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Einsatz für die Menschenrechte in der Demokratischen Republik Kongo

In vielen Ländern der Erde setzen sich missio-Partner mutig für die Menschenrechte ein. Wir verstärken diesen Einsatz mit eigener Menschenrechtsarbeit in Deutschland. Mit Menschenrechtsstudien sowie in Gesprächen mit Politikern und Experten prangern wir Missstände an, suchen nach Lösungen und geben denen eine Stimme, deren Not sonst keine Beachtung findet.

Die aktuelle Studie Nr. 59 zur DR Kongo überreichte die missio-Projektpartnerin Thérèse Mema (Mitte) dem damaligen Menschenrechtsbeauftragten der Bundsregierung, Christoph Strässer (links im Bild), persönlich in Berlin. Der Erzbischof von Bukavu, Francois-Xavier Maroy, forderte als missio-Gast in Brüssel Politiker der EU auf, den Krieg um die Rohstoffe im Kongo zu beenden.

DR Kongo: Der Krieg, die Frauen und unsere Handys

missio-Menschenrechtsstudie 59

Krieg, Kindersoldaten, Korruption, Ausbeutung und Massenvergewaltigungen: Diese Negativschlagzeilen stehen zumeist im Mittelpunkt der Medien und öffentlichen Wahrnehmung, wenn es um die Demokratische Republik Kongo » geht. Der zentralafrikanische Staat zählt zu den ärmsten Länder der Welt. Millionen Menschen sind im eigenen Land auf der Flucht vor Gewalt und Not.

Mit Spenden aus Deutschland ermöglicht missio Maßnahmen für Familien in Not. Die Unterstützung lindert die Not des Einzelnen. Doch ohne die Ursachen in Angriff zu nehmen, wird sich niemals der Teufelskreis aus Gewalt und Ausbeutung durchbrechen lassen.

Einer der Gründe für die kriegerischen Konflikte im Kongo sind die reichen Bodenschätze. Daher wandten sich im Februar 2015 Vertreter der katholischen Kirche mit einem Positionspapier an die Europäische Union mit der Bitte , „einen Beitrag zur Beendigung gewalttätiger Konflikte im Zusammenhang mit Rohstoffen zu leisten, die in den letzten 60 Jahren 40 Prozent aller Konflikte weltweit ausmachten“.

Direkt an die Mobilfunkhersteller appelliert missio mit der Aktion „Saubere Handys“ »: „Keine direkten oder indirekten Geschäfte mit Rebellen“ lautet die Forderung. Die Rolle dieser Unternehmen hinsichtlich der Konfliktminerialien wird in der vorliegenden Studie ebenso betrachtet wie die Frage, wann eine flächendeckende Verbreitung sogenannter „sauberer“ Handys möglich ist.

In dieser Menschenrechtsstudie kommen Beteiligte aus unterschiedlichen Bereichen zu Wort: Martin Kobler von den Vereinten Nationen, Leiter der UN-Friedensmission im Ostkongo, der Kongolese Fr. Justin Nkunzi als Direktor von Justice & Peace in Bukavu, Friedel Hütz-Adams als Experte zum Thema „Konfliktminerialien“ vom Südwind-Institut. Sie alle und die weiteren Autoren dieser Studie leisten einen Beitrag zur Beantwortung der Frage, wie die Friedensmission für den Kongo langfristig erfolgreich sein kann.

Redaktion (Hg.): Ingelore Haepp, Jörg Nowak

Mitarbeit: Erhard Brunn, Peter Cronenberg, Marco Moerschbacher, Eva-Maria Werner

Bestell-Nr.: 600335    

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