missio - glauben.leben.geben

Mission? Ich?

Über die eigene Mission nachdenken

An sechs Stationen über den eigenen Glauben und die eigene Mission ins Gespräch kommen. Die Zitate aus Evangelii gaudium sowie Impulsfragen und -texte laden ein, sich selbst herauszufordern und kritisch dem persönlichen Verhältnis zu Glaube und Mission auf die Spur zu kommen.

 

Anleitung
 

Sie brauchen:


Den Raum vorbereiten

  • Für jede Station einen Stuhlkreis vorbereiten, d.h. sechs Stuhlkreise im Raum aufstellen
  • Die einzelnen Stuhlkreise einer Station zuordnen (z.B. durch den Ausdruck des entsprechenden Zitats von Papst Franziskus)
  • Vorlage „Abschlussimpuls“ (PDF) ausdrucken und zuschneiden; Textkärtchen an zwei Bonbons tackern und in einem Korb bereitstellen


Vorgehen

Ankommen/Kennenlernen: Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer gehen durch den Raum und lesen die Titel der sechs Stationen mit dem jeweiligen Zitat von Papst Franziskus. Alle suchen sich einen Sitzplatz in einer Kleingruppe. Wenn alle Stühle besetzt sind, geht es los. Die Gruppe bestimmt einen Moderator oder eine Moderatorin. Sollten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer nicht kennen, mit einer kurzen Vorstellungsrunde beginnen.

Ins Gespräch kommen: Der Moderator oder die Moderatorin liest zunächst das Zitat von Papst Franziskus aus Evangelii gaudium vor, das zur Station gehört. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer nehmen Stellung (entweder freiwillig oder reihum): Was bedeutet das, was Papst Franziskus hier sagt für uns/unsere Kirchengemeinde?

Persönlich werden: Eine Person liest den Impulstext und die Impulsfrage der Station vor. Die Impulsfrage stellt einen persönlichen Bezug zum Missionsverständnis des Papstes her. Die Teilnehmer nehmen reihum zur Impulsfrage Stellung und gehen auf die Statements der anderen Teilnehmer ein. Was heißt Mission für mich konkret? Wo bin ich Mission?

Abschließen: Nachdem alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Kleingruppe partizipiert haben, wird die Kleingruppenarbeit mit dem gemeinsamen Gebet zur Station beendet.

Mögliche Fortführung: Wenn Zeit ist, können die Gruppen danach eine neue Station aufsuchen und sich dort über den neuen Impuls austauschen. Die Moderatorin oder der Moderator sollte dabei die Zeit im Blick haben und frühzeitig ankündigen, wann die Stationen gewechselt werden. Wechsel evtl. mit „Gong“ bzw. klanglichem Impuls o.ä. begleiten. Wenn Zeit ist können auch alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer alle sechs Stationen durchlaufen. Bei einer Gruppengröße von ca. 4 Personen je Kleingruppe (insgesamt ca. 24 Personen) sollte eine Station z.B. nicht länger als 10-15 Minuten dauern (d.h. insgesamt 60-90 Minuten für den Austausch).

Impuls to go: Bei der Verabschiedung erhält jede Teilnehmerin und jeder Teilnehmer ein Nimm2-Bonbon mit folgendem Impulstext:

Mission beginnt beim Du. Du bist Mission. Du, mit deinen Zweifeln und Ängsten, deinem Glauben und deiner Hoffnung. Du bist Leben, Segen, Hilfe für andere. Mission sein, das heißt auf den Glauben zu setzen. Dass alles gut wird. Dass Frieden möglich ist. Dass Du, Gott, da bist. Mission braucht zwei, auf Augenhöhe, im Angesicht. Braucht Begeisterung und Ehrlichkeit, braucht Überzeugung und Toleranz. Ich habe keine Mission, ich bin eine Mission. Für Dich. Für die, die mir nah sind und für die, die nur vorübergehen. Es beginnt mit zweien….

Der Text kann als Abschluss laut vorgelesen werden.