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Myanmar: Hilfe für die Menschen nach dem Militärputsch

Häuser in einem Dorf inm Osten Myanmars brennen. Foto: Projektpartner / missio
Die Armee brennt ganze Dörfer in Myanmar nieder.
Eine zerstörte Kirche in Myanmar Foto: Projektpartner
Auch Kirchen werden vom Militär zerstört.

Seit dem Militärputsch am 1. Februar 2021 führt die Armee in Myanmar Krieg gegen die eigene Bevölkerung. Soldaten feuern Gewehrsalven in Häuser, dringen nachts in Wohnungen ein und verhaften willkürlich Zivilisten. In den Gebieten der indigenen Minderheiten bombardiert die Luftwaffe ganze Dörfer. Zunehmend nimmt die Armee katholische Kirchen ins Visier und führt Razzien in Gotteshäusern durch, die zum Zufluchtsort für die Menschen geworden sind.

Übergriffe auf kirchliche Einrichtungen

Die engagierte Arbeit der Katholiken ist der Regierung ein Dorn im Auge. Nach dem Motto „Wer nicht für uns ist, ist gegen uns!“ werden Kirchen, katholische Krankenstationen, Gemeindezentren und Seminare geplündert und zerstört. Das Militär stürmte das Gelände der Christ-König-Kathedrale in Loikaw und drang gewaltsam in die Kirche und das Bischofshaus ein. Auch eine kirchliche Klinik wurde von Regierungssoldaten gestürmt. Etwa 40 Patienten, darunter vier Corona-Patienten, wurden aus der Klinik vertrieben. Ärzte, Pflegepersonal und ehrenamtliche Helfer wurden festgenommen, berichtet uns unser Partner der Diözese Loikaw.

Wirtschaft kollabiert

Neben dem Gesundheitssystem und der Verwaltung ist auch die Wirtschaft kollabiert. Viele Menschen haben ihre Arbeit verloren und nun keinerlei Einkünfte. Auch diejenigen, die über Erspartes verfügen, kommen nicht an ihr Geld, weil die Junta die Konten eingefroren hat und wöchentlich nur wenige Dollar abgehoben werden können.

Helfen Sie den Menschen in Myanmar!

Flüchtlinge suchen Zuflucht in Wäldern

Rund 260.000 Menschen wurden neu vertrieben, so dass sich die Zahl der Flüchtlinge und Vertriebenen auf 1,6 Millionen erhöht hat. In den Wäldern und Dschungeln, in die Zehntausende geflüchtet sind, ist das Militär bereit, sie verhungern zu lassen. Die UNO berichtet, dass über drei Millionen Menschen Hunger leiden.

Kirche leistet humanitäre Hilfe

In dieser Situation wird die kleine, aber mutige Kirche von Myanmar zu einem Anker der Hoffnung. Sie kümmert sich um Verletzte und Vertriebene, organisiert Nahrungshilfe. Die Menschen in Myanmar sind am Ende ihrer Kräfte.

Die Diözese Loikaw versorgt mehr als 10.000 Familien im Südosten Myanmars mit dringend benötigten Lebensmittelpaketen soiwe medizinischer Ausrüstung auch gegen Covid-19. Priester und Freiwillige stehen Rückkehrern beim Wiederaufbau zur Seite und leisten psychosoziale Unterstützung. Bitte helfen Sie mit Ihrer Spende.

  • Mit 25 € helfen Sie Hungernden einen Sack Reis zu kaufen.
  • Durchschnittlich werden 110 € benötigt, um einen Coronapatienten mit Hustenstillern, Schmerzmitteln und Antibiotika zu versorgen.
Eine Familie mit einem Baby lebt in einem Zelt im Wald in Myanmar. Foto: Projektpartner / missio
Ordensfrauen packen Lebensmittelpakete für die Bedürftigen. Foto: Projektpartner

Helfen Sie den Menschen in Myanmar!

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Die Katholische Bischofskonferenz von Myanmar (CBCM) hat zu humanitärer Hilfe für die Tausenden von Vertriebenen in dem von Konflikten heimgesuchten südostasiatischen Land aufgerufen.

"Wir fordern alle Beteiligten nachdrücklich auf, den Zugang zu den leidenden und vertriebenen Menschen zu erleichtern, um ihnen die grundlegende humanitäre Hilfe zukommen zu lassen", erklärten die Bischöfe in einem gemeinsamen Brief Mitte Januar.

Bitte helfen Sie den Frauen, Männern und Kindern in Myanmar!

Weitere Fragen zum Projekt?

Sie möchten weitere Informationen zu diesem Projekt? Christoph Tenberken und seine Kolleginnen vom Fachbereich Gemeindeservice und Projektvermittlung sind gerne für Sie da. Schreiben Sie uns eine E-Mail oder rufen Sie uns gerne an.

Alle unsere Projekte werden von einheimischen kirchlichen Partnern organisiert. Dabei legen wir besonderen Wert auf eine solide Planung und einen gewissenhaften Umgang mit Fördermitteln.

Sollte das von Ihnen ausgesuchte Projekt bereits voll finanziert sein, werden wir Ihre Spende für das Folgeprojekt oder ein ähnliches Projekt verwenden.

  • Land: Myanmar
  • Laufzeit: 2021/22
  • Projektnummer:
    MP/310/010/2021/002
  • Projektsumme: 42.000 Euro
  • Benötigte Förderung: 40.000 Euro
  • Schwerpunkt: Akuthilfe

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Christoph Tenberken und sein Team sind gerne für Sie da. Rufen Sie uns an oder schreiben Sie uns.

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