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Gedanken zur Sommerzeit

Der Sommer ist da und mit ihm die langen Tage, die Sommerferien, das Draußen-Sein, der ersehnte Urlaub, das „Sommerloch“. Für viele eine Zeit, in der sie bewusst nach einer Auszeit suchen und einfach mal die Seele baumeln lassen wollen. Eine Zeit, in der die Geschäftigkeit dem Nichtstun weichen darf.

Doch was hat es mit dem Nichtstun auf sich, dass es uns so begehrenswert erscheint? Was passiert eigentlich, wenn ich nichts tue? Vielleicht gilt das, was der Kommunikationstheoretiker Paul Watzlawick für die zwischenmenschliche Kommunikation festgestellt hat – man kann nicht nicht kommunizieren – auch für das Tun: Nichts zu sagen ist keinesfalls nichtssagend, sondern kann höchst politisch sein, wie schon mancher Schweigemarsch gezeigt hat.

Nichts zu tun bedeutet loslassen

Ebenso wenig bringt das Nichtstun alles zum Stillstand. Im Gegenteil: Im Nichtstun ist Bewegung. Dinge bleiben liegen, ruhen und lösen sich dadurch manchmal von alleine. Oder aber es offenbaren sich uns nach einer Zeit der Nichtbeachtung plötzlich ganz neue Perspektiven auf alte Probleme. Nichts zu tun bedeutet aber auch loslassen zu müssen, weil man vielleicht anderen Menschen die Kontrolle über Prozesse auf der Arbeit überlassen und Entscheidungen abgeben muss. Es heißt, anderen zu vertrauen und sich selbst in seinem eigenen Wunsch nach Wirksamkeit zurückzunehmen. Nichts zu tun heißt deshalb auch, sich in Selbstgenügsamkeit, Vertrauen und Geduld einzuüben.

Nichtstun kann zur Qual werden, fühlt man sich macht- und nutzlos. Das nutzlose Nichtstun wirkt hingegen wohltuend und befreiend, wenn es uns zugesprochen wird: weil da andere sind, auf die wir uns verlassen können und dank derer wir spüren, wie wertvoll wir ohne Nutzen sind. Und vielleicht entdecken wir in diesem Geschenk des Nichts-tun-Müssens schließlich auch den Einen, der uns nicht verlässt und der uns aus dem Nichts die Fülle schenken will.

 

Spiritueller Reisebegleiter

Wenn Sie sich in der Sommerzeit nach Momenten der Ruhe, nach neuen Perspektiven oder nach einem bewussteren Blick auf die Schönheit der Welt sehnen, dann lassen Sie sich von unserer kostenfreien Broschüre begleiten. Sie lädt ein zu einer spirituellen Reise – inspiriert vom Sonnengesang des heiligen Franz von Assisi, dessen kraftvolles Lob der Schöpfung auch nach 800 Jahren nichts von seiner Strahlkraft verloren hat. Bestellen Sie sich jetzt Ihr Exemplar im missio-Shop – zum Innehalten, Nachspüren und Weiterdenken.

Ein weites, hügeliges Reisfeld erstreckt sich unter einem bewölkten Himmel. Die üppigen, grünen Terrassen verlaufen sanft den Hang hinauf. Im Hintergrund sind sanfte Berge und ein schwaches Licht zu sehen, das durch die Wolken bricht und eine friedliche Atmosphäre schafft.

Spiritueller Reisebegleiter

Spiritueller Reisebegleiter

…durch die Sommerzeit. Mit Texten aus dem Sonnengesang des Heiligen Franz von Assisi

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Der „Sonnengesang des Hl. Franz von Assisi“

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Eine stilisierte Darstellung von zwei Personen, die mit Bauklötzen spielen. Eine Person sitzt auf dem Boden und gibt einem Kind einen quadratischen Gegenstand. Das Kind sitzt und hält einen Block in der Hand, während es auf den Boden schaut.

In der Sommerzeit liegt eine Chance, zur Ruhe zu kommen und Kraft zu schöpfen.

Ein einfaches, stilisiertes Geschenk mit einer Schleife in der Mitte eines runden, farbigen Hintergrunds, der von orange zu rot verläuft. Das Bild symbolisiert Feierlichkeiten und Geschenke.

Nichtstun ist kein Mangel an Produktivität, sondern ein wertvoller geistiger Raum.

Das Bild zeigt ein einfaches, minimalistisches Symbol von zwei zusammengelegten Händen, die offenbar für das Gebet oder eine Dankesgeste stehen. Die Hände sind in weißer Linie gezeichnet und befinden sich vor einem runden Hintergrund, der von einem warmen Farbverlauf in Orange und Rot geprägt ist. Der Farbverlauf wechselt von einer helleren orangefarbenen Nuance am unteren Rand zu einem tieferen Rotton oben. Diese Darstellung könnte in verschiedenen kulturellen oder spirituellen Kontexten verwendet werden, um Aspekte wie Verbundenheit, Dankbarkeit oder Respekt auszudrücken. Der Gesamtstil ist modern und klar, was das Symbol gut von der farbigen Hintergrundfläche abhebt.

Der Glaube kann durch bewusstes Innehalten vertieft und neu erlebt werden.