missio - glauben.leben.geben

Die über 180-jährige Geschichte von missio

Das Internationale Katholische Missionswerk missio Aachen besteht seit über 185 Jahren. Der Arzt und Sozialpolitiker Heinrich Hahn, einst wohnhaft in der Adalbertstraße in Aachen, rief 1832 die Franziskus-Xaverius-Bruderschaft, heute missio, ins Leben.

Im Zeichen der Nächstenliebe war er für seine Patienten im Einsatz und ließ sich von einem Projekt in Frankreich inspirieren: Pauline-Marie Jaricot gilt weltweit als geistige Mutter der missionarischen Bewegungen und sorgte sich um Arme und Kranke. Um den Menschen die Frohe Botschaft von der Liebe Gottes nahezubringen, bat sie Unterstützer um kleine Geldbeträge und ein tägliches Gebet.

Vorrang vor jedem missionarischen Aktivismus hatte für sie das Gebet und das Bemühen zu lieben – ohne Maß, ohne Ende. Darin liegt die Alltagstauglichkeit der Spiritualität Pauline-Marie Jaricots, die bis heute eine große Anziehungskraft auf Menschen auf der ganzen Welt ausübt.

missio-Präsident Prälat Dr. Klaus Krämer

Für Klaus Krämer » kann Jaricot bis heute Vorbild sein. Er weist darauf hin, dass aus der privaten Initiative von Jaricot ein weltweites Netzwerk der Hilfe entstanden ist. So unterstütze missio in Deutschland die Ortskirchen in rund 100 Ländern der Erde mit jährlich rund 50 Millionen Euro.

Mit zahlreichen Initiativen lädt missio Sie dazu ein, sich am weltweiten Engagement zu beteiligen, sei es mit einer Spende », einer Unterschrift für unsere Aktionen oder mit dem Gebet für verfolgte Christen ». Wir freuen uns, wenn Sie sich an unserer Kampagne „Aktion Schutzengel“ » beteiligen oder sich über unsere Initiative „Glauben teilen. Weltweit“ » informieren.

Meilensteine in der Geschichte von missio Aachen

  • 1822: Pauline-Marie Jaricot gründet in Lyon den "Allgemeinen Verein zur Verbreitung des Glaubens".
  • 1832: Dr. Heinrich Hahn, ein Aachener Arzt, gründet einen Missionsverein, später "Bruderschaft vom Hl. Franziskus Xaverius".
  • 1910: Die deutschen Bischöfe ordnen die zentrale Organisation der Missionsvereinsbewegungen an. Der Verein soll in allen Bistümern und Pfarrgemeinden eingeführt werden.
  • 1922: Papst Pius XI. erhebt den Missionsverein zum "Päpstlichen Werk der Glaubensverbreitung".
  • 1926: Der Sonntag der Weltmission wird für alle Bistümer der Welt als verbindlich erklärt.
  • 1937: Die Mitgliederzeitschrift "Weltmission" wird durch die geheime Staatspolizei verboten. Die Mitgliederzahl steigert sich jedoch bis 1945 auf über 500.000.
  • 1972: Der neue Name "missio Internationales Katholisches Missionswerk e.V." und neue Statuten werden eingeführt.
  • 1993: Neues "Leitbild": missio ist Partner der Kirchen Afrikas, Asiens, Ozeaniens; Fachstelle für internationale kirchliche Zusammenarbeit, Vermittler finanzieller Hilfen.
  • 2006: Neue Leitvision: glauben.leben.geben
  • 2007: missio feiert sein 175-jähriges Bestehen

Unsere Gründer und Vorbilder

Pauline-Marie Jaricot

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Pauline-Marie Jaricot genießt das elegante gesellschaftliche Leben aufgrund des Wohlstands ihrer Familie. Doch nichts deutet darauf hin, dass Pauline das missionarische Handeln der Kirche schon bald revolutionieren wird.

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