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Pakistan: Zeit des Gebetes

Unser missio-Partner Joseph Arshad ist Bischof von Islamabad-Rawalpindi in Pakistan. Er ist für uns vor allem Ansprechpartner für die Situation der Christen in dem asiatischen Land und für den interreligiösen Dialog mit den Muslimen. Im Zuge der Corona-Krise ruft er heute zu einem Tag des gemeinsamen Gebets und Fastens auf.

Erzbischof Joseph Arshad (Pakistan)

In diesem Moment des Schmerzes und der Not lade ich alle Gläubigen der Diözese Islamabad-Rawalpindi ein, am Freitag, den 20. März 2020, einen Tag des Gebets und des Fastens einzulegen, um der Bedrohung durch COVID-19 entgegenzuwirken. Wir werden insbesondere für diejenigen beten, die infiziert sind, für das Gelingen der Bemühungen der Behörden, für diejenigen, die im medizinischen und wissenschaftlichen Bereich arbeiten und versuchen, das Virus zu bekämpfen, und für alle, die sich verängstigt fühlen, damit der allmächtige und barmherzig Gott allen Kraft, Trost und Heilung spendet.

Eine Stütze in der Krise

Während die Welt heute mit dem gefährlichen Virus konfrontiert ist, von dem verschiedene Länder betroffen sind, möchte ich denjenigen, die am Coronavirus erkrankt sind, und dem Gesundheitspersonal, das sich um sie kümmert, meine Verbundenheit zum Ausdruck bringen. Die Geschichte zeugt davon, dass die Kirche jedes Mal, wenn die Menschheit durch eine Naturkatastrophe oder eine von Menschen verursachte Katastrophe herausgefordert wurde, den bedürftigen Menschen zu Seite stand. Das Leiden der Menschheit ist die eigentliche christliche Berufung. Besonders in der Fastenzeit sorgen wir uns noch mehr um die Menschen, und in der gegenwärtigen Situation ermutige ich alle, zu beten und im Dienst der Menschen zu stehen, die unter der Krankheit leiden.

Joseph Arshad, Bischof von Islamabad-Rawalpindi (Pakistan)

Erzbischof Joseph Arshad aus der Diözese Islamabad-Rawalpindi (Pakistan) Foto: Hartmut Schwarzbach / missio
Erzbischof Joseph Arshad aus der Diözese Islamabad-Rawalpindi (Pakistan)

Solidaritätsfond

Hilfe für Corona-Opfer

missio hat einen Solidaritätsfonds angelegt, um den von Corona am stärksten betroffenen Partnerinnen und Partnern in Asien, Afrika und Ozeanien schnell und unbürokratisch helfen zu können. Das Ziel: Sie sollen gerade in dieser schwierigen Zeit den leidenden Menschen zur Seite stehen und helfen können.

Vielen Dank für Ihre Hilfe!


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