menschen in einem konkreten missio-Projekt besonders bewegt: Friedensinitiativen im Nahen Osten, ein neues Zuhause für Aids-Waisen, ein Selbsthilfe-Projekt für den Lebensunterhalt von Ordensschwestern.

Zu jedem Anliegen gehört eine bestimmte Perle des bunten Armbandes, das eigens für diesen Zweck in Indonesien geknüpft wurde.

Februar 2024

Madagaskar: Ein Schimmer Hoffnung

Mica bringt Glanz ins Leben. Der Mineralstoff, der auch Glimmer genannt wird, glitzert in Lippenstiften, Lidschatten und Autolacken.

Im Leben der Minenarbeiterinnen in Madagaskar glitzert wenig. Für einen Hungerlohn tragen und sortieren sie den Glimmer. Unverheiratete Mütter haben kaum eine andere Chance, ihr Überleben und das ihrer Kinder zu sichern. Die Minen haben die einst so grüne und fruchtbare Gegend zerstört; auf den baumlosen Schotterhalden leiden vor allem die Kleinsten an Wassermangel, Asthma und Staublunge.

Die Mica-Förderung zu stoppen, wird nicht gelingen, dazu ist das Mineral auch für die Elektroindustrie zu wichtig. Aber mit Hilfe von missio sehen 35 Mütter einen Hoffnungsschimmer:

Sie bekommen eine Ausbildung, lernen ein Handwerk oder bauen sich eine kleine Landwirtschaft auf. Mit einem Start kapital können sie dann neu beginnen. Damit auch in ihr Leben ein kleines bisschen Glanz kommt.

Wir beten für sie:

Gott, 

das Leben und das Leid von Menschen berührt uns hautnah. Lass zu, dass es uns unter die Haut geht. Und zeige uns, wo wir für die Kleinen und Ausgebeuteten das Leben ein kleines bisschen strahlender machen können.

Amen

Eine Frau, in auf Madagaskar in den Minen Mica abbaut, trägt ihr kleines Kind auf dem Rücken. Foto: Jörg Nowak / missio
Eine Frau, in auf Madagaskar in den Minen Mica abbaut, trägt ihr kleines Kind auf dem Rücken.

Die Gebetskette der „Perlen des Lichts”

Pauline-Marie Jaricot


Mit der Initiative Perlen des Lichts, die 2007 ins Leben gerufen wurde, hat missio ein grundliegendes Anliegen von Marie-Pauline Jaricot aufgegriffen. Die Französin hatte 1822 in Lyon einen Missionsverein gegründet und damit eine weltweite Missionsbewegung gestartet. Sie hat nicht nur um Spenden für die Mission gebeten, sondern gleichzeitig um Gebete für die Missionare.

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