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Für den Schutz von Mädchen und jungen Frauen vor Zwangskonversion und Zwangsehe in Pakistan!

Oft noch minderjährige Christinnen, Hinduistinnen und Ahmadiyya-Musliminnen werden aus ihren Familien entführt, unter Zwang konvertiert und an fremde, meist deutlich ältere Männer verheiratet. Sie sind sexuellem Missbrauch, Vergewaltigung und anderen Formen körperlicher und seelischer Gewalt ausgesetzt. Ihre Familien haben kaum Möglichkeiten, gegen diese Verbrechen vorzugehen und die eigenen Kinder zu schützen.

Die Zahl der Fälle wird von pakistanischen Menschenrechtsorganisationen auf rund 1.000 pro Jahr geschätzt, die Dunkelziffer liegt vermutlich weitaus höher.

Ein pakistanisches Mädchen. Foto: Muhammad Taha Khan / unsplash.com
Mädchen und junge Frauen leiden in Pakistan oftmals unter Zwangsehe und Zwangskonversion.

missio fordert das Ende dieser Verletzungen der Menschen- und Kinderrechte!

  • Bestehende pakistanische Gesetze umsetzen: Gesetze, die Entführung, Kinder- und Zwangsehen unter Strafe stellen, werden in Pakistan bislang nicht umgesetzt, wenn die Opfer religiösen Minderheiten angehören.

  • Gesetz zum Schutz religiöser Minderheiten notwendig: Dringend notwendig für Mädchen und junge Frauen religiöser Minderheiten ist ein Gesetz zu deren Schutz – ein diesbezüglicher Gesetzesentwurf wurde jedoch unlängst abgewiesen.
  • Die deutsche Bundesregierung muss handeln: Wir fordern deshalb den Beauftragten der Bundesregierung für weltweite Religions- und Weltanschauungsfreiheit, Herrn Frank Schwabe MdB, auf, das Thema aktiv in die deutsche Politik einzubringen und Druck auf die pakistanische Regierung auszuüben!

Schließen Sie sich unserer Forderung an und helfen Sie Mädchen und jungen Frauen in Pakistan dabei, sicher und angstfrei zu leben!

Unterzeichnen Sie hier die Petition

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Die Stimmen aller Unterzeichnerinnen und Unterzeichner werden wir im Sommer 2023 dem Beauftragten der Bundesregierung für weltweite Religions- und Weltanschauungsfreiheit, Herrn Frank Schwabe MdB, zusammen mit diesem Brief überreichen:

Sehr geehrter Herr Schwabe,

ich bin sehr bestürzt darüber, dass Mädchen und junge Frauen, die religiösen Minderheiten angehören, in Pakistan einer besonderen Bedrohung ausgesetzt sind: Die oft minderjährigen Christinnen, Hinduistinnen und Ahmadiyya-Musliminnen werden aus ihren Familien entführt, unter Zwang konvertiert und mit fremden Männern verheiratet. Dabei sind sie sexuellem Missbrauch, Vergewaltigung und anderen Formen von körperlicher und seelischer Gewalt hilflos ausgesetzt. Viele Familien leben in großer Sorge um ihre Töchter.

Mädchen und jungen Frauen, die von einer Zwangskonversion zum Islam und der Zwangsehe bedroht sind, müssen vor diesen menschenverachtenden Verbrechen geschützt werden. Dazu bedarf es der Umsetzung bestehender Gesetze, insbesondere auch dann, wenn die Opfer junge Christinnen, Hinduistinnen und Ahmadiyya-Muslimas sind. Ein Gesetzentwurf, der den Schutz religiöser Minderheiten in Pakistan gestärkt hätte, wurde jedoch in einem vorparlamentarischen Prozess abgewiesen.

Angehörige religiöser Minderheiten leben in Pakistan in einem Klima der Unsicherheit und Angst. Politische und zivilgesellschaftliche Akteure, die sich für sie einsetzen, sind oft in Lebensgefahr, werden angegriffen oder gar umgebracht.

Ich bitte Sie darum, das Thema Zwangskonversion und Zwangsehe in Pakistan aktiv im deutschen Parlament und bei der Bundesregierung einzubringen. Bitte machen Sie sich auch im Kontakt mit den politischen Akteuren in Pakistan für den Schutz von minderjährigen Mädchen und jungen Frauen religiöser Minderheiten stark und dringen Sie darauf, dass bestehende Gesetze auch für diese vulnerable Gruppe umgesetzt werden.

Mit freundlichen Grüßen