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Bangladesch: Ein Zeichen der Auferstehung

Patrick D’Rozario ist Erzbischof von Dhaka, der Hauptstadt von Bangladesch. Durch die Unterstützung von missio kann er in der Corona-Krise nun den Familien in seinem Bistum helfen.

Wie dankbar bin ich Ihnen, gemeinsam mit der Erzdiözese Dhaka, für Ihre so rasche Unterstützung zum Erzdiözesan-Corona-Wohltätigkeitsfonds (A-CCF). Die armen Menschen werden davon sehr profitieren und dankbar sein.

Wir haben uns bereits darum bemüht, vor Ort etwas Geld zu sammeln, und heute senden wir von 26 Gemeinden als erste Antwort an neun Gemeinden, die ihren Bedarf für 464 Familien (d.h. 50% aller aufgelisteten Familien) angemeldet haben. Wir gewähren 898.000 Taka (Währung in Bangladesch), um 3000 Taka pro Familie sowohl in Form von Sachleistungen (Lebensmittel, Medikamente usw.) als auch in bar zu erhalten. Es ist erfreulich, dass ein Teil der Bedürfnisse durch lokale Spenden gedeckt werden konnte.

Es arbeitet bereits ein Team von neun erfahrenen Personen unter der Leitung von Herrn Jyoti Gomes für das Projekt. Die Arbeit in den Pfarreien wird in St. Vinzenz von Paul durch einige Pfarrgemeinderatsmitglieder unter der Leitung des Pfarrers durchgeführt. Andere Pfarreien prüfen derzeit ihre Bedürfnisse, die am 9. April eingereicht werden.

Die Krise wird stärker

Das Land ist nach einem Monat in den kritischsten Zustand eingetreten, und die Fälle sowie die Zahl der Todesopfer nehmen zu. Das gesamte Gebiet der Diözese Dhaka ist geschlossen, es gibt keine Bewegung der Menschen, die Kommunikation von der Erzdiözese zu den Pfarreien und innerhalb der Pfarreien ist schwierig.

Ihre Spende ist für uns ein Zeichen der Auferstehung, auf die wir warten.  Wir hoffen und beten, dass die Feier des Ostergeheimnisses innerhalb des Hauses mit Hilfe von sozialen Medien, die von der Dompfarrei des Erzbischöflichen Hauses übertragen werden, möglich war.

Ich sichere Ihnen, Ihren Mitarbeitern und der ganzen Welt, die vom Corona-Virus betroffen ist, unsere ständigen Gebete zu.

Patrick D’Rozario, Erzbischof von Dhaka (Bangladesch)

Solidaritätsfond

Hilfe für Corona-Opfer

missio hat einen Solidaritätsfonds angelegt, um den von Corona am stärksten betroffenen Partnerinnen und Partnern in Asien, Afrika und Ozeanien schnell und unbürokratisch helfen zu können. Das Ziel: Sie sollen gerade in dieser schwierigen Zeit den leidenden Menschen zur Seite stehen und helfen können.

Vielen Dank für Ihre Hilfe!


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