missio - glauben.leben.geben
Vier Personen stehen auf einem grünen Grundstück. Eine Frau in Ordenskleidung umarmt einen Jungen, der in einem gelben T-Shirt gekleidet ist. Neben ihnen stehen zwei Frauen, eine in einem gestreiften Pullover und die andere in einem rot-blumigen Kleid. Alle lächeln freundlich.
Christina (r.) mit ihrem Sohn Jonathan und ihrer Mutter Martha und Sr. Lorena. Sie ist Überlebende einer „Hexen”-Verbrennung 2012 in der Nähe von Mendi und wohnt nun weit entfernt in Kundiawa, Papua-Neuguinea.

In Papua-Neuguinea werden Frauen als Hexen beschuldigt, misshandelt und getötet. Auslöser sind Krankheit, Tod oder Konflikte. Die Gewalt folgt einem bekannten Muster. Angst sucht Schuldige, Gemeinschaften eskalieren, staatlicher Schutz greift kaum. Für die betroffenen Frauen bleibt oft nur die Flucht oder der Tod.

Gewalt stoppen, Leben retten

Schwester Lorena greift genau an diesem Punkt ein. Dort, wo Gewalt beginnt und niemand sonst eingreift. Sie bringt bedrohte Frauen aus akuter Gefahr, versorgt Verletzte medizinisch und seelisch und verhindert weitere Übergriffe. Für viele Frauen ist dieser erste Schritt der Unterschied zwischen Überleben und Eskalation.

Helfen Sie den vom Hexenwahn betroffenen Frauen!

Dass diese Rettung überhaupt möglich ist, liegt am Vertrauen, das Schwester Lorena über Jahrzehnte aufgebaut hat. Im Hochland von Papua-Neuguinea sind viele Täter bewaffnet. Dennoch hören sie auf sie, respektieren sie und lassen Frauen frei, die sonst schutzlos ausgeliefert wären. Nur deshalb können Opfer direkt aus den Händen der Gewalttäter befreit werden.

Gewalt dauerhaft verhindern

Die Hilfe endet nicht mit der Rettung. Schwester Lorena arbeitet seit über 40 Jahren mit den Menschen vor Ort und setzt in den Gemeinden Wissen gegen Angst und Schuldzuweisungen. Ziel ist es, Gewalt nicht nur zu unterbrechen, sondern dauerhaft zu verhindern. Dort, wo staatlicher Schutz versagt, schafft dieses Projekt konkrete Alternativen.

Eine Nonne sitzt mit einem kleinen Jungen auf dem Schoß und einer Frau neben sich. Alle drei lächeln und wirken freundlich. Die Szene vermittelt ein Gefühl von Gemeinschaft und Fürsorge in einer einfachen Umgebung.
Schwester Lorena spricht Tok Pisin, die Hauptsprache des über 800 Sprachen reichen Landes Papua-Neuguinea.

Mit 10 Euro kann ich eine gerettete Frau im Schutzzentrum aufnehmen und die ersten fünf Tage versorgen. 

Schwester Lorena



Ihre Spende ermöglicht genau diese Hilfe. Sie sorgt dafür, dass bedrohte Frauen aufgenommen werden können, dass medizinische Versorgung nicht abbricht und dass Aufklärung dort stattfindet, wo sie Leben schützt. Ohne diese Unterstützung bleiben Frauen schutzlos. Mit ihr wird Gewalt gestoppt, bevor sie tödlich endet.

Helfen Sie den vom Hexenwahn betroffenen Frauen!

Fragen zum Projekt?

Sie möchten weitere Informationen zu diesem Projekt? Kathrin Pontzen und ihre Kolleginnen vom Fachbereich Projektvermittlung sind gerne für Sie da. Schreiben Sie uns eine E-Mail oder rufen Sie uns gerne an.

Alle unsere Projekte werden von einheimischen kirchlichen Partnern organisiert. Dabei legen wir besonderen Wert auf eine solide Planung und einen gewissenhaften Umgang mit Fördermitteln.

Sollte das von Ihnen ausgesuchte Projekt bereits voll finanziert sein, werden wir Ihre Spende für das Folgeprojekt oder ein ähnliches Projekt verwenden. Außerdem unterstützen wir unsere Partnerinnen und Partner durch Bildungs- und Aufklärungsarbeit in Deutschland.

 

Ihre Ansprechpartnerin

Haben Sie Fragen zu unseren Projekten? Kathrin Pontzen und ihr Team sind gerne für Sie da. 

Ein lächelnde Frau mit langen, glatten Haaren trägt ein grünes Oberteil. Sie wirkt freundlich und offen, was eine positive Ausstrahlung vermittelt.

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