missio - glauben.leben.geben

Mission und Ökumene

Um konfessionelle Grenzen zu überwinden und einen weltweiten ökumenischen Austausch zu Fragen der Mission zu fördern, hat missio gemeinsam mit dem Evangelischen Missionswerk (EMW) die missionswissenschaftliche ökumenische Initiative „Towards an Ecumenical Missiology“ ins Leben gerufen. Im Rahmen dieser Initiative soll im globalen Kontext ein ökumenischer Diskurs über Differenzen und Konvergenzen im Missionsverständnis geführt werden. Fokussiert werden dabei Fragen der Christologie, der Pneumologie, der Diakonie, der Eschatologie, Fragen zum Verhältnis von Mission und Dialog, Mission und Entwicklung etc.

Im Rahmen dieser ökumenischen Initiative organisiert missio zusammen mit Kooperationspartnern im Zweijahresrhythmus internationale Fachtagungen, zu denen Theologinnen und Theologen aus Afrika, Asien, Nordamerika, Naher Osten, Ozeanien, Lateinamerika und Europa zusammenkommen. Neben dem Internationalen Katholischen Missionswerk missio und dem Evangelischen Missionswerk (EMW) als Initiatoren sind die Theologische Hochschule Elstal sowie die Akademie für Weltmission an dem ökumenischen Projekt „Towards an Ecumenical Missiology“ beteiligt. Die Beiträge der Fachtagungen werden publiziert, so dass eine kontextuell geprägte ökumenisch-missiologische Buchreihe entsteht.

Towards an Ecumenical Missiology - Witnessing Christ

Die erste Fachtagung in der Reihe „Towards an Ecumenical Missiology“ findet vom 15. bis 18. Juli 2019 zum Thema „Witnessing Christ“ im Erbacher Hof in Mainz statt. Theologinnen und Theologen aus Afrika, Asien, Nordamerika, dem Nahen Osten, Ozeanien, Lateinamerika und Europa gehen in ihren Vorträgen der Frage nach, welche christologischen Perspektiven für ihren jeweiligen Kontext und in ihrer Kirche prägend sind. Ein spezifischer Akzent wird bei der Fachtagung auf die missionswissenschaftlichen Implikationen der verschiedenen kontextuellen Christologien gelegt, um diese miteinander ins Gespräch zu bringen.

Gottes Liebe ist ausdrucksstark. Im ökumenischen Kontext hören, verstehen und bedenken wie Leidenschaft für Gott Wege zu den Menschen findet, wird "Feuer entfachen".

 Traugott Hopp (Evangelikale Missionsbewegung)

Die weltweite Ökumene ist für mich ein Lernort, an dem wir neue Perspektiven auf uns selbst, aber auch auf die Welt und unser Miteinander in Vielfalt gewinnen. In Zeiten identitärer Abgrenzungen verstehe ich Mission zunehmend als Bekehrung unseres Blickes auf „den oder die andere“. Ökumenische Missiologie ist das Beste aus beidem: Miteinander lernen und an der  pluralen und friedlichen Gesellschaft der Zukunft bauen.

Claudia Jahnel (Evangelisch-Lutherische Kirche)

Jesus betet um die Einheit seiner Kirche, damit die Welt erkennt, dass Gott ihn gesandt hat (Joh 17). Mission und Ökumene gehören ganz eng zusammen. Auf diesem Weg der Verheißung wollen wir gehen.

Michael Kißkalt (Bund Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden)

Jesus Christus - Licht der Welt.
Auch wenn unsere Perspektiven, Kontexte, Motivationen und Überzeugungen verschieden sind und vielleicht bleiben, haben wir darin eine gemeinsame Orientierung. Das bestärkt mich genau dort anzuknüpfen - immer wieder.

Hanna Stahl (Evangelisch-Lutherische Kirche)

Ich finde es wichtig, dass auch zu Fragen der Mission konfessionelle Grenzen überwunden werden und Christen miteinander in ein lebendiges Gespräch kommen, was ihr missionarisches Engagement prägt

Klaus Vellguth (Katholische Kirche)

Ihr Ansprechpartner

Professor Dr. mult. Klaus Vellguth

Abteilungsleiter Theologische Grundlagen
Tel.: +49 (0)241 / 75 07 - 351
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