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Afrikatag

Die Solidaritätskollekte

Die Kollekte am Afrikatag ist die älteste gesamtkirchliche Solidaritätsinitiative der Welt. Ursprünglich zur Bekämpfung der Sklaverei eingeführt, fördert die Kollekte heute die qualifizierte Ausbildung von Frauen und Männern vor Ort, die sich ihr Leben lang in den Dienst ihrer Mitmenschen stellen.


Damit sie das Leben haben.

Joh 10,10

Die weltweite Kollekte ist traditionell mit dem Fest der „Erscheinung des Herrn“ verbunden. Sie ist ein Ausdruck der Hoffnung, dass Veränderung möglich ist, wenn Menschen sich, wie die Sterndeuter, auf den Weg machen, damit Gott und unsere Welt zusammenkommen. Voller Hoffnung sind auch die Mädchen, die bei Sr. Therese Nduku im Schutzzentrum für Mädchen Zuflucht finden. Sie sind auf dem Weg in eine selbstgestalte Zukunft, frei von Traditionen, die nur einen Platz für sie kennen: an der Seite eines deutlich älteren „Ehemannes“. Die Schwestern der Unbefleckten Maria von Nyeri versorgen die Mädchen, organisieren Schulunterricht, begleiten die Mädchen therapeutisch und bemühen sich um Versöhnung mit ihren Angehörigen.

Mit dem Afrikatag setzen wir ein Zeichen der Solidarität mit Frauen und Männern, die wie Sr. Therese in die Gesellschaft hineinwirken. Sie leisten Sozialarbeit, Gesundheitsfürsorge, Bildung und Seelsorge. Voraussetzung dafür ist eine gute Ausbildung. Doch wer selbst das Leben der Armen teilt, wie vor allem viele einheimische Schwesterngemeinschaften, hat kaum die Mittel den eigenen Nachwuchs gut auszubilden.

Bitte helfen Sie den Menschen in Afrika mit Ihrer Spende zum Afrikatag!

Schirmherrin Gundula Gause unterstützt den Afrikatag

Gundula Gause mit Kind Foto: Harald Oppitz / missio
Seit knapp 20 Jahren setzt sich Fernsehjournalistin Gundula Gause für missio ein.

„Auf einer missio-Reise konnte ich mir selber einen Eindruck über die Situation in Kenia verschaffen. Von daher weiß ich aus eigener Anschauung, wie intensiv und individuell sich missio dort für die Rechte von Mädchen und Frauen einsetzt. Als Mutter ist es eine schmerzhafte Vorstellung, dass nicht nur in Kenia, sondern in vielen afrikanischen Ländern beispielsweise 11-jährige Mädchen etwa mit 50-jährigen Männern zwangsverheiratet werden. Der letzte Ausweg ihrem Peiniger zu entfliehen, sind oft Hilfsmaßnahmen von Ordensfrauen. Jede Spende zum Afrikatag unterstützt sie dabei und ist ein großartiges Zeichen der Solidarität“, sagt Gundula Gause.

Was der missio-Botschafterin ebenso wichtig ist: „Solidarität ist keine Einbahnstraße. Die Ordensfrauen ihrerseits inspirieren uns Christinnen und Christen hier in Deutschland, Frauen weiterhin und stärker gegen Gewalt zu schützen. Sie motivieren uns und schenken Mut und Hoffnung“, betont Gundula Gause.

Fragen & Antworten zum Afrikatag

Die Kollektentermine

  • Bistum Aachen: Sonntag, 8. Januar 2023
  • Erzbistum Berlin: Sonntag, 8. Januar 2023
  • Bistum Dresden-Meißen: Sonntag, 1. Januar 2023
  • Bistum Erfurt: Sonntag, 1. Januar 2023
  • Bistum Essen: Sonntag, 1. Januar 2023
  • Erzbistum Freiburg: Freitag, 6. Januar 2023
  • Bistum Fulda: Sonntag, 1. Januar 2023
  • Bistum Görlitz: Sonntag, 8. Januar 2023
  • Erzbistum Hamburg: Sonntag, 15. Januar 2023
  • Bistum Hildesheim: Sonntag, 1. Januar 2023
  • Erzbistum Köln: Freitag, 6. Januar 2023
  • Bistum Limburg: Sonntag, 8. Januar 2023
  • Bistum Magdeburg: Sonntag, 8. Januar 2023
  • Bistum Mainz: Sonntag, 8. Januar 2023
  • Bistum Münster: Sonntag, 15. Januar 2023
  • Bistum Osnabrück: Sonntag, 1. Januar 2023
  • Erzbistum Paderborn: Sonntag, 8. Januar 2023
  • Bistum Rottenburg-Stuttgart: Sonntag, 1. Januar 2023
  • Bistum Trier: Sonntag, 8. Januar 2023

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