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Indien: Frauen vor Menschenhandel schützen

Junge Adivasifrau, die auf Teeplantage lebt, und als Teepflueckerin arbeitet. Foto: Hartmut Schwarzbach/missio
Eine Gruppe junger indischer Frauen Foto: Fritz Stark/missio

Menschenhändler haben in Nordostindien besonders bei jungen Frauen ein leichtes Spiel. Diese erhoffen sich – aus Naivität und wirtschaftlicher Not geboren – eine bessere Zukunft, wenn sie den Schleppern in eine der größeren Städte Indiens folgen. Häufig landen sie dann in ausbeuterischen Arbeitsverhältnissen oder werden gar an Bordelle oder Organhändler verkauft.

Schwester Rose Paite kümmert sich, gemeinsam mit ihren Mitschwestern, um die Opfer. Zurzeit entsteht unter ihrer Leitung in Guwahati, der Hauptstadt des nordostindischen Bundesstaates Assam, ein Wohnheim für Frauen und Kinder in Not – ein geschützter Raum für die traumatisierten Frauen und Kinder.

Ordensschwestern an der Seite von Mädchen in Not

Doch die Schwestern sorgen auch dafür, dass die Mädchen erst gar nicht zu Opfern der Menschenhändler werden. Sie gehen in die Dörfer, klären über ausbeuterische Beschäftigungsverhältnisse und Menschenhandel auf und vermitteln den jungen Frauen, dass sie gemeinsam ihr Recht auf eine menschenwürdige Arbeit einfordern können.

Ihre Spende schenkt jungen Frauen in Indien die Chance auf ein selbstbestimmtes Leben.

Helfen Sie Frauen in Not

Gauris Geschichte

Gauri wollte die Chance nutzen, in einem Haushalt in der Stadt zu arbeiten. Zu Beginn wurden ihr 500 Rupien, das sind etwas mehr als 5 Euro, im Monat für ihre Arbeit versprochen. Als sie nach zwei Jahren wieder zurück zu ihrer Familie wollte, erhielt sie für ihre getane Arbeit gerade einmal 2.000 Rupien. Da Gauri weder lesen noch schreiben kann, hat sie keinen Vertrag, auf den sie sich berufen kann.

 

Helfen Sie jungen Frauen wie Gauri, ein selbstbestimmtes Leben führen zu können.

 Wohnheim für Frauen und Mädchen in Guwahatin, Nordostindien. Foto: Projektpartner / missio
Im Wohnheim für Frauen und Mädchen der Schwestern erhalten die traumatisierten Opfer von Menschenhandel juristische Unterstützung und werden – wenn nötig – medizinisch betreut. Gleichzeitig wird das Gebäude als Trainingszentrum genutzt, um sie für einen besseren Job zu qualifizieren.

Fragen zum Projekt?

Sie möchten weitere Informationen zu diesem Projekt? Christoph Tenberken und seine Kolleginnen vom Fachbereich Gemeindeservice und Projektvermittlung sind gerne für Sie da. Schreiben Sie uns eine E-Mail oder rufen Sie uns gerne an.

Alle unsere Projekte werden von einheimischen kirchlichen Partnern organisiert. Dabei legen wir besonderen Wert auf eine solide Planung und einen gewissenhaften Umgang mit Fördermitteln.

Sollte das von Ihnen ausgesuchte Projekt bereits voll finanziert sein, werden wir Ihre Spende für das Folgeprojekt oder ein ähnliches Projekt verwenden.

 

  • Land: Indien
  • Laufzeit: 2019 - 2021
  • Projektnummer:
    MP/317/127/2019/006
  • Projektsumme: 227.000 Euro
  • Benötigte Förderung: 200.000 Euro
  • Schwerpunkt: Pastoral

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