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Pressemappe zum Weltmissionssonntag 2022

Wie ein Slum in Kenia unglaubliche Solidarität lebt - Inspiration für Deutschland?

Pater Firmin Koffi und Linet Mboya leben im Armenviertel Kibera in Kenias Hauptstadt Nairobi. Sie sind Teil der Nachbarschaftshilfe, in der die Kirche engagiert ist.

Liebe Journalistinnen und Journalisten,

wir nehmen Sie und Ihr Publikum hier mit nach Kibera. Das ist der größte Slum in Kenias Hauptstadt Nairobi. Dort lernen Sie inspirierende Männer und Frauen kennen. Sie leben trotz schwieriger Lebensumstände einen unfassbaren Zusammenhalt. Mitten drin sind Priester, Ordensfrauen und engagierte Christinnen und Christen. Alle knüpfen ein kräftiges Netz an Nachbarschaftshilfe, das uns in Deutschland inspirieren kann. Explodierende Energie- und Lebensmittelpreise stellen ja hierzulande die Solidarität auf den Prüfstand.

  • Die Geschichte(n) aus Kibera erzählen wir zum Monat der Weltmission mit dem Weltmissionssonntag am 23. Oktober. Dann sammelt die katholische Kirche in über 100 Ländern eine Kollekte für ihre Arbeit in den ärmsten Regionen der Welt. Die Spenden machen in Afrika, Asien und Ozeanien Zukunftsprojekte wie das Beispiel Kibera möglich.
  • Deshalb würden wir uns mit der Kirche im Globalen Süden freuen, wenn Sie, liebe Journalistinnen und Journalisten, zum Weltmissionssonntag Ihr Publikum mit nach Kibera nehmen. Sie können dafür die Reportagen, Kurzberichte, Porträts, Hintergründe, Bilder, Video, Webbanner und andere Materialien honorarfrei nutzen.
  • Scrollen Sie diese Seite entlang und laden Sie sich das herunter, was Sie für Ihre Berichterstattung brauchen. 

Wenn Sie Rückfragen haben oder auch eigene Ideen, wie Sie zum Monat der Weltmission berichten wollen, dann stehen wir Ihnen in der Pressestelle von missio Aachen » gerne zur Verfügung.

Mit herzlichem Gruß,
Johannes Seibel

Reportage Kibera: Nachbarschaft mit Gottes Segen

Unsere Redakteurin Bettina Tiburzy und unser Fotograf Hartmut Schwarzbach erzählen Mut machende Geschichten von Alleinerziehenden mit Herz, einem Priester, der zuhört, und einer Ordensschwester, die Mikrokreditgruppen gründet.

Schwester Mary Wambui gründet für Alleinerziehende Mikrokreditgruppen. Der Missionar Pater Firmin Koffi segnet nicht allein neue Wellblechhütten, sondern hat immer und überall ein offenes Ohr für die Menschen. Die junge alleinerziehende Mutter Linet Mboya besitzt ein großes Herz für andere Kinder, die sie bei sich aufnimmt. Und Millicent Ajando eröffnet ein Restaurant. Sonntags treffen sich alle in der Kirche und teilen Bibel und Alltag miteinander.

 

Wäre das nicht eine Reportage für Ihr Publikum zum Monat der Weltmission und zum Weltmissionssonntag?

 

Wenn Sie die Reportage in Text und Bildern nutzen wollen, können Sie sie gerne aus dem nebenstehenden Downloadbereich honorarfrei herunterladen.

 

Könnten uns die Geschichten aus Kibera nicht auch in Deutschland angesichts so vieler Angst vor einem „Wut-Herbst” inspirieren?

 

Nur so eine Idee: Möglicherweise inspirieren uns die Geschichten aus Kibera, wie wir angesichts explodierender Energiepreise, teurer Lebensmittel und dem Krieg in der Ukraine Solidarität in Deutschland organisieren können?

Warum Ihr Publikum in Deutschland mehr von den Menschen in Kibera erfahren sollte

Wenn wir in Deutschland von Slums lesen oder hören, dann beginnt schon das Kopfkino: Armut, Kriminalität, Drogen und Menschen, die hilfsbedürftige Opfer sind. Deshalb finden wir es wichtig, mit einem anderen Blick Geschichten aus Kibera zu erzählen, dem größten Slum Nairobis. Zu zeigen, dass die Menschen dort - auch mit Hilfe der Kirche - selbstbewusst, mit Würde, solidarisch und stark durchs Leben gehen. Deshalb würden wir uns freuen, liebe Journalistinnen und Journalisten, wenn Sie sich einmal die folgenden drei Geschichten von Linet Mboya, Evans Otieno und Caroline Anyango anschauen. Vielleicht entdecken Sie andere Facetten des Monats der Weltmission und des Weltmissionssonntages. Könnten wir nicht gemeinsam ein anderes Kopfkino in Gang setzen?

