missio - glauben.leben.geben
Das Bild zeigt einen Jungen, der ein paar Kühe auf einem unebenen, steinigen und staubigen Weg führt. Er trägt ein blaues T-Shirt und einen grünen Rock. Der Junge hält einen Stock in der Hand und schaut entschlossen, während er zwischen den Kühen geht. Links und hinter dem Jungen sind Tierschweife zu sehen. Im Hintergrund sind Sträucher und vereinzelte Bäume zu sehen, was die ländliche Umgebung unterstreicht. Die Szene vermittelt ein Gefühl von Alltag und Verantwortung in einer ländlichen Gemeinschaft.
Aufgrund der anhaltenden Dürre in Kenia finden Rinder kaum noch Gras. Etliche Tiere sind schon verendet.

Drei Jahre in Folge ist in Kenia der Regen in vielen Regionen des Landes ausgeblieben. Besonders im Norden Kenias leidet die Bevölkerung unter der Trockenheit. Viele Bauern können ihre Felder nicht mehr bestellen. Die Ernte fällt aus. Tausende Rinder, Ziegen und Schafe sind verendet.

Steigende Preise für Lebensmittel

Aufgrund des Angriffskrieges Russlands auf die Ukraine steigen auch in Kenia die Preise für Lebensmittel, Energie und Transport. Auch die Preise für Grundnahrungsmittel sind betroffen. Das hat gravierende Auswirkungen. Immer mehr Menschen sind akut von Hunger bedroht.

Akuthilfe für Notleidende

missio unterstützt aufgrund der Dürre und steigender Lebensmittelpreise ein Rettungszentrum für Mädchen », um das Überleben der Mädchen zu sichern. In der Einrichtung leben 63 Mädchen zwischen acht und vierzehn Jahren, die vor Zwangsehe und Genitalverstümmelung geflohen sind. 

Helfen Sie den Menschen in Kenia!

Nairobi Stories - von Nachbarschaft und Zuversicht

Helfen Sie in der Hungersnot in Ostafrika

Kirchliche Hilfe

Die Kirche in Kenia unterhält zahlreiche Projekte. Besonders in den Bereichen von Ausbildung, Seelsorge und sozialer Arbeit leistet die katholische Kirche wichtige Arbeit. Dazu gehört die Hilfe für Geflüchtete genauso wie Projekte gegen Genitalverstümmelung von Mädchen. An vielen Orten kümmern sich kirchliche Partner um arme und kranke Menschen. Viele dieser Menschen wären ohne diese Hilfe sich selbst überlassen.

Das Bild zeigt eine Frau, die konzentriert am Kochen ist. Sie sitzt an einem kleinen Tisch in einer farbenfrohen Umgebung, umgeben von Edelstahlkochtöpfen und einem Plastikeimer. In einer Hand hat sie einen kleinen Löffel, mit dem sie Teigfladen in einer schwarzen Pfanne, die auf einer offenen Flamme steht, zubereitet. Die Frau trägt ein rotes Kopftuch, ein blaues Oberteil und einen bunten Rock, und ihr Gesicht zeigt Entschlossenheit und Hingabe zu ihrem Handwerk. Im Hintergrund erkennt man eine Wand aus Wellblech, die der Szene einen rustikalen Charme verleiht.
Eine Frau backt „Chapati“ in Kibera, Nairobis größtem Slum. Immer weniger Menschen können sich die beliebten Weizenfladen leisten, denn der Preis für Weizen steigt stark.

Länderinfo Kenia

  • Kenia gehört zu den Ländern mit der stärksten Wirtschaftskraft in Ostafrika. 56 Millionen Menschen leben in dem Vielvölkerstaat. Mehr als 40 verschiedene ethnische Gruppen sind darin vereint.
  • Die Hauptstadt Nairobi ist mit rund vier Millionen Einwohnern die bevölkerungsreichste Stadt Kenias. Sie gilt als das modernste und wichtigste Handelszentrum der Region und boomt seit Jahren.
  • Nairobi zieht seit vielen Jahren Menschen an. Sie alle hoffen auf ein besseres Leben in der Stadt. Ein großer Teil der Bewohner Nairobis lebt in Slums. Die größten sind Kibera, Mathare oder Korogocho.

missio-Projekte im Überblick

Kenia: Akuthilfe in Hungersnot
Afrika | Kenia

Kenia: Akuthilfe in Hungersnot

Mädchen eine selbstbestimmte Zukunft ermöglichen
Afrika | Kenia

Mädchen eine selbstbestimmte Zukunft ermöglichen

Hilfe für die Menschen in Samburu
Afrika | Kenia

Hilfe für die Menschen in Samburu

Das Bild zeigt eine lebhafte Szene vor einer Kirche, in der Menschen unterschiedlichen Alters miteinander interagieren. Im Mittelpunkt steht ein Priester in einem grünen Gewand, der freundlich in die Kamera lächelt und von Kindern umgeben ist, die fröhlich sind und bunte Kleidung tragen. Die Gesichter der Menschen zeigen Freude und Gemeinschaftsgeist, während im Hintergrund die Kirche mit blauen Türen zu sehen ist. Die Atmosphäre ist hell und positiv, unterstrichen von strahlendem Sonnenschein und lebhaften Farben. Diese Szene spiegelt die Bedeutung von Gemeinschaft und Spiritualität wider.
In Kenia gehört der größte Teil der Bevölkerung dem Christentum an.

Religionszugehörigkeit

  • Christen 85.5% (Protestanten 33.4%, Katholiken 20.6%, Evangelikale 20.4%, Afrikanische Amtskirchen 7%, andere christliche Gruppen 4.1%)
  • Muslime 10.9%
  • andere 1.8%

„Ich will Euch Zukunft und Hoffnung geben.”

Die missio-Aktion zum Weltmissionssonntag am 23. Oktober 2022 setzte sich mit der Urbanisierung in Kenia auseinander. Im Zentrum steht die Hauptstadt Nairobi. Mit etwa 7,5 Millionen Einwohnern im Großraum steht die rasend wachsende ostafrikanische Metropole Nairobi an der Schwelle zur Megacity.

Ökumenisches Friedensgebet 2022

Präsidentschaftswahlen sind in Kenia regelmäßig umstritten und häufig mit Gewalt verbunden. Trotzdem ist Kenia eine positive Ausnahme im östlichen Afrika. Nie gab es bislang einen Bürgerkrieg oder einen erfolgreichen Putsch.

 

Aus dem Gebet:

Wenn Egoismus und Ungerechtigkeit überhandnehmen,
wenn Gewalt zwischen Menschen ausbricht,
wenn Versöhnung nicht möglich erscheint,
bist du es, der uns Hoffnung auf Frieden schenkt.

 

Wir freuen uns, wenn Sie dieses Gebet durch das Jahr begleitet.

 

Ökumenisches Friedensgeber 2022

 

Ein Kind mit einem Stock geht vor einer bunten Wandmalerei, auf der die Worte „Peace“ und „Visions“ zu sehen sind. Der Hintergrund ist künstlerisch gestaltet und vermittelt eine Botschaft des Friedens. Im Vordergrund steht der Text „Ökumenisches Friedensgebet 2022“.
Kenia: „Peace Visions”