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Petition abgeschlossen: 13.674 Unterzeichnende fordern "Schützt Kinder vor Online-Missbrauch!"

Moderne Sklaverei hat viele Gesichter: Eine der perfidesten Formen ist die sexuelle Ausbeutung von Minderjährigen im Internet. Vor laufender Kamera werden Mädchen und Jungen aus armen Familien zu sexuellen Handlungen genötigt. Für eine solche „Show” zahlen die „Kunden“ zwischen 9 und 86 Euro. Zum Vergleich: 60 Prozent der Philippiner verdienen nur etwa 1,75 Euro pro Tag. Cybersex und Online-Missbrauch sind mit der weiten Verbreitung des Internets gerade für arme Familien oftmals die einzige Möglichkeit, etwas Geld zu verdienen. Zu den Zuschauern zählen auch Pädophile aus dem westlichen Ausland. Über gängige Internetplattformen wie zum Beispiel Facebook lässt sich leicht Kontakt zu den Kindern aufbauen.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung – gemeinsam machen wir einen Unterschied!

Daher fordert missio mit einer mittlerweile abgeschlossenen Online-Petition "Schützt Kinder vor Online-Missbrauch!" von der Bundesregierung einen konsequenten Schutz der Kinder auf Internetplattformen wie z.B. Facebook. Die Stimmen der 13.674 Unterzeichnerinnen und Unterzeichner werden wir im Herbst 2022 in Berlin durch missio übergeben.

Ein philippinisches Mädchen sitzt auf einer Holztreppe mit einem Handy in der Hand. Foto: Hartmut Schwarzbach / argus
In den Armenvierteln von Cebu ist Cybersex weit verbreitet. Für arme Familien ist es oft die einzige Möglichkeit, Geld zu verdienen.

Möchten Sie weiterhin über die Petition gegen Online-Missbrauch informiert werden?

Diese Persönlichkeiten stimmen mit missio für den Kindesschutz im Internet:

Kinderschutzprogramm gegen Online-Missbrauch in den Philippinen

missio-Projektpartnerin Rhoy Dizon ist in der philippinischen Stadt Cebu mit jungen Frauen und Müttern zu sehen. Foto: Hartmut Schwarzbach / argus
Millionen Menschen werden weltweit durch moderne Sklaverei ausgebeutet. Zu den schlimmsten Formen zählt die sexuelle Ausbeutung von Minderjährigen im Internet. missio-Projektpartnerin Rhoy Dizon hat in den Philippinen ein Schutzprogramm aufgebaut, welches Kinder vor diesem Missbrauch bewahrt.

Auf der philippinischen Insel Cebu setzt sich die kirchliche Organisation Action for Nurturing Children and Environment (ANCE) für Familien und Kinder ein, die unfreiwillig auf Friedhöfen leben. Weil es für sie keinen bezahlbaren Wohnraum gibt, leben mehr als 26.000 Menschen zwischen den Gräbern. Cybersex mit fremden Ausländern ist oftmals ihre einzige Einkommensmöglichkeit. Mit Geld, Versprechungen und Zwang werden Kinder zu sexuellen Handlungen vor der Kamera gebracht. Die Täter kommen oft aus westlichen Ländern, auch aus Deutschland.

Im Rahmen ihres Kinderschutzprogramms klärt Rhoy Dizon von ANCE über die zunehmende Ausbeutung von Kindern und Jugendlichen durch Cybersex und Online-Missbrauch auf. Sie vermittelt Wissen über das Vorgehen der Täter, stärkt die Familien  und unterstützt sie dabei, dass ihre Kinder zur Schule gehen können.

Mehr zu diesem und anderen Hilfsprojekten der Aktion Schutzengel lesen Sie hier ».

 

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