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Menschen in Papua-Neuguinea helfen

Papua-Neuguinea mit seinen mehr als 8,45 Millionen Einwohnern leidet wie kaum ein anderes Entwicklungsland unter dem großen Druck der Globalisierung. Während multinationale Unternehmen Rohstoffe ausbeuten, drohen die traditionellen Familienstrukturen in dem Inselstaat auseinanderzubrechen. Das nicht eingelöste Versprechen auf Wohlstand durch staatliches Missmanagement frustriert die Bevölkerung. Gerade unter jungen Männern sind Alkohol, Drogen und Gewalt gegen Frauen ein Problem. apua-Neuguinea bilden die Christen im Land mit über 90 Prozent eine große Mehrheit bilden. Der Katholischen Kirche gehören mer als 2,34 Millionen Mitglieder an.

  • 2019 förderte missio 14 Hilfsprojekte der Partnerinnen und Partner in Papua-Neuguinea mit 386.650 Euro.
  • Der Glaube an das Übernatürliche ist in der traditionsbewussten Gesellschaft von Papua-Neuguinea stark verwurzelt. Gerade allein lebende Frauen stehen in der Gefahr, für Schicksalsschläge wie Krankheit, Tod oder Missernten verantwortlich gemacht zu werden. Sie werden als vermeintliche „Hexen” stigmatisiert und misshandelt. Die Kirche in Papua-Neuguinea hilft diesen Frauen. missio sammelt für diese Aufgabe Spenden.
  • 2012 war Papua-Neuguinea Beispielland für die Kampagne zum Weltmissionssonntag.
Foto: Hartmut Schwarzbach/missio
Schwester Lorena Jenal hilft Frauen in Papua-Neuguinea, die als vermeintliche "Hexen" stigmatisiert und verfolgt werden.

Hexenwahn in Papua-Neuguinea stoppen

10. August: Internationaler Tag gegen Hexenwahn Foto: Bettina Flitner / missio
10. August: Internationaler Tag gegen Hexenwahn

Am 10. August 2020 hat missio zum Internationalen Tag gegen Hexenwahn » aufgerufen. Denn in 36 Ländern weltweit ist Hexenverfolgung auch heute noch präsent. Dagegen engagiert sich auch die missio-Glaubenzeugin Schwester Lorena Jenal » in Papua-Neuguinea.

Schwester Lorena macht damit auf das Unrecht von Kindern, Frauen und Männern aufmerksam, die als vermeintliche Hexen beschuldigt, verfolgt und in vielen Fällen getötet werden. Berichte über solche Hexenverfolgungen sind heute vor allem aus Afrika, Südostasien und Lateinamerika bekannt. Die Gründe für die Beschuldigungen von Menschen als angebliche Hexen sind vielfältig. Der Glaube an Hexerei spielt dabei eine Rolle. Aber auch Armut, Not, Epidemien, soziale Krisen und mangelnde Bildung gelten in vielen Fällen aus Auslöser.

Weitere Informationen zum Internationalen Tag gegen Hexenwahn finden Sie auf www.missio-hilft.de/hexen ».

missio-Projekte in Papua-Neuguinea im Überblick

Kontinent
Land
Projekt Kurzbeschreibung
Ozeanien Papua-Neuguinea Versorgung mit Trinkwasser in Papua-Neuguinea sichern Mehr dazu »
Ozeanien Papua-Neuguinea Schluss mit dem Hexenwahn Mehr dazu »
  1. Kontinent Ozeanien
    Land Papua-Neuguinea

    Versorgung mit Trinkwasser in Papua-Neuguinea sichern
    Mehr dazu »
  2. Kontinent Ozeanien
    Land Papua-Neuguinea

    Schluss mit dem Hexenwahn
    Mehr dazu »

Infobox

Der „Human Development Index“ (HDI) ist ein Instrument der Vereinten Nationen. Damit wird der Entwicklungsstand von 188 Ländern angegeben. Die Grafik zeigt die Platzierung des jeweiligen Landes auf diesem sogenannten HDI.

Impressionen aus Papua-Neuguinea

Lage der Flüchtlinge aus West-Papua

Bedingt durch die Übernahme West-Papuas durch Indonesien im Jahr 1963 leben in Papua-Neuguinea etwa 20.000 Asylsuchende aus West-Papua. Ziel der politischen Annexion und militärischen Besetzung durch Indonesen war die Ausbeutung der Bodenschätze (Holz, Gold, Kupfer, Erdöl und so weiter) – zum Nutzen der indonesischen Bevölkerung. Dies geschah auf Kosten der melanesischen Ureinwohner, deren Land konfisziert und verstaatlicht wurde. Die Mehrheit der Bevölkerung West-Papuas lehnte die Übernahme ab.

Mehr zur Lage der Flüchtlinge aus West-Papua in Papua-Neuguinea finden Sie in den Downloads.