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Mali braucht Hilfe

Mali ist eines der ärmsten Länder der Welt und auf Entwicklungshilfe angewiesen. Die politische Lage in dem westafrikanischen Land, in dem auch deutsche Bundeswehrsoldaten stationiert sind, ist angespannt. In dem mehrheitlich muslimisch geprägten Land sind Christen unter den 18 Millionen Einwohnern eine Minderheit.

  • Bis 2012 galt Mali als Vorzeigeland für Frieden, Toleranz und Religionsfreiheit. Die Verfassung trennt Staat und Religion. Doch nach dem Sturz von Libyens Herrscher Gaddafi und dem politischen Verfall des Landes strömten Waffen, Söldner und Islamisten nach Mali. Es entstand eine separatistische, islamistische Bewegung im Norden Malis, die von Tuaregs unterstützt wird.
  • Deshalb braucht Mali Hilfe für die Stabilisierung seiner Gesellschaft. 2016 förderte missio elf Hilfsprojekte seiner Partnerinnen und Partner in Mali mit rund 140.000 Euro.
Foto: Matthias Vogt/missio
Bildung ist ein wichtiger Faktor zur Stabilisierung der Gesellschaft in Mali.

Infobox

Der „Human Development Index“ (HDI) ist ein Instrument der Vereinten Nationen. Damit wird der Entwicklungsstand von 188 Ländern angegeben. Die Grafik zeigt die Platzierung des jeweiligen Landes auf diesem sogenannten HDI.

Die Statistik zur Religionsverteilung stammt aus dem Jahr 2009. Neuere Statistiken liegen nicht vor. Es kann heute zu leichten Veränderungen gekommen sein.

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Impressionen aus Mali

Mali: Studien zur Lage der Religionsfreiheit

Die Lage der Religionsfreiheit in Mali hat sich zuletzt verschärft, das friedliche Zusammenleben der Religionen scheint gefährdet. Der zum Download bereitstehende Bericht analysiert die aktuelle Situation. Er beschäftigt sich mit der Islamisierung und Marginalisierung religiöser Minderheiten im Land.