Linet Mboya lebt beispielhaft Solidarität im Slum Kibera.

Wenig Geld? Dann helfe ich doch noch mehr!

Linet Mboya lebt in Kibera ihre Leidenschaft als Pflegemutter. Sie nimmt Straßenkinder auf. Manche für ein paar Tage, andere länger. Ihr Geld für die eigenen drei Kinder verdient sie mit Gelegenheitsjobs. Doch sie möchte unbedingt mit dem wenigen, was sie hat, den Kindern helfen. Das ist ihre Berufung. Kraft findet sie im Netzwerk engagierter anderer Christinnen. Wir denken: Eine Story nicht nur für Vermischtes.

Evans Otieno ist Student und engagiert sich im Slum Kibera

Spaß oder Karriere? Geht beides in Kibera!

Evans Otieno ist in Kibera geboren. Er studiert. Die Familie erwartet Erfolg. Sein großes Talent aber ist die Comedy. Das Studium kommt zu kurz. Ihn stürzt das in eine Krise. Pater Firmin Koffi berät den zerrissenen jungen Mann. Jetzt weiß Evans Otieno, wie er Hobby und Studium verbinden kann. Sein Plan: Arbeitsplätze in Kibera schaffen und dabei Spaß haben. Wir finden: Guter Stoff für konstruktiven Journalismus.

Carline Anyango ist Ehrenamtlerin in der Kirche in Kibera.

Aus nach Unfall? Mit dem Ehrenamt zurück ins Leben!

Caroline Anyango kennt schlimme Zeiten. Bei einem Gasunfall erleidet sie schwere Verbrennungen. Ihr Mann und ihre Familie stehen zu ihr. Kraft gibt ihr das kirchliche Ehrenamt in der Katholischen Frauenvereinigung und einer Kleinen Christlichen Gemeinschaft in Kibera. Sie ist Schriftführerin und schließt eine Weiterbildung erfolgreich ab. Heute schätzen andere Frauen ihren guten Rat. Wir sagen: Hollywood kennt keine stärkere Frau.

Kurzfeature: Kirche setzt im Slum ungeahnte Kräfte frei

Pater Firmin Koffi ist im Slum Kibera eine Art Streetworker. Brian Otieno/missio
Der junge katholische Chor St. Jude singt in den Straßen von Kibera. Hinten rechts steht Pater Firmin Koffi. Der Yarumal-Missionar lebt im Slum Kibera und besucht die Menschen so oft er kann.

Sind Sie für Ihre Berichterstattung zum Weltmissionssonntag 2022 auf der Suche nach einem kurzen Stück? Dann sind Sie hier richtig. Das kurze Feature beschreibt, wie Pater Firmin Koffi und Schwester Mary ein starkes Netzwerk der Selbsthilfe in Kibera knüpfen. So setzt die Kirche in Nairobis größtem Slum ungeahnte Kräfte frei.

Reportage Jugendarbeit: YOUNIB bringt Armenviertel zum Tanzen

Die Bilder von Hartmut Schwarzbach und die Reportage von Bettina Tiburzy begleiten den Tänzer, Choreographen und Priester Pater Serge Patrick in die Armenviertel Nairobis. Sein interreligiöses Jugendprogramm YOUNIB holt das Beste aus den jungen Menschen: Lebensfreude, Kreativität, Energie und eine unstillbare Sehnsucht nach sozialer Gerechtigkeit.

Im Mittelpunkt der Geschichte steht der 22-Jährige Joseph M. Er lebt mit seiner alleinerziehenden Mutter und vier Geschwistern nahe der größten Müllkippe in Nairobi. Dort muss er tagsüber arbeiten. So oft er kann fährt er ins Film- und Musikstudio von YOUNIB. Er will unbedingt ins Filmgeschäft. „Ohne YOUNIB wäre ich wahrscheinlich längst Mitglied in einer Gang”, sagt Joseph.

 

Wäre diese Geschichte für Ihre Leserinnen und Leser nicht eine gute Nachricht zum Weltmissionssonntag?

 

Wenn Sie die Reportage in Text und Bildern nutzen wollen, können Sie sie gerne aus dem nebenstehenden Downloadbereich honorarfrei herunterladen.

Nebenbei bemerkt: Pater Serge Patrick kommt im Oktober nach Deutschland. Wenn Sie ihn gerne einmal interviewen möchten, melden Sie sich bei uns in der Pressestelle. Wir machen das gerne möglich.

