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PRESSEMITTEILUNG

missio-Präsident Pfarrer Dirk Bingener beim interreligiösen Weltfriedensgebet in Rom mit Papst Franziskus

Aachen / Rom - „Meine Gedanken gehen in Rom besonders nach Nigeria und zu den Opfern des Terrors von Boko Haram“ – Treffen der Gemeinschaft Sant‘Egidio

Pfarrer Dirk Bingener vor dem Aachener Dom Foto: Julia Steinbrecht / KNA
Pfarrer Dirk Bingener ist Präsident von missio Aachen und dem Kindermissionswerk ,Die Sternsinger'. Fotografiert wurde er hier vom Kindermissionswerk aus vor der Silhouette des Aachener Domes.

„Niemand rettet sich allein – für Frieden und Geschwisterlichkeit“ lautet das Motto des interreligiösen Weltfriedensgebetes der Gemeinschaft Sant‘ Egidio mit Papst Franziskus am heutigen Dienstag in Rom. Mit dabei ist auch das katholische Hilfswerk missio Aachen. „Das Leitwort spricht mir aus dem Herzen. Es wird ja deutlich, dass wir einen langen Atem brauchen, um die Corona-Pandemie zu überwinden und die vielfältigen weltweiten Konflikte zu befrieden. Da ermutigt ein solches Zeichen der Hoffnung durch die Religionen“, sagt missio-Präsident Pfarrer Dirk Bingener », der in Rom an dem Treffen teilnimmt.

„Wir werden im gemeinsamen Gebet innehalten und die Trauer all derer mittragen, die einen Menschen durch die Corona-Pandemie oder die andauernden Konflikte verloren haben.“ So will Pfarrer Bingener die Anliegen der missio-Partnerinnen und Partner in Afrika, Asien und Ozeanien beim Weltfriedenstreffen einbringen. „Meine Gedanken gehen in Rom besonders nach Nigeria und zu den Opfern des Terrors von Boko Haram, aber auch nach Syrien und in die vielen Länder der Erde, in denen unsere Partner täglich für den Frieden einstehen und den interreligiösen Dialog im Alltag leben“, so Bingener weiter.  

Weltmissionssonntag setzt Botschaft des Weltfriedensgebetes um

Das Weltfriedensgebet findet kurz vor dem Weltmissionssonntag am 25. Oktober » statt, den missio in Deutschland unter dem Leitwort „Selig, die Frieden stiften – Solidarisch für Frieden und Zusammenhalt“ feiert. Dann sammeln Katholikinnen und Katholiken eine Kollekte für die Arbeit der Kirche in den ärmsten Regionen der Welt. In diesem Jahr steht die Arbeit der Kirche in Westafrika unter den Bedingungen der Corona-Pandemie für den gesellschaftlichen Zusammenhalt im Blickpunkt. „Wir fühlen uns durch das Weltgebetstreffen in dieser Botschaft gestärkt. Der Weltmissionssonntag setzt das konkret um, wofür wir heute in Rom mit Vertretern anderer Religionen beten“, so Pfarrer Bingener.

Das Weltfriedensgebet wird von der Gemeinschaft Sant’Egidio organisiert. Daran nehmen neben Papst Franziskus auch hochrangige Vertreter anderer Religionen und der Politik wie der italienische Staatspräsident Sergio Mattarella teil. Wegen der Corona-Pandemie können in diesem Jahr nur wenige Gäste persönlich teilnehmen. Das Ereignis wird per Livestream     übertragen.


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Johannes Seibel

Leiter der Abteilung Kommunikation & Presse
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