missio - glauben.leben.geben

Lokale Kirchentwicklung in Deutschland

Pastoral von ihrem Umfeld her neu denken

„Zukunftsbild”, „Gemeinsam Kirche sein”, „Pfarrei neuen Typs”  – ganz unterschiedliche Namen gibt es in Deutschland für Lokale Kirchenentwicklung. Es geht um neue Wege für die Pastoral. Und es geht darum, Menschen daran zu beteiligen. Das umfasst verschiedene Aspekte:

  • Ermöglichung der Seelsorge in großen pastoralen Räumen. Auch am Ort sollen in Zukunft Kirche und Glaube erfahrbar sein.
  • Christinnen und Christen sind eingeladen, sich einzubringen und Kirche und Umfeld mit ihren Gaben und Talenten mitzugestalten.
  • Moderne Gesellschaft verändert sich schnell. Kirche benötigt ansprechende und neue Zugangsweisen und -formen der Verkündigung.

Um Menschen mit einzubeziehen, ist es entscheidend sie zu fragen. Was denken sie über Glaube und Kirche? Was sind die Herausforderungen des Alltags? Lokale Kirchenentwicklung setzt beim Menschen und dem je eigenen Lebensumfeld an und gestaltet von dort her Kirche. Das Evangelium wird so lebendig und konkret.

 

Workshop mit dem Bukal-Team Foto: Johannes Duwe/missio
Entdecken: Das erste Grundelement partizipativen Leitens bei einem Workshop mit dem Bukal-Team.

„Findet das deutsche Gesicht Jesu”

Die Philippinerin Dr. Estela Padilla macht deutlich: „Lokale Kirchenentwicklung heißt, die Frohe Botschaft in die je eigene Lebensrealität zu übersetzen. Die Pastoral geht dabei aus von lokalen Besonderheiten. So kann sie besser reagieren auf soziale und gesellschaftliche Herausforderungen.”
 

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Angebote

Father Mark Lesage erklärt die vier Merkmale kleiner christlicher Gemeinschaften.

Seminare und Workshops

In Kooperation mit weltkirchlichen Partnerinnen und Partnern finden in Deutschland jährlich Summerschools und Workshops statt. Dabei können die Teilnehmerinnen und Teilnehmer wichtige Tools entdecken, um erste Schritte auf dem Weg Lokaler Kirchenentwicklung in ihrer Pfarrei oder Diözese zu machen.

Lern- und Begegnungsreisen

missio bietet in Kooperation mit weltkirchlichen Partnerinstituten Lern- und Begegnungsreisen an. Pastoralteams haben so die Möglichkeit, pastorale Ansätze aus der Weltkirche in Afrika oder Asien vor Ort kennenzulernen. Neben Begegnungen mit Gemeinschaften und Pfarreien wird gemeinsam mit Expertinnen und Experten erarbeitet, wie es möglich ist, Lernerfahrungen in Deutschland zu kontextualisieren.

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Bild von Männerhänden, die auf einer Laptoptastatur liegen.

E-Learning Kurs

Am 1. November 2018 ist es soweit. Die missio-Online-Werkstatt „Wie das Reich Gottes mit Dir wachsen kann“ geht in die zweite Runde. Erleben Sie Schritte auf dem Weg zu einer partizipativen Kirche. Tauschen Sie sich mit anderen Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus. Nutzen Sie die Möglichkeit live mit Expertinnen und Experten zu chatten. Melden Sie sich jetzt an!

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Newsletter

Dreimal im Jahr informieren wir Sie mit unserem E-Mail-Newsletter über Ereignisse, Aktivitäten und Veranstaltungen im Netzwerk Kleine Christliche Gemeinschaften und Lokale Kirchenentwicklung.

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Fotogalerie Lern- und Begegnungsreisen

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Vernetzung und Informationen

Buchcover Praxis Partizipation Foto: Johannes Duwe/missio

„Praxis. Partizipation - Voraussetzungen und Wege zu einer Kirche der Beteiligung”

Was ist und wie geht Partizipation in der katholischen Kirche?
Eine Kirche, in der einige wenige für viele andere die Gestaltungshoheit haben, verliert zunehmend an Kraft. Die Erschöpfung ist spürbar. Aber wie kann ein Kirchenverständnis vor Ort wachsen, das auf der Erfahrung des Teilens, der Teilhabe an Jesus Christus und der Teilhabe aller aufbaut? „Lokale Kirchenentwicklung” ist in den vergangenen Jahren zu einem Begriff geworden, der diese kirchliche Suchbewegung zu beschreiben versucht.
Das Symposium „Praxis – Partizipation” griff dieses gemeinsame Suchen und Finden von Perspektiven im November 2015 auf und setzte es fort. Dabei wurden intelektuelle wie auch spirituelle als auch praxisorientierte Annäherungen unternommen, die in diesem Buch zu finden sind.
 

"Der Kirchenkurs - Wege zu einer Kirche der Beteiligung"

„Wie geht lokale Kirchenentwicklung?“ fragen die Autoren Christian Hennecke und Gabriele Viecens gleich zu Beginn ihres Buches „Der Kirchenkurs – Wege zu einer Kirche der Partizipation“. Damit  greifen sie eine Thematik auf, die angesichts der pastoralen Situation in Deutschland von großer Aktualität ist. Als Kursziel formulieren die Autoren, dass der Kirchenkurs als „Anleitung für einen vielschichtigen Prozess gelesen – und durchgeführt! – wird, in dem das Zusammenspiel aus Schrift, Liturgie, Bewusstseinsbildung und Input Wege für einen gemeinsamen geistlichen Prozess öffnet, der eine Kirche der Beteiligung vor Ort wachsen lässt“. Somit ist dieses Buch in erster Linie ein Praxisbuch und -Begleiter, das sich allerdings nicht als abgeschlossenes Ganzes versteht, sondern vielmehr als eine Art Plattform, die im partizipativen Sinn offen für Weiterentwicklung ist.

Persönlicher Kontakt

Sie haben noch Fragen zu Lokaler Kirchenentwicklung?

Wir helfen Ihnen gerne weiter. Rufen Sie uns an oder schreiben Sie uns eine Mail.

Ihr Ansprechpartner

Johannes Duwe

Tel.: +49 (0)241 / 75 07 - 329
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