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Rettet das Leben von Schwester Mary John Mananzan OSB!

Schreiben Sie einen Hilferuf an Bundesaußenminister Heiko Maas

Am 17. Juni hat eine Beamtin der philippinischen Regierung die missio-Partnerin Schwester Mary John Mananzan OSB auf Facebook als Terroristin bezeichnet. Das ist ein Signal an paramilitärische Gruppen, dass sie die Ordensfrau und Menschenrechtlerin töten können, ohne Strafverfolgung befürchten zu müssen.

Appellieren Sie mit missio an Bundesaußenminister Heiko Maas,

  • dass er sich bei der Regierung der Philippinen für den Schutz des Lebens von Schwester Mary John einsetzt,
  • dass er die Regierung der Philippinen auffordert, den Vorwurf des Terrorismus gegenüber Schwester Mary John zurückzunehmen und
  • dass er bei der Regierung der Philippinen gegen die Praxis der außergerichtlichen Tötung von Regierungskritikerinnen und -kritikern unter dem Deckmantel der Drogen- und Terrorismusbekämpfung interveniert.

Hintergrund: Schwester Mary John Mananzan OSB ist seit etwa 25 Jahren Projektpartnerin von missio auf den Philippinen. Sie ist dort eine prominente Ordensfrau, die sich öffentlich für die Rechte und Menschenwürde der Armen und sozial Ausgegrenzten einsetzt. Sie fördert mit Hilfe von missio Aachen Mädchen- und Frauenprojekte, initiiert Bewusstseinsarbeit zur Gleichberechtigung von Männern und Frauen und ist auch im interreligiösen Dialog tätig. Sie mischt sich in politische Debatten ein und kritisiert dabei auch die aktuelle Regierung Rodrigo Duterte.

Eine regierungsoffizelle Einstufung als Terroristin wie im Fall von Schwester Mary John ist als sogenanntes Red Tagging” bekannt. Dies ist eine gängige Praxis, um Regierungskritikerinnen und -kritiker zum Schweigen zu bringen. Diese Vorgehensweise ist Teil der Strategie der außergerichtlichen Tötungen durch die philippinische Regierung, die eine eminente Menschenrechtsverletzung ist. In den vergangenen Monaten sind auf diese Weise schon vier katholische Priester getötet worden. Mit dieser Praxis muss Schluss sein.

Sr. Mary John Mananzan OSB, Manila (Philippinen) Foto: Julia Knop / missio
Sr. Mary John Mananzan OSB wird auf den Philippinen von der Regierung Duterte eingeschüchtert. Sie erhält eine versteckte Todesdrohung.

Ja, ich schreibe für Schwester Mary John einen Brief an Außenminister Heiko Maas

und unterstütze die Aktion von missio Aachen:
Dieser Brief wird in Ihrem Namen an Bundesaußenminister Heiko Maas mit Ihren oben eingegebenen Daten versandt:

 

Sehr geehrter Herr Bundesaußenminister Heiko Maas,

ich bitte Sie um Unterstützung für die katholische Ordensfrau und Menschenrechtlerin Schwester Mary John Mananzan OSB auf den Philippinen.

Die Angehörige des Ordens der Missions-Benediktinerinnen von Tutzing ist am 17. Juni 2020 durch Laorraine Badoy, Ministerialbeamtin des Kommunikationsministeriums der Regierung Rodrigo Duterte, in einem Facebook-Post als Terroristin bezeichnet worden. Verlautbarungen dieser Art sind ein versteckter Aufruf an paramilitärische Gruppen, die mit dem Vorwurf des Terrorismus belegten Kritikerinnen und Kritiker der Regierung zu töten und dabei keine strafrechtlichen Konsequenzen befürchten zu müssen. Dadurch ist die 82-jährige Ordensfrau in höchste Lebensgefahr geraten. In den vergangenen Monaten sind nach unseren Informationen schon vier katholische Priester auf diese Weise ums Leben gekommen.

Deshalb appelliere ich gemeinsam mit dem katholischen Hilfswerk missio Aachen an Sie,

  • sich bei der Regierung der Philippinen für den Schutz des Lebens von Schwester Mary John einzusetzen,
  • die Regierung der Philippinen aufzufordern, den Vorwurf des Terrorismus gegenüber Schwester Mary John zurückzunehmen und
  • bei der Regierung der Philippinen gegen die Praxis der Einschüchterung und außergerichtlichen Tötung von Regierungskritikerinnen und -kritikern unter dem Deckmantel der Drogen- und Terrorismusbekämpfung zu intervenieren.

In Erwartung Ihrer Antwort verbleibe ich

mit freundlichen Grüßen,

(Name)
(Ort)

So funktioniert's!

Nach dem Absenden des Formulares erhalten Sie eine Bestätigungsmail von missio. Klicken Sie bitte den darin angegebenen Link an, damit Ihre E-Mail an Bundesaußenminister Heiko Maas versendet werden kann.