Film ab: Leben in Kibera, Botschaft von Pfarrer Bingener und ein Erklärfilm

Hier finden Sie die Botschaft von missio-Präsident Pfarrer Dirk Bingener zum Welmissionssonntag als Video und Audio, einen Film über die Arbeit der Kirche in Kibera und einen Erklärfilm zum Weltmissionssonntag für Ihre Online-Medien und Social Media. Sie können alles honorarfrei downloaden oder über YouTube einbetten.

missio-Präsident Pfarrer Bingener lädt zum Weltmissionssonntag 2022 ein

missio-Präsident Pfarrer Dirk Bingener lädt ein, beim Weltmissionssonntag 2022 mitzumachen. Er erzählt, wie Menschen in Nairobi sich im Alltag gegenseitig helfen und wie die katholische Kirche sie dabei unterstützt.

Pfarrer Bingener über den Weltmissionssonntag als Audio

missio-Aktionsfilm zum Weltmissionssonntag

Erklärfilm zur Kollekte „Sonntag der Weltmission”

Weltmissionssonntag kompakt - Ansprechpartner, Webbanner, Downloads, Links und Infobox

Wenn Sie Fragen zu Kibera und Weltmissionssonntag 2022 haben

Johannes Seibel

Leiter der Stabsstelle Presse & Kommunikation
Tel.: +49 (0)241 / 75 07 - 286
E-Mail senden

In Kürze: Text für Ihre Infoboxen

Das katholische Hilfswerk missio Aachen zum Monat der Weltmission im Oktober und Weltmissionssonntag am 23. Oktober ein. Dann wird in allen katholischen Gottesdiensten in Deutschland und rund 100 weiteren Ländern eine Kollekte für die Arbeit der Weltkirche in den ärmsten Regionen in Afrika, Asien und Ozeanien gesammelt. 2022 stellt missio Aachen als Beispiel für diese Arbeit engagierte Christinnen und Christen, Priester und Ordensfrauen aus dem Slum Kibera in Kenias Hauptstadt Nairobi vor. Das biblische Leitwort des Weltmissionssonntages 2022 lautet „Ich will Euch Zukunft und Hoffnung geben” (Jer 29,11). Alle Informationen und Spendenmöglichkeiten können auch unter www.missio-hilft.de/wms » nachgelesen werden.

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Fragen & Antworten zum Weltmissionssonntag

Der Weltmissionssonntag ist die größte Solidaritätsaktion der Katholiken weltweit. Sie wird im Auftrag des Papstes durchgeführt. Mehr als 100 Päpstliche Missionswerke sammeln am Sonntag der Weltmission auf allen Kontinenten für die soziale und pastorale Arbeit der Kirche in den 1.100 ärmsten Bistümern der Welt. Die Kollekte zum Sonntag der Weltmission fließt in einen globalen Solidaritätsfonds der Päpstlichen Missionswerke. Einmal im Jahr stimmen die Nationaldirektoren der rund 100 Päpstlichen Missionswerke darüber ab, welche Diözesen der ärmsten Ortskirchen mit der Sammlung unterstützt werden.

In Deutschland findet der Weltmissionssonntag am vierten Sonntag im Oktober statt. Die missio-Aktion zum Sonntag der Weltmission wird in Deutschland von missio Aachen und missio München organisiert.

In Deutschland organisieren missio Aachen und München die missio-Aktion zum Weltmissionssonntag.

Der Weltmissionssonntag geht auf das Werk der Glaubensverbreitung zurück. Pauline Jaricot », Tochter eines reichen Seidenfabrikanten in Lyon, organisierte 1818 erste Kollekten für Missionen in Übersee. Ihr Engagement führte 1822 schließlich zur Gründung eines Missionsvereins, der die Mission durch ihr Gebet und ihre regelmäßige Spende unterstützt. Die Aktion wurde zur Geburtsstunde der katholischen Laienmissionsbewegung, die bis heute in den Missionswerken weiterlebt.

Um die im 19. Jahrhundert entstandenen zahlreichen missionarischen Initiativen von Orden und Missionsinstituten besser zu koordinieren, rief Papst Pius XI. 1926 erstmals den Weltmissionssonntag aus.

Der Weltmissionssonntag ist der Sonntag im Oktober, an dem in rund 100 Ländern für die soziale und pastorale Arbeit der katholischen Kirche in den 1.100 ärmsten Diözesen der Welt gesammelt wird. missio organisiert im Vorfeld des Weltmissionssonntags mit zahlreichen Veranstaltungen den Monat der Weltmission.

2022 ist der Weltmissionssonntag der 23. Oktober 2022.