missio - glauben.leben.geben

Menschen in Papua-Neuguinea helfen

Papua-Neuguinea leidet wie kaum ein anderes Entwicklungsland unter dem großen Druck der Globalisierung. Während multinationale Unternehmen Rohstoffe ausbeuten, drohen die traditionellen Familienstrukturen in dem Inselstaat auseinanderzubrechen. Das nicht eingelöste Versprechen auf Wohlstand durch staatliches Missmanagement frustriert die Bevölkerung. Gerade unter jungen Männern sind Alkohol, Drogen und Gewalt gegen Frauen ein Problem. Papua-Neuguinea zählt mehr als acht Millionen Einwohner, wobei die Christen im Land mit 96 Prozent eine große Mehrheit bilden. Katholisch ist rund ein Drittel.

  • 2017 förderte missio 18 Hilfsprojekte der Partnerinnen und Partner in Papua-Neuguinea mit mehr als 730.000 Euro.
  • Der Glaube an das Übernatürliche ist in der traditionsbewussten Gesellschaft von Papua-Neuguinea stark verwurzelt. Gerade allein lebende Frauen stehen in der Gefahr, für Schicksalsschläge wie Krankheit, Tod oder Missernten verantwortlich gemacht zu werden. Sie werden als vermeintliche „Hexen” stigmatisiert und misshandelt. Die Kirche in Papua-Neuguinea hilft diesen Frauen. missio sammelt für diese Aufgabe Spenden.
  • 2012 war Papua-Neuguinea Beispielland für die Kampagne zum Weltmissionssonntag.
Foto: Hartmut Schwarzbach/missio
Schwester Lorena Jenal hilft Frauen in Papua-Neuguinea, die als vermeintliche "Hexen" stigmatisiert und verfolgt werden.

Helfen Sie, die grausame Hexenverfolgung zu beenden!

Infobox

Der „Human Development Index“ (HDI) ist ein Instrument der Vereinten Nationen. Damit wird der Entwicklungsstand von 188 Ländern angegeben. Die Grafik zeigt die Platzierung des jeweiligen Landes auf diesem sogenannten HDI.

Impressionen aus Papua-Neuguinea

Lage der Flüchtlinge aus West-Papua

Bedingt durch die Übernahme West-Papuas durch Indonesien im Jahr 1963 leben in Papua-Neuguinea etwa 20.000 Asylsuchende aus West-Papua. Ziel der politischen Annexion und militärischen Besetzung durch Indonesen war die Ausbeutung der Bodenschätze (Holz, Gold, Kupfer, Erdöl und so weiter) – zum Nutzen der indonesischen Bevölkerung. Dies geschah auf Kosten der melanesischen Ureinwohner, deren Land konfisziert und verstaatlicht wurde. Die Mehrheit der Bevölkerung West-Papuas lehnte die Übernahme ab.

Mehr zur Lage der Flüchtlinge aus West-Papua in Papua-Neuguinea finden Sie in den Downloads.