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Erdbeben in Syrien: Unterkünfte und Versorgung dringend benötigt

Zehntausende Menschen in der syrischen Erdbebenregion haben ihr Zuhause verloren. Es mangelt an Lebensmitteln, Trinkwasser, Hygieneartikeln, Decken, Schlafsäcken und Medikamenten. Einer unserer Projektpartner formuliert es so: „Jetzt kommt der Hunger. Jetzt stirbt die Hoffnung!“

Am stärksten betroffen sind die Vertriebenen, die vor dem Krieg geflohen sind und bereits in bitterer Armut leben. Rasche Hilfe für die betroffenen Gemeinschaften und Familien ist dringend erforderlich, wenn nicht noch mehr Menschen Opfer der Erdbebenkatastrophe werden sollen.

Menschen schlafen in einem Aufenthaltsraum der Kirche. Foto: Projektpartner / missio
Menschen haben in der syrischen Erdbebenregion Aufnahme bei der Kirche gefunden.

Effektive Hilfe, die ankommt

missio unterstützt die langjährige missio-Projektpartnerin Sr. Marie Claude Naddaf, Regionalkoordinatorin von Talitha Kum, eines internationalen Netzwerks von Ordensfrauen gegen Menschenhandel. So kann sichergestellt werden, dass die so dringend benötigte Hilfe wirklich bei den betroffenen Menschen ankommt.

Der syrische Teil von Talitha Kum, „Wells of Hope“, arbeitet Hand in Hand mit kirchlichen Gemeinden. Die Organisation unterstützt die Kirche dabei, über 200 Überlebende des Erdbebens zu versorgen.

Foto: Stefano dal Pozzolo / Talitha Kum
missio-Projektpartnerin Sr. Marie Claude Naddaf im Gespräch

Bitte helfen Sie den Opfern des Erdbebens!

Viele Schulen, christliche Gemeinden, Moscheen und Sporteinrichtungen in Latakia und Hama wurden in Notunterkünfte umgewandelt, um die Erdbebenopfer aufzunehmen. Doch diese Notunterkünfte sind bereits überfüllt. Allein 80 Schulen seien in der Region Latakia für den Schulbetrieb geschlossen, da dort die Menschen versorgt werden müssten.

„Diese lokalen Akteure brauchen dringende Unterstützung, damit sie weitere Unterkünfte zur Verfügung und die Versorgung der Menschen sicherstellen können. Ansonsten besteht die große Gefahr, dass eine neue Welle der illegalen Migration einsetzt, in der die Betroffenen Opfer von Menschenhandel werden“, so Maria Rouman von Talitha Kum.


Talitha Kum in Syrien plant, in den nächsten zwölf Monaten 100 Familien mit Unterkünften zu unterstützen.

Bitte helfen Sie den Opfern des Erdbebens!

Dringend gebraucht werden:

  • Duschen, Toiletten und Wassertanks,
  • Hilfe für Familien, die Opfer des Erdbebens in armen Gemeinden aufnehmen,
  • Unterkunftspakete und Schlafsäcke,
  • Medikamente für ältere Menschen, z. B. für Diabetes-, Blutdruckpatienten,
  • Milchpulver für Kinder unter einem Jahr,
  • Hygienekits für Familien, insbesondere für junge Mädchen und Frauen,
  • Trockennahrung und Kochpakete.

Bitte helfen Sie Sr. Marie Claude Naddaf und den Erdbebenopfern in Syrien!

In einer Unterkunft für vom Erdeben Betroffene wird Suppe verteilt. Foto: Projektpartner
In einer kirchlichen Unterkunft in Syrien verteilen Helfer Suppe an Menschen, die dort Aufnahme gefunden haben.

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Haben Sie Fragen zu unseren Projekten? Sarah Hentschel und ihr Team sind gerne für Sie da. 

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