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Ihre Weihnachtsspende hilft verstoßenen „Hexenkindern“ in Ghana

Ghana: Schwester Stan rettet die verstoßenen Kinder

In Afrikas Vorzeigestaat Ghana werden unschuldige Kinder der Hexerei bezichtigt und ermordet. Eine mutige Ordensfrau hat dem finsteren Aberglauben den Kampf angesagt: Schwester Stan Therese Mumuni rettet diesen Kindern das Leben.

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Precious (8 Jahre, links im Bild mit Schwester Stan) kam mit Fehlbildungen am linken Arm und am rechten Bein zur Welt. Damit galt sie als vom Teufel besessen. Ihre Eltern wollten sie ermorden, was der Priester ihres Heimatdorfes Bimbila verhindern konnte. Mit zwei Monaten kam sie ins Nazareth-Heim. Schwester Stan traut dem aufgeweckten Mädchen zu, die höhere Schule besuchen zu können.

  • Mit 36 Euro helfen Sie, ein Kind zu retten und vier Wochen lang zu beherbergen.
  • 75 Euro reichen, um ein Mädchen oder einen Jungen mit Behinderung elf Wochen lang medizinisch zu betreuen.
  • 108 Euro genügen, damit ein Kind drei Monate lang ausreichend zu essen bekommt.

Jeder Euro ist eine wertvolle Hilfe. Herzlichen Dank!

In Sarahs Heimatdorf starben kurz hintereinander 15 Menschen: Mütter, Väter, Kinder. Die Dorfbewohner suchten einen Schuldigen für dieses Unglück. Sie fanden ihn in Sarah – dem 4-jährigen Mädchen, das nicht sprechen konnte. Die Familie verstieß Sarah als sogenanntes „Hexenkind“ und überließ sie ihrem Schicksal. Schwester Stan hat das Leben des kleinen Mädchens gerettet.

So wie Sarah geht es in Afrika unzähligen Kindern. Ordensschwester Stan erlebt es oft. Es klopft mitten in der Nacht an der Tür. Sie öffnet und eine dunkle Gestalt legt ihr ein Bündel Mensch in die Arme - ein kleines Kind,das sterben wird, wenn sich niemand kümmert.

Als Hexenkinder verunglimpft

Schwester Stan erzählt: „Häufig steht schon kurz nach der Geburt fest: Das Kind muss weg. Weil es eine Behinderung hat oder weil die Mutter im Kindbett gestorben ist.“ Den Mädchen und Jungen werden dann angebliche übernatürliche Kräfte zugeschrieben. Sie sollen schuld sein am Tod der Mutter, dass Familien ihr Vieh verlieren oder dass die Ernte auf den Feldern verdorrt.

Schwester Stan hält Zwillinge auf dem Schoß. Foto: missio
Bei der Geburt der zweieiigen Zwillinge Phillip und James starb ihre Mutter. Weil den Kindern die Schuld am Tod der Mutter gegeben wurde, war ihr Schicksal als Hexenkinder besiegelt. Doch der Katechist ihres Heimatdorfes brachte sie zu Schwester Stan ins Nazareth-Heim, wo sie sich gut entwickeln.

Aberglaube tötet

Kinder im Waisenhaus von Schwester Stan essen. Foto: Fritz Stark/missio
Im Haus Nazareth werden die Kinder gut versorgt, erhalten medizinische Betreuung und können zur Schule gehen.

„Die Kinder werden getötet oder man lässt sie einfach verhungern. Wenn Mitarbeiterinnen oder Mitarbeiter der Kirche davon erfahren, bringen sie sie zu uns ins Haus Nazareth“, berichtet Schwester Stan. Im Norden Ghanas, in der Diözese Yendi, gibt die Ordensfrau diesen Mädchen und Jungen seit zehn Jahren ein Zuhause und die Chance auf ein neues Leben.

Liebe verändert Leben zum Guten

Dass Sarah überlebt hat, verdankt sie allein Schwester Stan. „Sie hat mich gerettet“, weiß Sarah. Heute ist sie Klassenbeste. Ihre Sprachbehinderung hat sie überwunden – dank der liebevoller Fürsorge im Haus Nazareth.

missio unterstützt in vielen Ländern Menschen wie Schwester Stan, die dafür kämpfen, dass alle als Kinder Gottes ein Recht auf ein menschenwürdigens Leben haben. Helfen Sie mit Ihrer Spende, diese wertvolle Arbeit möglich zu machen. Retten Sie Menschenleben!

 

Helfen Sie den verstoßenen Kindern!