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PRESSEMITTEILUNG

Christliche Mission, Kolonialismus und außereuropäische Kirchengeschichte

Videotagung von Kirchenhistorikerinnen und Historikern – Offen für alle Interessierten

Die Verknüpfung mit dem Kolonialismus prägt bis heute negativ das Bild der christlichen Mission. Freiwilligkeit und Zwang, Erfolg und Misserfolg, Schuld und Befreiung sind Aspekte dieser Mission, die historisch aufzuarbeiten sind. Dazu möchte am 5. Juni die Videokonferenz „Missionsgeschichte und außereuropäische Kirchengeschichte“ ihren Beitrag leisten. Veranstalter sind das Missionswissenschaftliche Institut im missio e.V. (MWI), die Arbeitsgemeinschaft der Kirchenhistorikerinnen und Kirchenhistoriker im deutschen Sprachraum und die Missionsbibliothek und katholische Dokumentationsstelle (mikado) von missio Aachen. Die Tagung ist für alle Interessierten offen.

„Die Geschichte der Mission muss heute epochenübergreifend stark interdisziplinär erforscht werden. Politische, ökonomische, kulturelle und soziale Aspekte spielen eine wichtige Rolle, aber auch die Entwicklungen der Theologie sind von Bedeutung. Nicht nur die Missionare und ihre Arbeit sind Gegenstand der Erforschung, sondern auch die Missionierten und ihre Reaktion sowie die Kommunikation zwischen den Missionaren und ihren Mutterkirchen“, erklärt Professor Harald Suermann (MWI) den Fokus der Tagung.

Einen öffentlichen Vortrag im Rahmen der Tagung hält Klaus Kokorschke am 5. Juni, 9 Uhr, über das Thema „Das Christentum als globale Bewegung und die westlichen Missionen“.

Weitere Informationen und Einwahlmöglichkeit finden Sie unter https://www.mwi-aachen.org/veranstaltungen/details/article/tagung-missionsgeschichte-und-aussereuropaeische-kirchengeschichte/    .


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Johannes Seibel

Leiter der Abteilung Kommunikation & Presse
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