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Trinkwasser für die Menschen im Südsudan

Wasserausgabestelle für südsudaneische Flüchtlinge, die aus dem Sudan zurückgekehrt sind. Foto: Solumun / Reuters
Flüchtlingsfamilien aus dem Sudan kehren wieder in ihre Heimat im Südsudan zurück. Dort ist die Wasserversorgung leider oftmals unzureichend.

Der Bürgerkrieg im Südsudan führte seit 2017 dazu, dass Millionen Menschen innerhalb des eigenen Landes oder ins benachbarte Ausland vertrieben wurden. Inzwischen kehren Familien wieder in ihre Heimatorte zurück – auch aus dem Sudan, wo seit Mitte April 2023 blutige Kämpfe toben. Die Grundversorgung, die sie in ihrer alten Heimat vorfinden, ist allerdings äußerst schwach: Die Brunnen sind nicht mehr funktionsfähig und liefern kaum sauberes Trinkwasser.

Grundversorgung nicht gewährleistet

So mussten die nationalen Gesundheitsbehörden im April in der Region Wau einen Hepatitis E-Ausbruch vermelden. missio-Präsident Pfarrer Dirk Bingener war Anfang 2022 selbst vor Ort. „Die Armut der Menschen im Südsudan hat mich tief erschüttert. Viele leiden Hunger“, erzählt er.

Hilfe für die Menschen im Südsudan

Hilfe für zurückkehrende Familien

Auf seine Initiative hin unterstützt missio gemeinsam mit Malteser International den Aufbau von acht Handpumpenbrunnen in katholischen Gemeinden, um Ernährungssituation und Wasserversorgung der Familien zu verbessern. Außerdem werden zwei solar-betriebene Bohrlöcher in den beiden Gemeinden St. Mary Minor Seminary in Bussere und St. Mary Help of Christian Parish installiert. Diese können - mit Hochtanks und elektrischen Pumpen ausgestattet - eine großflächigere Wasserversorgung gewährleisten.

Zusätzlich ist geplant, Handpumpenmechaniker auszubilden und mit Werkzeugen auszustatten, damit diese selbstständig kleinere Reparaturen an den Pumpen durchführen können. So soll auch die Sauberkeit und Sicherheit der Wasserstellen gewährleisten werden.

Wir bitten Sie, uns mit einer Spende für dieses Projekt zu unterstützen. Nur so können wir Lebensbedingungen schaffen, die den Menschen langfristig ein gesundes und selbstständiges Leben ermöglichen. Herzlichen Dank für Ihre Hilfe.

Ein Kind des äthiopischen Nomadenstammes Nyangatom trinkt an einem Brunnen. Foto: Projektpartner / missio

Fragen zum Projekt?

Sie möchten weitere Informationen zu diesem Projekt? Sarah Hentschel und ihre Kolleginnen vom Fachbereich Gemeindeservice und Projektvermittlung sind gerne für Sie da. Schreiben Sie uns eine E-Mail oder rufen Sie uns gerne an.

Alle unsere Projekte werden von einheimischen kirchlichen Partnern organisiert. Dabei legen wir besonderen Wert auf eine solide Planung und einen gewissenhaften Umgang mit Fördermitteln.

Sollte das von Ihnen ausgesuchte Projekt bereits voll finanziert sein, werden wir Ihre Spende für das Folgeprojekt oder ein ähnliches Projekt verwenden.

 

  • Land: Südsudan
  • Laufzeit: 2023/24
  • Projektnummer:
    MP/161/007/2022/001
  • Projektsumme: 240.000 Euro
  • Benötigte Förderung: 41.000 Euro
  • Schwerpunkt: Pastoral

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