Ihre Daten sind bei uns in sicheren Händen

Die Speicherung und Nutzung Ihrer Daten durch missio erfolgt  für die E-Mail-Versendung des Briefes an Bundesaußenminister Heiko Maas. Wir senden Ihnen im Laufe der nächsten Wochen eine einmalige Info-Mail zu den aktuellen Entwicklungen auf den Philippinen und rund um Schwester Mary John Mananzan OSB zu.

Wenn Sie im Formular Ihre E-Mail-Adresse hinterlassen, wird diese als Absenderadresse zusammen mit Ihrem Namen und Ort dem o.g. Empfänger übermittelt.

Weitere Informationen zum Datenschutz finden Sie in unserer Datenschutzerklärung ».

Aachen, den 1. Juli 2020

Sehr geehrter Herr Bundesaußenminister Heiko Maas,

wir sind das katholische Hilfswerk missio in Aachen und wenden uns in einer Angelegenheit mit höchster humanitärer und menschenrechtlicher Dringlichkeit an Sie. Wir bitten um Ihre Unterstützung für die katholische Ordensfrau, Frauen- und Menschenrechtlerin Schwester Mary John Mananzan OSB auf den Philippinen.

Die Angehörige des Ordens der Missions-Benediktinerinnen von Tutzing ist am 17. Juni 2020, 13:22 Uhr, durch Lorraine Badoy, Ministerialbeamtin des Kommunikationsministeriums der Regierung Rodrigo Duterte, in einem Facebook-Post unter www.facebook.com/lorraine.badoy     als Terroristin bezeichnet worden.

Eine solche regierungsoffizielle Einstufung ist auf den Philippinen als sogenanntes Red Tagging bekannt. Verlautbarungen dieser Art sind ein versteckter Aufruf an paramilitärische Gruppen oder andere Kommandos, die mit dem Vorwurf des Terrorismus belegten („Tagging“) Kritikerinnen oder Kritiker der Regierung zu töten. Gleichzeitig signalisiert diese Praxis, dass die Tötung keine Polizeiermittlungen oder strafrechtliche Konsequenzen nach sich ziehen. Dadurch ist die 82-jährige Missions-Benediktinerin Mary John Mananzan OSB in höchste Lebensgefahr geraten. In den vergangenen Monaten sind nach unseren Informationen schon vier katholische Priester auf diese Weise ums Leben gekommen.

  • Deshalb appellieren wir an Sie, sich unverzüglich mit der Regierung Rodrigo Duterte auf den Philippinen in Verbindung zu setzen, gegen das sogenannte „Red Tagging“ von Regierungskritikerinnen und Kritikern zu protestieren und den Schutz des Lebens von Schwester Mary John Mananzan OSB einzufordern. Gleichzeitig soll die Regierung Duterte den ungerechtfertigten Vorwurf des Terrorismus gegenüber Schwester Mary John Mananzan OSB zurücknehmen.
  • Wir appellieren an Sie auch zur Intervention, da die Menschenrechtsverletzung der straflosen außergerichtlichen Tötungen durch die Regierung Duterte unter dem Deckmantel der Drogen- und Terrorismusbekämpfung laut Amnesty International seit 2016 rund 6.500 Menschen vor allem aus ärmeren und indigenen Bevölkerungsteilen das Leben gekostet hat und derzeit rund 20.000 Fälle noch ungeklärt sind.

Die Ordensfrau Mary John Mananzan OSB ist auf den Philippinen eine prominente und landesweit bekannte Menschenrechtlerin, die schon gegen die Diktatur Marcos auf die Straße gegangen ist. Sie ist mit eigenen Fernsehsendungen präsent, mischt sich in politische Debatten ein und vernetzt Ordensangehörige in der Menschenrechtsarbeit. Sie fördert auch mit Hilfe von missio Aachen Mädchen- und Frauenprojekte, initiiert Bewusstseinsprojekte zur Gleichberechtigung von Männern und Frauen und ist dabei auch im interreligiösen Dialog tätig. Innerhalb der katholischen Kirche setzt sie sich für Reformen ein.

2018 präsentierte » Schwester Mary John Mananzan OSB in der ZDF-Spendengala bei Johannes B. Kerner in Deutschland ein missio-Projekt » aus den Philippinen. Wegen ihres Engagements für die Menschenrechte wurde sie 2011 von der Organisation „Women Deliver“ in den Kreis der 100 einflussreichsten Frauen der Welt aufgenommen.

Wenn Sie nähere Informationen zu dem Fall von Schwester Mary John Mananzan OSB brauchen, können Sie sich gerne an uns wenden.

In Erwartung Ihrer Antwort verbleibe ich

mit freundlichem Gruß,

Pfarrer Dirk Bingener,
Präsident missio - Internationalen Katholischen Missionswerk e.V.

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