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Hilfe für Flüchtlingsfamilien aus Myanmar

Eine Mutter sitzt mit ihren beiden Töchtern im Flcühtlingslager Zokhawthar, Nordostindien. Bettina Flitner
Perspektiv- und Hoffnungslosigkeit: Eine Mutter mit ihren beiden Töchtern im Flüchtlingslager Zokhawthar in Nordostindien.

missio-Projektpartnerin Ordensschwester Bibiana Kamei aus dem abgelegenen nordostindischen Bundesstaat Nagaland hilft Flüchtlingsfamilien aus Myanmar, die vom Militär verfolgt werden. So wie zum Beispiel Mary (Name geändert) und ihrer Familie. Mary war in Myanmar Grundschullehrerin. Weil sie sich für Demokratie und Freiheit eingesetzt hat, musste sie mit ihrem Mann und den drei Kindern fliehen.

Schwester Bibiana berichtet: „Im Camp Zokhawthar betreuen wir derzeit 108 Familien. Die Menschen wünschen sich nichts sehnlicher, als zurück in ihre Heimat gehen zu können. Doch die Situation in Myanmar lässt dies nicht zu. Vielen droht dort der sichere Tod. Mary zum Beispiel ist gemeinsam mit ihrem Mann und drei von vier Kindern auf einem Motorroller geflohen. Ihren ältesten Sohn musste sie bei den Großeltern zurücklassen. Über zwei Tage hat die Flucht nach Indien gedauert. Ihr jüngster Sohn war da gerade zwei Monate alt. Mary war Grundschullehrerin in Myanmar. Da sie als Staatsbedienstete zivilen Ungehorsam leistete und aus Protest gegen die Machtergreifung des Militärs streikte, wurde sie bedroht und musste um ihr Leben fürchten.

Helfen Sie den notleidenden Menschen aus Myanmar!

In der Heimat droht der Tod

In Myanmar hatte die Familie einen Bauernhof mit Maisfeldern und Schweinen und so ein gutes Auskommen. Zudem ist Mary als Grundschullehrerin gut ausgebildet. Gerne würde sie wieder als Lehrerin arbeiten, doch es gibt keine Stellen. Einzig ihr Mann verdient ein bisschen Geld als Gelegenheitsarbeiter. Ohne Lebensmittelspenden kommt keine der Familien derzeit über die Runden! Aber unsere Unterstützung geht über die rein materielle Hilfe hinaus. Wir sind für die Menschen da! Vor allem die Frauen und Mädchen suchen unseren Rat. Wir unterstützen bei medizinischen Problemen und begleiten bei der Verarbeitung der Fluchterfahrungen. Besonders wichtig ist, dass die Menschen im Camp etwas zu tun haben. Wir organisieren Computerkurse und Trainingsmaßnahmen wie Nähen und Sticken, wir kochen und backen gemeinsam und kümmern uns darum, dass die Kinder in der Schule mitkommen.“

Bitte unterstützen Sie missio mit Ihrer Spende, damit Schwester Bibiana und ihre Mitschwestern den Flüchtlingsfamilien helfen können. Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung.

Schwester Bibiana Kamei spricht mit einer Frau, die aus Myanmar geflohen ist. Foto: Bettina Flitner / missio
Die Mutter ist mit ihrer sechsjährigen Tochter aus Myanmar geflohen. Sie leben nun in dem Flüchtlingslager Zokhawthar an der Grenze zwischen Indien und Myanmar. Schwester Bibiana Kamei kümmert sich um sie.

JEDE SPENDE HILFT

Schnell und unbürokratisch helfen: 150 Familien müssen mit Nahrungsmitteln wie Reis und Mais versorgt werden.

  • 25 Euro kostet ein Lebensmittelpaket mit Reis, Linsen, Salz und Speiseöl. Mit zusätzlichen 10 Euro pro Kind werden die Kleinsten mit Aufbaunahrung versorgt.

  • Für die medizinische Versorgung der Flüchtlinge benötigen die Schwestern 40 Euro pro Patient.

  • 125 Euro kostet die Teilnahme an einer Trainingsmaßnahme.

Fragen zum Projekt?

Sie möchten weitere Informationen zu diesem Projekt? Sarah Hentschel und ihre Kolleginnen vom Fachbereich Projektvermittlung sind gerne für Sie da. Schreiben Sie uns eine E-Mail oder rufen Sie uns gerne an.

Alle unsere Projekte werden von einheimischen kirchlichen Partnern organisiert. Dabei legen wir besonderen Wert auf eine solide Planung und einen gewissenhaften Umgang mit Fördermitteln.

Sollte das von Ihnen ausgesuchte Projekt bereits voll finanziert sein, werden wir Ihre Spende für das Folgeprojekt oder ein ähnliches Projekt verwenden.

 

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Haben Sie Fragen zu unseren Projekten? Sarah Hentschel und ihr Team sind gerne für Sie da. 

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